Hörleinsdorf

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49.38361111111110.750833333333331Koordinaten: 49° 23′ 1″ N, 10° 45′ 3″ O

Hörleinsdorf
Höhe: 331 m ü. NN
Einwohner: 28 (31. Dez. 2005)
Postleitzahl: 90599
Vorwahl: 09824

Hörleinsdorf (umgangssprachlich: Hirləschdorf [1]) ist ein Ortsteil des Marktes Dietenhofen im Landkreis Ansbach, Mittelfranken.

Geografie[Bearbeiten]

Der Weiler Hörleinsdorf liegt im Naturpark Frankenhöhe etwa fünf Kilometer südöstlich von Dietenhofen und sechs Kilometer nordwestlich von Heilsbronn. Der Ort liegt am Deichselbach (auch Triebendorfer Graben genannt), einem rechten Zufluss der Haslach, die rechts in die Bibert mündet. Im Ort kreuzen sich der Markgrafen- und der Hohenzollernweg.

Geschichte[Bearbeiten]

Hörleinsdorf

Erstmals namentlich erwähnt wird der Ort 1249 als Horlinstdorf in einer Urkunde, in der bezeugt wird, dass das Kloster Heilsbronn unter anderem dort vier Höfe erwarb. Die Bedeutung des Ortsnamens bleibt unklar, ein Personenname Horlin ist nicht belegt. Denkbar ist, dass er sich vom althochdeutschem hor, horwes (= Sumpf, Schmutz, Kot) ableitet, wie das beispielsweise beim Ortsnamen Hürbel der Fall ist.

Im Dreißigjährigen Krieg verödeten die Höfe. Bis zur Gemeindegebietsreform vom 1. Juli 1972 bildete Hörleinsdorf mit Kehlmünz eine Gemeinde.[2]

Die Bewohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Johannis Bürglein gepfarrt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Markttriebendorf bzw. zur Kreisstraße AN 24.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Johann Kaspar Bundschuh: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 2. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1800, Sp. 704, DNB 790364298.
  •  Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Erlangen 1955, S. 101, DNB 480570132.
  •  Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. C. H. Beck, Nördlingen 1879, S. 226, DNB 940177943.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hörleinsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. E. Fechter, S. 101.
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 535.
  3. http://gov.genealogy.net/item/show/HORORF_W8501
  4. http://www.dietenhofen.de/php/ortsteile.php