Hörste (Lippstadt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hörste
Stadt Lippstadt
Wappen von Hörste
Koordinaten: 51° 41′ N, 8° 26′ O51.6894444444448.437579Koordinaten: 51° 41′ 22″ N, 8° 26′ 15″ O
Höhe: 79 m ü. NN
Fläche: 6,97 km²
Einwohner: 1.597 (31. Dez. 2010)
Eingemeindung: 1. Jan. 1975
Postleitzahl: 59558
Vorwahl: 02948

Hörste ist ein Dorf, das zur Stadt Lippstadt im Kreis Soest in Nordrhein-Westfalen gehört.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Bauernhaus in Hörste
Kriegerdenkmal

Urkundlich erwähnt wurde der Ort erstmals 881, als König Ludwig III. die Bewohner der freien Mark Hörste der Gerichtsbarkeit des Bischofs zu Paderborn unterstellte. Die Kirche St. Martinus wird 1216 in einer Urkunde erstmals erwähnt. Um die Kirche zu unterhalten, wurden Ländereien innerhalb der Pfarrgemeinde der Kirche vermacht. Auf diesen Ländereien sollte hauptsächlich für das Beleuchtungsgut der Kirchen gesorgt werden. Dazu wurde ein sogenannter „Wachszins“ erhoben. Mehrmals kam es darüber zu Streitereien, die den Dompropst Gottschalk von Paderborn veranlassten, eine Urkunde zu erstellen, die dafür sorgen sollte, dass die Ländereien dauerhaft der Kirche überschrieben werden. Bereits einige Jahre später gab es erneut Probleme, so dass Dompropst Lambert jedem mit dem Kirchenbann drohte, der es weiter wagen würde, gegen die kirchliche Gesetzgebung zu verstoßen.

Im Zuge der kommunalen Neuordnung wurde der Ort am 1. Januar 1975 der Stadt Lippstadt zugeschlagen.[1] und verlor so nach mehr als tausend Jahren seine Eigenständigkeit.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Religion

Hörstes Pfarrkirche St. Martinus existiert bereits seit der Mitte des 12. Jahrhunderts. Bis 1974 gehörte die Kirche als Grenzvikariat zum Bistum Paderborn. Die kommunale Neuordnung verlagerte auch die kirchlichen Dekanatsgrenzen. Jetzt gehört sie zum Dekanat Lippstadt-Rüthen.

Am 25. Mai 1975 wurde die Lukas-Kirche in Hörste als evangelische Kirche für die umliegenden Ortschaften der evangelischen Kirchengemeinde Geseke eingeweiht.[2]

[Bearbeiten] Sport

[Bearbeiten] VfL Hörste Garfeln

  • Der VfL Hörste Garfeln 1922 e. V., der 1922 von Hermann Fecke gegründet worden war, hat sich seit Anfang der 1990er Jahre von einem reinen Fußballverein zu einem Mehrspartenverein entwickelt. Der VfL führt in seinen Abteilungen Breitensport, Fußball, Tennis und Volleyball über 700 Mitglieder und ist somit der größte Verein im Ort (Stand 2008). 2008 gelang den Fußballern der Aufstieg in die Kreisliga A-Lippstadt.

[Bearbeiten] Sportstätten

  • Sportstätten am Sportheim

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Hörste – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1.  Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  2. Unsere Geschichte auf der Homepage der Lukas-Kirche Hörste.
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge