Höcklingsen

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51.3963888888897.7752777777778200Koordinaten: 51° 23′ 47″ N, 7° 46′ 31″ O

Höcklingsen
Stadt Hemer
Höhe: ca. 200 m
Postleitzahl: 58675
Vorwahl: 02372
Karte

Überblick über Höcklingsen (hinten) und Urbecke

Höcklingsen ist als ein Teil der ehemals selbstständigen Gemeinde Becke seit der kommunalen Neuordnung vom 1. Januar 1975 ein Ortsteil der Stadt Hemer.[1] Die Siedlung liegt im Westen der Becke an der heutigen Bundesstraße 7 und grenzt so an Niederhemer.

Ein Geschlecht von Höcklinghausen, deren Besitz auf ein Gut im heutigen Höcklingsen zurückgeht, ist seit der Mitte des 15. Jahrhunderts nachzuweisen. Seit etwa 1700 war Haus Höcklingsen in Besitz der Familie Brabeck, später gehörte es der Familie Löbbecke. Diese ließ in Zeiten der Industrialisierung auch eine der ersten maschinell betriebenen Papierfabriken Preußens als Ersatz für eine alte Papiermühle in Höcklingsen errichten.[2]

Ab 1912 wurde Höcklingsen Halte- und Endpunkt der Straßenbahnlinie Hohenlimburg-Iserlohn-Hemer. Wegen der parallel verlaufenden Bahnverbindung zwischen Iserlohn und Menden wurde die Straßenbahn aber schon 21 Jahre später wieder eingestellt. Die nächste Haltestelle lag danach in Oese.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 333.
  2. Bürger- und Heimatverein Hemer e.V. (Hrsg.): Hemer. Beiträge zur Heimatkunde. Engelbert-Verlag, Balve 1980.
  3. Stopsack, Hans-Hermann: Vom Amt zur Stadt. Selbstverlag, Hemer 2000.