Höhenzug

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Unter Höhenzug, Höhenrücken oder Hügelkette versteht man eine langgezogene Folge von Bergen, die auch Bergkuppen, Bergrücken oder Bergsättel enthalten und mit seitlichen Ausläufern und Verzweigungen eine komplexe geografische Struktur erreichen kann. Ein Höhenzug kann innerhalb eines Mittelgebirges, eines Hügellands oder im Flachland liegen. Als Landrücken kann er zwei oder mehr Mittelgebirge miteinander verbinden.

Die kettenförmige Anordnung der Berge eines Höhenzuges ist eine Folge der gemeinsamen Entstehung durch gebirgsbildende Kräfte oder eine Folge eiszeitlicher Erdbewegungen. Höhenzüge haben im Wesentlichen ein einheitliches geologisches Alter, können aber aus mehreren Gesteins- oder Sedimentarten bestehen.

Höhenzüge bilden in der Regel eine Wasserscheide aus. Den Übergang über einen Höhenzug bildet meist ein durch Straßen erschlossener Bergsattel.

Beispiel für einen Höhenzug ist der Fläming südlich von Berlin. Ein Landrücken, der unter diesem Namen auch bekannt ist, liegt zwischen Vogelsberg, Rhön und Spessart. Ein weiteres Beispiel ist der Landrücken zwischen Taunus und Vogelsberg, der südlich von Gießen die Wasserscheide zwischen dem Lahntal und der Wetterau darstellt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Höhenzug – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen