Hörsten (Seevetal)

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53.41277777777810.059166666667Koordinaten: 53° 24′ 46″ N, 10° 3′ 33″ O

Hörsten (Seevetal)
Gemeinde Seevetal
Wappen von Hörsten (Seevetal)
Höhe: 3–70 m
Einwohner: 606 (31. Dez. 2011)
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 21217
Vorwahl: 04105

Hörsten ist ein Ortsteil der Gemeinde Seevetal im Landkreis Harburg in Niedersachsen.

Allgemeine Daten[Bearbeiten]

Hörsten hat 601 Einwohner, darunter 17 mit Nebenwohnsitz[1]. Die Postleitzahl von Hörsten ist 21217, die Telefonvorwahl lautet 04105.

Geographie[Bearbeiten]

Geografisch gesehen liegt Hörsten südlich von Hamburg, an dem Fluss Seeve, der wenige Kilometer später in die Elbe mündet. Zusammen mit Maschen und Horst bildet Hörsten einen Ortsrat.

Geschichte[Bearbeiten]

Hörsten gehört zu den 19 ehemaligen Gemeinden, aus denen am 1. Juli 1972 die Gemeinde Seevetal entstanden ist.[2]

Wirtschaftsstruktur und Dorfleben[Bearbeiten]

Hörsten ist sehr landwirtschaftlich geprägt. Das ehemals einzige Gasthaus, welches im Sommer ein beliebtes Pausenziel bei Radtouren darstellte, wurde 2006 wegen Geschäftsaufgabe geschlossen. Im Dorfhaus, dem sogenannten Dörphus, finden regelmäßig Familien- oder Vereinsfeiern sowie Sitzungen des Ortsrates Maschen-Horst-Hörsten statt. Es hat sich als sehr beliebtes Veranstaltungszentrum weit über die Grenzen Seevetals hinaus etabliert.

Natur[Bearbeiten]

Rund um Hörsten gibt es mehrere Seen, die beim Bau des Rangierbahnhofs Maschen von 1970 bis 1977 künstlich angelegt wurden. Die größten sind der "See im großen Moor" und der "Steller See". Am "Junkernfeldsee" liegt ein bekannter Vogelturm. Im dortigen Naturschutzgebiet "Untere Seeveniederung" befindet sich ebenfalls das größte Verbreitungsgebiet der Schachbrettblume (fritillaria meleagris) in Norddeutschland. Der Bestand ist allerdings stark gefährdet.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Einwohner der Gemeinde Seevetal (31. Dezember 2013). Abgerufen am 12. Oktober 2014.
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 228 und 229.
  3. Artikel Hamburger Abendblatt (vom 29. April 2002)

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