György Csete

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György Csete [ˈɟørɟ ˈtʃɛtɛ] (* 5. November 1937 in Szentes) ist ein ungarischer Architekt.

Er absolvierte die Technische Hochschule Budapest (Diplom 1961) und lehrte später an den Universitäten Pécs, Budapest und Innsbruck. Csete gilt gemeinsam mit Imre Makovecz als Hauptvertreter der besonders im Zusammenhang mit der Postmoderne der 1970er und 1980er Jahren international beachteten ungarischen organischen Architektur. Diese bezieht sich auf Vorbilder im ungarischen Jugendstil (z. B. Ödön Lechner) ebenso wie auf Antoni Gaudí und den Anthroposophen Rudolf Steiner sowie auf nationale Mythenbildungen der Magyaren.

Als Hauptwerke Csetes gelten unter anderem seine Elisabethkirche in Halásztelek (1976–82) und die 1992 als Erinnerung an die ungarische Landnahme in Ópusztaszer errichtete Waldkirche (mit angeschlossenem Museum).

Literatur[Bearbeiten]

  • Jeffrey Cook: Seeking Structure from Nature. The Organic Architecture of Hungary. Birkhäuser, Basel u.a. 1996, ISBN 3-76435-178-0.
  • Robert Schediwy: Städtebilder. Reflexionen zum Wandel in Architektur und Urbanistik. Lit, Wien 2005, ISBN 3-8258-7755-8, (speziell S. 289ff.).