Höhr-Grenzhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Höhr-Grenzhausen
Höhr-Grenzhausen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Höhr-Grenzhausen hervorgehoben
50.4357.6711111111111250Koordinaten: 50° 26′ N, 7° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Höhr-Grenzhausen
Höhe: 250 m ü. NN
Fläche: 15,87 km²
Einwohner:

9.191 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 579 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56203
Vorwahl: 02624
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 032
Stadtgliederung: 3 Stadtteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstraße 48
Höhr-Grenzhausen
Webpräsenz: www.hoehr-grenzhausen.de
Stadtbürgermeister: Michael Thiesen
Lage der Stadt Höhr-Grenzhausen im Westerwaldkreis
Karte

Höhr-Grenzhausen ist eine Stadt im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie ist ein Mittelpunkt der keramischen Industrie im Kannenbäckerland mit Fachhochschule für Keramik oder Schule für Keramische Gestaltung, daher auch der Beiname „Kannenbäckerstadt“.

Die Stadt gehört der gleichnamigen Verbandsgemeinde an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt hat.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die heutige Stadt Höhr-Grenzhausen wurde am 1. April 1936 aus den vorher eigenständigen Gemeinden Höhr, Grenzhausen und Grenzau gebildet. Gleichzeitig wurde diese neue Gemeinde zur Stadt erhoben.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Stadtrat

Der Stadtrat in Höhr-Grenzhausen besteht aus 24 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Stadtrat:

   SPD   CDU   FDP  Grüne  FWG  Gesamt
2009 6 8 1 2 7 24 Sitze
2004 5 10 1 2 6 24 Sitze

[Bearbeiten] Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „Das Wappen zeigt in Silber drei blaue Frankfurter Kannen“.

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

Höhr-Grenzhausen unterhält Städtepartnerschaften mit der italienischen Stadt Laigueglia/Riviera (seit 1972) und der französischen Stadt Semur-en-Auxois/Burgund (seit 1987).

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Museen

In der Stadt befinden sich das Keramikmuseum Westerwald und ein Museum für Stadtgeschichte.

[Bearbeiten] Bauwerke

[Bearbeiten] Sport

Im Stadtteil Grenzau von Höhr-Grenzhausen ist der Tischtennis-Bundesligist TTC Zugbrücke Grenzau zu Hause, ebenso befindet sich hier der rheinland-pfälzische Olympiastützpunkt Tischtennis.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft

Der größte Arbeitgeber in Höhr-Grenzhausen ist die Firma Steuler-KCH mit ca. 600 Mitarbeitern am Standort Höhr-Grenzhausen (ca. 2000 weltweit). Steuler produziert insbesondere Spezialkeramiken für den Einsatz in Industrie und Anlagenbau. Neben Steuler sind noch ungefähr 20 kleinere Keramikbetriebe, meist in Familienhand, in Höhr-Grenzhausen ansässig, die sich überwiegend auf künstlerische Keramik spezialisiert haben. Einmal im Jahr (Juni) findet in Höhr-Grenzhausen einer der größten Keramikmärkte in Deutschland statt. Weiterhin in Höhr-Grenzhausen sind die RASTAL GmbH & Co. KG (500 Beschäftigte in Höhr-Grenzhausen) und die SAHM GmbH + Co. KG (ca. 250 Mitarbeiter im Stammwerk in Höhr-Grenzhausen) ansässig. Beide Unternehmen sind als Hersteller dekorierter Trinkgefäße, vor allem Biergläser, tätig. Außerdem ist in Höhr-Grenzhausen das Softwareunternehmen IBS mit 175 Mitarbeitern am Standort ansässig. Weiterhin im Stadtteil Höhr ansässig ist der Verlag Linus Wittich. Er gibt in ganz Rheinland-Pfalz sowie Deutschland Amts- und Mitteilungsblätter heraus. In der Verlagsgruppe sind etwa 900 Mitarbeiter beschäftigt.

[Bearbeiten] Tourismus

Höhr-Grenzhausen verfügt über zwei große Wellness- und Sporthotels, die es zusammen mit einigen kleineren Pensionen auf ca. 100.000 Übernachtungen im Jahr bringen. Die meisten Touristen besuchen Höhr-Grenzhausen wegen der Keramikbetriebe, dem Keramikmuseum oder den zahlreichen Wander-/Rad- und Nordic-Walking-Wegen in der Umgebung.

[Bearbeiten] Bildung

[Bearbeiten] Hochschulen

In Höhr-Grenzhausen befindet sich ein Campus der Fachhochschule Koblenz, der sich speziell auf die Fachbereiche Künstlerische Keramik sowie Werkstofftechnik Glas und Keramik spezialisiert hat und zukünftige Diplomingenieure (FH) ausbildet.

[Bearbeiten] Schulen

Höhr-Grenzhausen verfügt mit der Goethe-Schule über eine Grundschule. Des Weiteren finden sich ein Schulzentrum, das die Hauptschule am Tonberg, die Ernst-Barlach-Realschule und das Gymnasium im Kannenbäckerland beherbergt. Ebenfalls vorhanden ist eine Förderschule für Lernbehinderte.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Literatur

  •  Fries, Heribert: Kurrimurri : Erinnerungen an die Kannenbäcker in Höhr-Grenzhausen. Stadt Höhr-Grenzhausen, Höhr-Grenzhausen 1993, ISBN 3-9801311-3-0.
  • Fries, Heribert: Alt- Höhr- Grenzhausen, Hrsg.: Stadt Höhr-Grenzhausen, Höhr-Grenzhausen 1986
  • Baumann, Werner und Mischler-Hoffmann, Angelika: "Euler", Hrsg.: Stadt Höhr-Grenzhausen, 1983
  • Mischler-Hoffmann, Angelika: "Die Fachsprache der Euler im Kannenbäckerland" Staatsexamensarbeit Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz 1979

[Bearbeiten] Bilder

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. http://mahnmal-koblenz.de/index.php/dauerausstellung/personenverzeichnis/237--hermann-geisen-.html

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Höhr-Grenzhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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