Gyeongju

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gyeongju
Koreanisches Alphabet: 경주시
Chinesische Schriftzeichen: 慶州市
Revidierte Romanisierung: Gyeongju-si
McCune-Reischauer: Kyŏngju-si
Basisdaten
Provinz: Gyeongsangbuk-do
Koordinaten: 35° 50′ N, 129° 13′ O35.837777777778129.21527777778Koordinaten: 35° 50′ N, 129° 13′ O
Fläche: 1.324,39 km²
Einwohner: 277.185 (Stand:  2010)
Bevölkerungsdichte: 209 Einwohner je km²
Gliederung: 4 eup, 8 myeon, 11 dong
Karte
Gyeongju (Südkorea)
Gyeongju
Gyeongju
Gyeongju auf der Karte von Südkorea.

Gyeongju ist eine Stadt im Südosten Südkoreas und ein bekannter Touristenanziehungspunkt. Sie liegt im Südosten der Provinz Gyeongsangbuk-do an der Küste des Japanischen Meeres. Städte in der Nähe umfassen auch die Industriezentren Pohang und Ulsan. Zahlreiche flache Berge, Ausläufer des Taebaek-Gebirges, liegen im Gebiet verstreut.

Gyeongju war unter dem Namen Seorabol – auch Geumseong genannt – die Hauptstadt des alten Silla-Königreichs und auch des Vereinigten Sillareichs, das fast ganz Korea umfasste, eine Tatsache, die für die heutige Bekanntheit verantwortlich ist. Das Silla-Königreich entstand zum Beginn des 1. Jahrhunderts und beherrschte den größten Teil der Koreanischen Halbinsel vom 7. Jahrhundert bis 9. Jahrhundert. Auch heute noch ist eine große Anzahl historischer Stätten aus dieser Zeit zu besichtigen. Nach dem Fall des Königreichs büßte Gyeongju seine Bedeutung ein. Die Hauptstädte Koreas befinden sich seither im zentralen Korea.

Heute ist Gyeongju eine typische mittelgroße Stadt, mit den typischen ökonomischen, demographischen und sozialen Trends, die das moderne Südkorea geformt haben. Trotzdem hat sich die Stadt ihre eigene Identität bewahrt. Dies liegt auch daran, dass in Gyeongju keine Wolkenkratzer gebaut werden dürfen[1]. Touristisch ist es eine der bekanntesten Attraktionen Südkoreas, ökonomisch profitiert es von seiner Nähe zu den großen industriellen Zentren wie Ulsan. Gyeongju ist sowohl an das nationale Eisenbahn- als auch Autobahnnetz angeschlossen, wodurch Industrie und Tourismus unterstützt werden.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. 10 Magazine JANUARY Vol. 2 No. 4 Gyeongju: Echoes of Empire, abgerufen am 8. März 2010

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Gyeongju, Gyeongsangbuk-do – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen