Gyeongsangnam-do

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Gyeongsangnam-do
Hangeul: 경상남도
Hanja: 慶尙南道
Revidierte Romanisierung: Gyeongsangnam-do
McCune-Reischauer: Kyŏngsang-namdo
Basisdaten
Fläche: 10.518 km²
Einwohner: 3.120.000 (Stand: 2001)
Bevölkerungsdichte: 297 Einwohner je km²
Gliederung: 10 Städte (Si)

10 Landkreise (Gun)

Verwaltungssitz: Changwon
Japan Nordkorea de-facto Japan - von Südkorea beansprucht Gyeongsangbuk-do Seoul Daejeon Busan Ulsan Daegu Gwangju Incheon Jeju-do Gangwon-do Gyeonggi-do Chungcheongnam-do Chungcheongbuk-do Jeollanam-do Jeollabuk-do Gyeongsangnam-doKarte:Gyeongsangnam-do in Südkorea
Über dieses Bild

Gyeongsangnam-do (Süd-Gyeongsang) ist eine Provinz im Südosten von Südkorea. Im Norden grenzt sie an Gyeongsangbuk-do, im Osten an das Japanische Meer. Im Süden ist die Provinz begrenzt durch die Koreastraße, im Westen durch Jeollabuk-do und Jeollanam-do. Die Hauptstadt der Provinz ist Changwon.

Geographie[Bearbeiten]

Der größte Teil der weitgehend aus Flachland bestehenden Provinz wird vom Naktong Fluss und seinen Zuflüssen bewässert. Das Flussdelta Gimhae ist eine wichtige Kornkammer in Südkorea. Die höchste Erhebung im westlichen Gebirgsland ist mit 1915 Metern der Jirisan.

Es herrscht ein mildwarmes Klima mit durchschnittlichen Temperaturen zwischen 2 °C im Winter und 25 °C im August. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt im Mittel 1500 mm.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Yeongnamnu in Miryang, Provinz Gyeongsangnam-do. Ein Pavillon aus der Joseon-Dynastie

Landwirtschaftliche Produkte in Gyeongsangnam-do sind Reis, Bohnen, Kartoffeln und Gersten. Die Provinz ist bekannt für die Produktion von Baumwolle. Entlang der Südküste werden Sesam und Früchte angebaut. Meeresprodukte und Fischerei sind ebenfalls von Bedeutung.

Leichte Industrie findet sich in den Städten Jinju, Tongyeong und Samchonpo. Die bedeutende Schwerindustrie der Region (Schiffbau, Luftfahrt- und Automobilindustrie, Maschinenbau und Elektrotechnik) ist vor allem in den Städten Ulsan, Masan und Jinhae an der Südküste anzutreffen. Um das wie Ulsan eigenständig verwaltete Busan und Jinhae wurde eine Freihandelszone eingerichtet. Eine weitere Freihandelszone befindet sich bei Masan. Der Kreis Hadong und benachbarte Gebiete der Provinz Jeollanam-do gehören zum Entwicklungsprojekt Gwangyang-Bucht.

Tourismus[Bearbeiten]

Der 802 erbaute Haein-Tempel zieht v.a. inländische Touristen an. Der Tempel liegt im Nationalpark des Jiri-san nahe der Grenze zu Jeollabuk-do.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

Gyeongsangbuk-do ist in acht Städte und zehn Landkreise gegliedert.

Karte # Name Hangeul Hanja Population (2010)
South Gyeongsang Municipal.svg
— Städte —
1 Changwon-si 창원 昌原 1.058.021
2 Gimhae-si 김해 金海 494.510
3 Jinju-si 진주 晉州 337.896
4 Yangsan-si 양산 梁山 252.507
5 Geoje-si 거제 巨濟 231.271
6 Tongyeong-si 통영 統營 129.366
7 Sacheon-si 사천 泗川 107.524
8 Miryang-si 밀양 密陽 99.128
— Landkreise —
9 Haman-gun 함안군 咸安郡 60.794
10 Geochang-gun 거창군 居昌郡 57.323
11 Changnyeong-gun 창녕군 昌寧郡 55.189
12 Goseong-gun 고성군 固城郡 51.703
13 Namhae-gun 남해군 南海郡 43.919
14 Hapcheon-gun 합천군 陜川郡 43.639
15 Hadong-gun 하동군 河東郡 41.862
16 Hamyang-gun 함양군 咸陽郡 38.002
17 Sancheong-gun 산청군 山淸郡 31.898
18 Uiryeong-gun 의령군 宜寧郡 25.602

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gyeongsangnam-do – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien