Höxter

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Höxter (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Höxter
Höxter
Deutschlandkarte, Position der Stadt Höxter hervorgehoben
51.7666666666679.366666666666796Koordinaten: 51° 46′ N, 9° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Kreis: Höxter
Höhe: 96 m ü. NHN
Fläche: 158,16 km²
Einwohner: 29.812 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 188 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37671
Vorwahlen: 05271, 05531 (Stahle), 05275 (Ottbergen), 05277 (Fürstenau), 05278 (Bosseborn, Ovenhausen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: HX
Gemeindeschlüssel: 05 7 62 020
Stadtgliederung: 13 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Westerbachstr. 45
37671 Höxter
Webpräsenz: www.hoexter.de
Bürgermeister: Alexander Fischer (SPD)
Lage der Stadt Höxter im Kreis Höxter
Hessen Niedersachsen Hochsauerlandkreis Kreis Gütersloh Kreis Paderborn Kreis Lippe Bad Driburg Beverungen Borgentreich Brakel Höxter Marienmünster Nieheim Steinheim (Westfalen) Warburg WillebadessenKarte
Über dieses Bild

Höxter ist eine Kleine Mittelstadt mit etwa 30.000 Einwohnern in Nordrhein-Westfalen und Kreisstadt des Kreises Höxter, der zum Regierungsbezirk Detmold gehört. Als ein Standort der Hochschule OWL ist Höxter Hochschulstadt. Die Stadt liegt an der Weser im Zentrum des Weserberglands und wird zur Region Hochstift Paderborn gerechnet. Historische Ortsnamen von Höxter sind Hoxer und Huxaria.

Geografie[Bearbeiten]

Höxter ist die östlichste Stadt Nordrhein-Westfalens und liegt im oberen Wesertal im sogenannten Oberwälder Land am Ostrand des Naturparks Teutoburger Wald / Eggegebirge.[2] Der östlichste Punkt des Landes liegt im Ortsteil Stahle. Der überwiegende Teil des Stadtgebiets liegt auf der westlichen Weserseite. Auf der östlichen Weserseite liegen lediglich der Ortsteil Lüchtringen sowie das Brückfeld, eine der Kernstadt Höxter vorgelagerte Flusshalbinsel der Weser. Östlich von Höxter schließt sich der schon zu Niedersachsen gehörende Solling an. Am südlichen Rand des Stadtgebiets nahe Godelheim mündet die Nethe in die Weser, in der Kernstadt Höxter der Bollerbach, die Grube und die Schelpe sowie in Albaxen die Saumer. Das Stadtgebiet reicht im Norden bis zum Gipfel des Köterbergs auf 496 m Höhe. Die nächsthöheren Erhebungen sind der Strohberg nördlich von Bödexen mit 394 m, der Krekeler Berg südwestlich der Kernstadt Höxter mit 368 m und der Scheelenberg südlich von Bosseborn mit 346 m.

Die nächstgelegenen Großstädte sind Paderborn (ca. 45 km westlich), Bielefeld (ca. 65 km nordwestlich), Hannover (ca. 70 km nördlich), Göttingen (ca. 45 km südöstlich) und Kassel (ca. 50 km südlich).

Geologie[Bearbeiten]

Geothermische Karte von Höxter

Der Festgesteinsuntergrund im Stadtgebiet wird wesentlich von Ton-, Mergel-, Kalk- und Sandsteinen des Erdmittelalters bestimmt. Diese Sedimentgesteine sind zwischen 1000 und 1500 m stark. Sie wurden im Lauf der Erdgeschichte herausgehoben und in zahlreiche Sättel, Mulden, Gräben, Horste und kleinere Schollen zerlegt. Tiefer liegt ein Festgesteinssockel, der aus Gesteinen des Erdaltertums (Devon, Karbon und Perm) besteht. In den zum Teil weiten Talebenen der Weser und ihrer westlichen Nebenbäche ist der Festgesteinsuntergrund von Lockergesteinen des Eiszeitalters (Kies, Sand und Löss) bedeckt.

Die Sande und Kiese im Wesertal und in den Nebentälern sind gute Grundwasserleiter. Im Oberwälder Land sind Kalksteinzersatzböden weit verbreitet. Vorherrschendes Merkmal sind die meist unter Wald liegenden Rendzinen und Rendzina-Braunerden.

Besonders in leichten Hang- und Muldenlagen entwickelten sich aus Löss sehr tiefgründige schluffig-lehmige Parabraunerden, die als Ackerbaustandorte mit hohen Erträgen genutzt werden. In Gebieten mit kleinräumig größeren Höhenunterschieden herrscht forstliche Nutzung vor, die in flachwelligeren Gebieten von Grünlandnutzung und Ackerbau abgelöst wird. Im Bereich der Weser befinden sich junge sandig-lehmige Flusssedimente, aus denen sich braune Auenböden entwickelt haben. Dort, wo eine Überflutung unwahrscheinlich ist, wird Ackerbau betrieben.[3]

Die Hebung des Solling-Gewölbes und die Weser haben die Morphologie des Raumes geprägt. Dabei schneidet der Fluss etwa bei Höxter die Grenze zwischen dem Buntsandstein und dem Muschelkalk in einem spitzen Winkel. Beim benachbarten Holzminden entfernt sich der Fluss vom Hebungszentrum und nimmt seinen Weg durch den Muschelkalk. So fallen im Westen die zur Weser ausgerichteten Flanken über 200 m steil in die Talebene. Dabei haben sich einige Klippen gebildet wie die Rabenklippen am Ziegenberg und die Prinzessinenklippen am Räuschenberg. Hier gedeihen wertvolle Waldgesellschaften, wie etwa Orchideen-Buchenwälder. Die Rücken dieser Berge weisen wenig Reliefenergie auf und werden zum Teil intensiv landwirtschaftlich genutzt. An der Ostseite der Weser dagegen steigt der Solling relativ sanft auf. Zwischen dem Oberwälder Land und dem Solling mäandert die Weser in einem etwa 1 bis 3 km breiten Tal. Ihre Flussschotter werden in vielen Kiesseen abgebaut.

Die Besiedlung der Kernstadt Höxter hat sich seit den 1950er-Jahren auf die drei umliegenden Muschelkalkhänge am Ziegenberg, am Räuschenberg und am Bielenberg ausgedehnt. Die Kanten von Ziegenberg und Räuschenberg liegen etwa 200 Meter über dem Talgrund. An der Südflanke des etwas kleineren Bielenbergs konnten sich wertvolle Wacholderheiden erhalten. Zwei alte offengelassene Steinbrüche zeugen von seiner Nutzung zur Zementherstellung. Der im Norden der Stadt gelegene Südhang des Räuschenberges heißt „Weinberg“, da hier während der Mittelalterlichen Warmzeit vom Kloster Corvey Weinbau betrieben wurde.

Höxter eignet sich gut bis sehr gut zur Nutzung von geothermischen Wärmequellen mittels Erdwärmesonde und Wärmegewinnung durch Wärmepumpe (vgl. dazu die nebenstehende Karte)[4].

Ausdehnung und Nutzung des Stadtgebiets[Bearbeiten]

Die als „Kleine Mittelstadt“ klassifizierte Stadt umfasst eine Fläche von 157,9 km². Die größte Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung beträgt etwa 21,7 km und in Ost-West-Richtung etwa 13,7 km.

Fläche
nach Nutzungsart[5]
Landwirt-
schafts-
fläche
Wald-
fläche
Gebäude-,
Frei- und
Betriebsfläche
Verkehrs-
fläche
Wasser-
fläche
Erholungs- und
Friedhofsfläche
sonstige
Nutzung
Fläche in km² 70,8 63,4 10,2 8,0 3,7 1,2 0,6
Anteil an Gesamtfläche 44,8 % 40,1 % 6,5 % 5,1 % 2,4 % 0,7 % 0,4 %

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Lügde Samtgemeinde Bodenwerder-Polle
Marienmünster
Brakel
Nachbargemeinden Samtgemeinde Bevern
Holzminden
Brakel Beverungen Samtgemeinde Boffzen

Höxter grenzt im Norden an die Stadt Lügde (Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen), im Nordosten an die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle, im Osten an die Samtgemeinde Bevern und an die Stadt Holzminden, im Südosten an die Samtgemeinde Boffzen (alle Landkreis Holzminden, Niedersachsen), im Süden an die Stadt Beverungen, im Südwesten und Westen an die Stadt Brakel und im Westen an die Stadt Marienmünster (alle Kreis Höxter, Nordrhein-Westfalen).

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet von Höxter ist in dreizehn Ortschaften gegliedert. In allen Ortschaften existieren Ortsausschüsse, denen die Aufgaben übertragen sind, die sich ohne Beeinträchtigung der einheitlichen Entwicklung der Gesamtstadt innerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches erledigen lassen. Außerdem besitzen alle Ortschaften mit Ausnahme des Stadtkerns Höxter Bezirksverwaltungsstellen, die ein bürgernahes Verwaltungshandeln sicherstellen sollen. Das Amt des Leiters der Bezirksverwaltungsstelle wird einem im Bereich der Ortschaft wohnenden Einwohner für die Dauer der Wahlperiode des Rates als Ehrenamt übertragen.[6]

Ortschaft Einwohner
mit Nebenwohnsitzen1
Anteil des
Stadtteils in Prozent
Ortschaften der Stadt Höxter
Lage der Ortsteile innerhalb des Stadtgebietes von Höxter
Stadtkern Höxter 14.245 45,38 %
Albaxen 1.728 5,51 %
Bödexen 883 2,81 %
Bosseborn 588 1,87 %
Brenkhausen 1.397 4,45 %
Bruchhausen 727 2,32 %
Fürstenau 1.273 4,06 %
Godelheim 1.010 3,22 %
Lüchtringen 3.207 10,22 %
Lütmarsen 1.011 3,22 %
Ottbergen 1.619 5,16 %
Ovenhausen 1.152 3,67 %
Stahle 2.549 8,12 %
gesamt 31.389 100,00 %

1 Stand 31. Dezember 2013[7]

Klima[Bearbeiten]

Siehe: Klima in Ostwestfalen-Lippe

Geschichte[Bearbeiten]

Höxter um 1819

Die Siedlung Huxori, das spätere Höxter mit seinen Ländereien, wurde durch Kaiser Ludwig den Frommen 822 dem neu gegründeten Kloster Corvey zugesprochen. Der Ort lag günstig an den damaligen Fernstraßen von Bremen nach Kassel und an der Ost-West-Verbindung, dem sogenannten Hellweg.

Im Jahr 1250 wurden Höxter die Stadtrechte verliehen, und ab 1295 gehörte die Stadt dem Bund der Hanse an. Durch den Dreißigjährigen Krieg wurde Höxter schwer getroffen, im Blutbad von Höxter 1634 wurden nach längerer Belagerung über 1.500 Einwohner durch die Soldaten der Katholischen Liga getötet. In der Folge verarmte die Stadt zusehends.

Schloß Corvey und Höxter um 1840

1792 bis 1803 war Höxter Hauptstadt des Fürstbistums Corvey. 1803 bis 1806 gehörte die Stadt zum Haus Nassau-Oranien, danach ab 1807 zum Königreich Westfalen. 1813 wurde Höxter dem Königreich Preußen zugeschlagen.

1865 wurde eine Brauerei gegründet, die 1908 in Brauerei Hermann Krekeler umbenannt wurde und ab 1915 Brauerei Hermann & Otto Krekeler hieß; 1970 erfolgte die Schließung.

1865 führte der Anschluss an das Eisenbahnnetz durch die Bahnstrecke Altenbeken–Holzminden–KreiensenBraunschweig der Königlich-Westfälischen Eisenbahn-Gesellschaft und der Braunschweigischen Südbahn (Herzoglich Braunschweigische Staatseisenbahn) zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Die Strecke stellte eine wichtige Verbindung zwischen Berlin, Braunschweig und dem Ruhrgebiet dar. Die einst zweigleisige Hauptstrecke verlor durch die Teilung Deutschlands nach 1945 im Laufe der Jahrzehnte an Bedeutung, da sich die Verkehrsströme mehr in Nord-Süd-Richtung verlagerten.

1956 entstand auf dem Grundstück des ehemaligen Dampfsägewerks das Residenz-Filmhaus mit einem Saal und über 700 Plätzen. 1975 übernahm Heribert Schlinker das Kino. 1979 entstanden ein zweiter Saal und ab 1982 ein dritter. Im Dezember 1999 musste das Residenz-Kino allerdings schließen und wurde zur Stadthalle umgebaut.

Katastrophen[Bearbeiten]

Schäden an den Fenstern der Kilianikirche

Zur größten Katastrophe der Stadt Höxter der Nachkriegszeit kam es am Morgen des 19. September 2005. Ein Selbstmörder sprengte sich in seinem Haus in direkter Nachbarschaft des historischen Rathauses mit mehr als 900 Litern Benzin in die Luft.[8] Drei Menschen starben, mehr als 100 wurden verletzt. Etwa eine Stunde nach der Detonation des Hauses wurde Katastrophenalarm ausgelöst, was dazu führte, dass mehrere hundert Rettungskräfte aus den Kreisen Höxter und Holzminden sowie Bundeswehr vor Ort waren. Die gesamte Innenstadt wurde in Mitleidenschaft gezogen, die Wiederaufbauarbeiten waren ein Jahr später noch nicht abgeschlossen. Beispielsweise konnte die angrenzende evangelische Kilianikirche erst am 31. Oktober 2007 nach aufwendiger Beseitigung der Schäden wieder genutzt werden. Die barocke Denkmalorgel,[9] die erst kurz vor der Katastrophe wegen Bleifraß saniert worden war, musste wegen starker Verschmutzungen und Beschädigungen in Teilen ausgelagert werden und erklang im Konzert zum ersten Mal wieder am 6. April 2008.

Religionen[Bearbeiten]

Von den Einwohnern Höxters sind 7.420 (23 Prozent) evangelisch, 18.540 (59 Prozent) römisch-katholisch, und 6.061 (18 Prozent) gehören sonstigen Bekenntnissen an oder sind ohne Glaubensbekenntnis. Die Neuapostolische Kirche, die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), Bibeltreue Christen und Jehovas Zeugen haben eigene Gemeinden. Im Kloster Brenkhausen befindet sich ein Bischofssitz der Koptischen Kirche. In der Wegetalstraße ist der Bau einer Moschee begonnen worden.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform wurden am 1. Januar 1970 mit dem „Gesetz zur Neugliederung des Kreises Höxter“ vom 2. Dezember 1969 die bis dahin selbständigen Gemeinden Albaxen, Bödexen, Bosseborn, Brenkhausen, Fürstenau, Godelheim, Lüchtringen, Lütmarsen, Ottbergen, Ovenhausen und Stahle aus dem Amt Höxter-Land, die Gemeinde Bruchhausen aus dem Amt Beverungen sowie die amtsfreie Stadt Höxter zur neuen Stadt Höxter zusammengeschlossen.[10] Das Amt Höxter-Land wurde aufgelöst; Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Höxter.[11] Am 1. Oktober 1971 wurde ein Teilgebiet der Stadt Holzminden mit damals etwas mehr als 100 Einwohnern aufgenommen.[12]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen der Stadt Höxter nach dem jeweiligen Gebietsstand, bei einigen Jahren zusätzlich nach heutigem Gebietsstand. Bei den Zahlen handelt es sich bis 1970 und für 1987 um Volkszählungsergebnisse[13][14][15][16] und ab 1975 um amtliche Fortschreibungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik[17]. Die Zahlen von 1975 bis 1985 sind geschätzte Werte, die Zahlen ab 1990 Fortschreibungen auf Basis der Ergebnisse der Volkszählung von 1987. Die Angaben beziehen sich ab 1871 sowie für 1946 auf die Ortsanwesende Bevölkerung, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und ab 1985 auf die Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Bevölkerungsentwicklung in Höxter von 1818 bis 2007 (untere Linie: jeweiliger Gebietsstand, obere Linie: heutiger Gebietsstand)

Höxter nach dem damaligen Gebietsstand

Jahr Einwohner
1818 (31. Dez.) 2.858
1831 (3. Dez.) 3.292
1837 (3. Dez.) 3.416
1843 (3. Dez.) 3.656
1849 (3. Dez.) 3.581
1852 (3. Dez.) 3.806
1858 (3. Dez.) 3.858
1867 (3. Dez.) 5.234
1871 (1. Dez.) 5.047
1880 (1. Dez.) 5.186
1885 (1. Dez.) 6.046
Jahr Einwohner
1900 (1. Dez.) 7.625
1905 (1. Dez.) 7.699
1910 (1. Dez.) 7.891
1925 (16. Juni) 7.258
1933 (16. Juni) 7.844
1939 (17. Mai) 9.456
1946 (29. Okt.) 13.002
1950 (13. Sep.) 14.606
1961 (6. Juni) 15.156
1969 (31. Dez.) 15.471

Höxter nach dem heutigen Gebietsstand

Jahr Einwohner
1939 (17. Mai) 21.411
1950 (13. Sep.) 30.752
1961 (6. Juni) 30.799
1969 (31. Dez.) 32.823
1970 (27. Mai) 32.630
1975 (31. Dez.) 32.758
1980 (31. Dez.) 32.423
1985 (31. Dez.) 31.577
1987 (25. Mai) 31.972
Jahr Einwohner
1990 (31. Dez.) 33.079
1995 (31. Dez.) 33.560
2000 (31. Dez.) 33.117
2005 (31. Dez.) 32.591
2007 (31. Dez.) 32.020
2010 (31. Dez.) 31.089
2011 (31. Dez.) 30.991
2012 (31. Dez.) 29.812

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Stadtratswahl 2009
in Prozent
 %
40
30
20
10
0
37,8 %
33,0 %
10,7 %
8,3 %
6,9 %
2,8 %
0,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-13,3 %p
+5,3 %p
+1,7 %p
+3,6 %p
+0,1 %p
+2,8 %p
-0,1 %p

Die folgende Tabelle zeigt die Zusammensetzung des Stadtrates und die Kommunalwahlergebnisse seit 1975[18][19].

2009 2004 1999 1994 1989 1984 1979 1975
Partei Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  %
CDU 17 37,82 23 51,07 24 54,17 26 48,02 23 47,67 25 53,06 27 56,53 30 62,14
SPD 14 32,96 12 27,70 14 31,41 19 36,89 17 34,83 13 29,49 15 32,90 13 28,26
UWG/CWG1 5 10,65 4 9,65 3 6,19 0 3,96 0 3,91 0 4,38
FDP 4 8,26 2 4,74 1 2,73 0 2,11 0 4,82 2 5,67 3 6,67 2 5,22
GRÜNE 3 6,94 3 6,84 2 5,49 0 4,88 2 5,30
Die Linke 1 2,85
WBU2 0 3,92 3 7,39 5 11,79
Einzelbewerber 0 0,53 0 0,65 0 0,02 0 0,97
Gesamt3 44 100 44 100 44 100 45 100 45 100 45 100 45 100 45 100

1Unabhängige Wählergemeinschaft/Christliche Wählergemeinschaft
2Wählergemeinschaft Bürgernähe und Umweltschutz
3ohne Berücksichtigung von Rundungsdifferenzen

Bei der letzten Wahl der Vertretung der Kreisstadt Höxter am 30. August 2009 nahmen 14.674 Wähler von 25.502 Wahlberechtigten teil (Wahlbeteiligung 57,5 Prozent). Nach dem § 3 Abs des Kommunalwahlgesetzes besteht die Zahl der zu wählenden Ratsmitglieder aus 44 Vertretern, davon 22 aus den Wahlbezirken und 22 aus den Reservelisten der Parteien.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Erstmals seit 1946 gewann bei den Kommunalwahlen am 30. August 2009 mit Alexander Fischer ein SPD-Kandidat die Bürgermeisterwahl. Die Wahlbeteiligung lag bei 57,6 Prozent.

Kandidat Gültige Stimmen Prozent der Stimmen
Alexander Fischer (SPD) 5.520 38,46 %
Klaus Schumacher (CDU) 5.243 36,53 %
Hanns-Otto Löchter (Einzelbewerber, ehemals SPD) 2.303 16,05 %
Georg Leineweber (Einzelbewerber, ehemals CDU) 1.287 8,97 %

Ehemalige Bürgermeister (unvollständig)

  • 1999–2009 Hermann Hecker (CDU) (Ergebnis 2004: 61,7 %, 1999: 53,1 %), von der Bürgerschaft direkt gewählter, hauptamtlicher Bürgermeister nach der Änderung des Kommunalrechts in Nordrhein-Westfalen von 1994.
  • 1994–1999 Klaus Behrens (CDU)
  • 1979–1994 Dorothee Baumgarten (CDU)
  • 1970–1979 Heinrich Rosenbaum (CDU)
  • 1966–1970 Wilhelm Hattenhauer (FDP)
  • 1961–1966 Franz Lüke (CDU)
  • 1956–1961 Friedrich Dittmar
  • 1948–1956 Wilhelm Hattenhauer
  • 1946–1948 Heinrich Thies
  • 1945–1946 Gustav Recken
  • 1945 Wilhelm Kronsbein (nur für zwei Wochen, danach kurzzeitig Landrat und Oberkreisdirektor des Kreises Höxter und ab 1951 Oberregierungsrat in Köln)
  • 1943–1945 Franz Hartmann (zuvor Bürgermeister Amt Höxter-Land)
  • 1937–1943 Werner Holle (NSDAP) (zuvor Bürgermeister in Beverungen)
  • 1925–1937 Wilhelm Kronsbein
  • 1913–1925 Ewald Haarmann (1925 kommissarisch vertreten durch Ludwig Hensel)
  • 1912–1913 Johann Farina
  • 1887–1912 Wilhelm Leisnering
  • 1880–1887 August Frohnsdorff
  • 1858–1880 Nikolaus Wilhem Eckardt
  • 1856–1858 Ernst Lülwes (kommissarisch)
  • 1854–1856 Wilhem Jahn
  • 1853–1854 Friedrich Freise (kommissarisch)
  • 1847–1853 Karl Georg Bartels
  • 1835–1847 Adolf Wilhem Leopold Augustin
  • 1833–1835 Hillebrandt (kommissarisch)
  • 1830–1833 Ernst Koch
  • 1806–1830 Friedrich Ludwig Wilhelm Wiederhold

Vor 1806 gab es immer zwei Bürgermeister.

  • (1648) Ludwig Rotermundt
  • (1586) Christoffer Hufener
  • (1586) Joannes Nidenstein
  • 1540 Hermann Böger
  • 1514 und 1516 Hans Derndal
  • 1504–1530 Johann Sifferdes (zweijährlich abwechselnd, außer 1514 und 1516)
  • 1505–1523 Volquin Grovende (zweijährlich abwechselnd)
  • 1493–1518 Hinrick Masken
  • 1484–1493 Johann von Addessen
  • – 1484 Arnt von Haversforde
  • 145? – 1505 Hinrick Sifferdes (bis 1490 abwechselnd mit Johann Derndal)
  • 145? – 1490 Johann Derndal (bis 1490 abwechselnd mit Hinrick Sifferdes)
  • – 14?? Hinrick Grovende
  • 1422–1450 Gevehard Strolin
  • 1400 – ? Heinrich Strolin
  • 1351–1374 Arnold Strolin
  • 1331 Konrad von Voltessen
  • 1301–1325 Gevehard I. Strolin

Ehemalige Stadtdirektoren (unvollständig)

  • 1951–1965 Werner Holle[20]
  • 1966–1969 Heinz Kühn
  • 1969–1977 Ferdinand Otten
  • 1977–1999 Walther Anderson

Wappen[Bearbeiten]

Der Regierungspräsident Detmold hat mit Urkunde vom 1. Juli 1970 der Stadt Höxter das Recht zur Führung des Wappens erteilt. Das Wappen zeigt in rot einen silbernen (weißen) Torbau mit großem offenen Tor unter durchbrochenem gotischen Giebel zwischen zwei spitzbedachten Türmen, die am Rande über einer von schmalen Toren durchbrochenen Mauer von zwei Zinnentürmen beseitet sind, zeigt.

In derselben Urkunde wird der Stadt das Recht verliehen, Banner und Flagge zu führen. Das Banner ist rot-weiß-rot im Verhältnis 1 : 3 : 1 längsgestreift mit dem Stadtwappen oberhalb der Mitte. Die Flagge ist von rot-weiß-rot im Verhältnis 1 : 3 : 1 längsgestreift mit dem zur Stange verschobenen Stadtwappen.[21]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1963/64 besteht eine Städtepartnerschaft mit Corbie an der Somme (Nordfrankreich) und seit 1979/80 eine weitere mit Sudbury (Grafschaft Suffolk) in Großbritannien[22][23]. Mit diesen Städten finden regelmäßig Bürgerbegegnungen statt.

Bereits seit 1956/57 unterhält außerdem das König-Wilhelm-Gymnasium der Stadt eine der ältesten deutschen Schul-Partnerschaften mit Frankreich, dem Lycée Robespierre und dem Lycée Gambetta in Arras.

Darüber hinaus ist Höxter Mitglied des Städtebundes der Neuen Hanse.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Regelmäßig finden in der Residenz Stadthalle Höxter Theateraufführungen statt. Die Stadthalle bietet auf 2.000 m² insgesamt 680 Sitzplätze. In der Ortschaft Stahle ist in einem ehemaligen Steinbruch eine Freilichtbühne eingerichtet.

Musik[Bearbeiten]

Die Ensembles der Musikschule Höxter[24], die Chöre im Musikalischen Zentrum Höxter[25] und viele andere Chöre und Musikgruppen[26] in der Kernstadt und den Ortschaften bieten Möglichkeiten der musikalischen Mitwirkung.

Museen[Bearbeiten]

Im Schloss Corvey ist eine Ausstellung über die Siedlungs- und Stadtgeschichte Höxters mit dem Titel „Von der Villa zur Stadt“ untergebracht. 1000 Jahre Stadtgeschichte vom 9. Jahrhundert bis in die Zeit um 1750 sind zu besichtigen.

Bauwerke[Bearbeiten]

Fachwerk am Haus Litto, Marktstraße 13
Dechanei Höxter
Haus Horstkotte
Historisches Rathaus, Ölgemälde von K. A. Held, 1938
Weinbergkapelle am Räuschenberg
Bismarckturm auf dem Ziegenberg
  • Die weitgehend erhaltene mittelalterliche Stadtstruktur ist von Fachwerkhäusern geprägt, unter denen sich einige Beispiele für den Stil der Weserrenaissance befinden. Besonders hervorzuheben sind die St.-Kiliani-Kirche aus den Jahren um 1100, das Wahrzeichen der Hansestadt Höxter, die Marienkirche von 1283, der früheste gotische Bau in Westfalen und bis 1804 Teil eines Minoritenklosters, das Küsterhaus von 1565, das Adam-und-Eva-Haus von 1571 in der Stummrigestraße, das 1613 ebenfalls im Stil der Weserrenaissance erbaute Rathaus sowie die alte Dechanei von 1561 auf dem Marktplatz; dort sind über 60 geschnitzte Halbrosetten zu bewundern, die sich alle voneinander unterscheiden. Die Dechanei war ein Adelssitz der Familie von Amelunxen.
  • Am Rande von Höxter liegt das Kloster Corvey unmittelbar an der Weser. Die Klosterkirche besitzt eine karolingische Krypta sowie ein imposantes Westwerk. Neben der Kirche liegt das Grab von Hoffmann von Fallersleben, der unter anderem das Lied der Deutschen textete. In der Nähe befindet sich das Bodendenkmal Tom Roden.
  • Im Ortsteil Albaxen liegt unmittelbar an der Weser die heute gastronomisch genutzte Tonenburg.
  • Um Höxter bestehen Möglichkeiten zum Rudern, Fallschirmspringen, Wassersport und Wandern. Der 18 km Rundwanderweg bietet schöne Aussichtspunkte, wie z. B. den Köterberg.
  • Das Forum Jacob Pins im Renaissance-Adelshof Heisterman von Ziehlberg an der Westerbachstraße zeigt die Werke dieses aus Höxter stammenden jüdischen Künstlers und erinnert an die jüdischen Mitbürger der Stadt.
  • Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Obermühle, eine ehemalige Wassermühle, die einst zum Kloster Corvey gehörte. Heute ist in der Obermühle auch das Mühlencafé untergebracht.
  • Die Weinbergkapelle am Räuschenberg (1689/90 erbaut, 1987, circa 1992 und Juni 2009 renoviert)
  • Am Möllinger Platz befindet sich das 1890 errichtete Gebäude der ehemaligen Baugewerkschule Höxter, der ersten staatlichen Baugewerkschule Preußens. Heute haben hier die Volkshochschule Höxter-Marienmünster und die Stadtbücherei Höxter ihren Sitz.
  • Südwestlich von Höxter auf dem Ziegenberg findet sich der 1883 errichtete Rodeneckturm. Etwas weiter westlich findet sich der 1900 eingeweihte Bismarckturm. Der 13 m hohe Turm mit Erkertürmchen wurde aus Kalkbruchsteinen in nur vier Monaten erbaut. Eine Sanierung erfolgte 1990.
  • Das denkmalgeschützte und als Diskothek genutzte Fachwerkgebäude oberhalb der B 64 am Ortseingang von Höxter, der Felsenkeller, brannte am 17. Oktober 2006 völlig nieder.
  • Sehenswert ist auch die denkmalgeschützte Nikolaikirche.

Parks[Bearbeiten]

Der 2 ha große Kurpark Bruchhausen ist relativ schlicht mit weiten Rasenflächen, einzelnen Solitärbäumen und Staudenbepflanzung[27].

Der ebenfalls 2 ha große Gutspark Bruchhausen in Privatbesitz ist öffentlich zugänglich. Eine Bruchsteinmauer im Westen und Süden umfasst die Gartenfläche. Die Zufahrt von Westen ist von einer Platanenallee bestanden. Auf der Anlage befindet sich ein Teich. Der Park schließt sich an die etwa 300 m südlich liegenden Kuranlagen an[28].

Der etwa 3 ha große Klostergarten Brenkhausen in Kirchenbesitz ist ebenfalls öffentlich zugänglich. Die Außenanlagen des Klosters bestehen aus weiten Rasenflächen mit einigen Solitärbäumen[29].

Der 3,5 ha große, botanische Lehrgarten der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Abteilung Höxter ist während der hellen Tagesstunden werktags geöffnet und enthält mehr als 620 Arten und Sorten, davon mehr als 400 Arten in den Staudenpflanzungen[30].

Der etwa 2,5 ha große Park am Haus Brunnen ist nicht zugängliches Privateigentum. Er ist eine heute verwilderte Parkanlage mit Resten alten Baumbestandes und einem zentralen Wasserbecken[31].

Der Schlossgarten Corvey befindet sich in Privateigentum. Der Vorplatz, der Innenhof und der Friedhof können gegen Gebühr besichtigt werden, der Schlosspark ist nicht öffentlich zugänglich. Zu sehen sind weite gepflegte Rasenflächen mit einigen schmalen Rosenrabatten vor dem Schloss und der Kirche. Der Schlosspark ist privat genutzt und lediglich durch ein Gartentor an der Nordseite einsehbar[32].

Die Wallanlage Höxter umschließt die historische Altstadt. Auf dem Verlauf der historischen Stadtbefestigung befindet sich auf der gesamten Länge eine öffentliche Grünanlage. Zusammen mit der Weserpromenade bildet sie einen grünen Ring um die Altstadt[33].

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

In Höxter liegen 14 Naturschutzgebiete. Die größten sind das Naturschutzgebiet Bielenberg, das 1930 auf der Hochfläche und am Südhang des Berges eingerichtet wurde, sowie der Ziegenberg.

Im Ortsteil Albaxen liegt ein Vogelschutzgebiet.

Sport[Bearbeiten]

In der Kernstadt gibt es ein städtisches Freibad im Brückfeld sowie zwei Sportplätze. Daneben gibt es eine kommerziell betriebene überdachte Fußballarena Höxter/Weserbergland mit zwei Kunstrasenplätzen für Fußball in der auch Alt-Herrenturniere des FLVW Kreis Höxter ausgetragen werden.

In der Kernstadt gibt es zwei Fußballvereine: Der 1995 aus der Fusion zwischen DJK Höxter und VfL Höxter entstandene Verein SV Höxter spielt mit der ersten Mannschaft aktuell in der Herren-Landesliga und hat 13 Jugendmannschaften. 2010 stieg die Mannschaft aus der Bezirksliga in die Landesliga auf, in der sie 2003 sogar Meister wurde. Aus der Verbandsliga stieg der SV Höxter allerdings in der darauffolgenden Saison direkt wieder ab. Bekanntester Spieler des Vereins ist Stephan Maaß (SC Paderborn 07). Beim VfL Höxter begann auch einst Thomas von Heesen (später Profi für den Hamburger SV und Arminia Bielefeld) seine Karriere. Phönix 95 Höxter, gegründet 1995 spielt in der Damen-Bezirksliga und hat zudem 3 Mädchenmannschaften und eine Herrenmannschaft in der Kreisliga C. Stadion beider Vereine ist die Weserkampfbahn.

In den Ortschaften gibt es zahlreiche mitgliederstarke Sportvereine mit großen Fußballabteilungen, aber auch zahlreichen anderen Sportarten: u.a. SV Albaxen, SV Brenkhausen/Bosseborn, SV Fürstenau/Bödexen, TuS Godelheim, TuS Lüchtringen, TuS Lütmarsen, TuS Ottbergen, SSV Bruchhausen, TuS Ovenhausen und FC 30 Stahle. Auch Fürstenau/Bödexen, Brenkhausen/Bosseborn, Ottbergen, Lüchtringen und Stahle haben bereits in der Bezirksliga gespielt und gehören zu den spielstärksten Teams der Kreisliga A.

Der größte Sportverein der Stadt ist der Handball- und Leichtathletik-Club Höxter (HLC Höxter). Das Angebot des HLC ist breit gefächert: Fitnesskurse, Schwimmen, Aquajogging, Rückengymnastik, Badminton, Judo u.a.

Im Volleyball sind die Abteilungen des SV Höxter und des TuS Lüchtringen die Aushängeschilder. Es gibt zahlreiche Tennis- und Tischtennisvereine. Der TV Rot-Weiß Höxter spielte im Sommer 2007 in der Tennis-Damen-Verbandsliga.

Zum Freizeitangebot gibt es zudem noch eine Bowlingbahn mit zwölf Bahnen und zwei Minigolfplätze sowie eine Reithalle, ein Ruderhaus und ein Wassersporthaus.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

An die Hoffmann-von-Fallersleben-Rede am 1. Mai im Schloss Corvey schließen sich bis Juni die Corveyer Musikwochen[34] an. In der Kilianikirche findet zwischen Oster- und Herbstferien wöchentlich die Musik zur Marktzeit[35](samstags) und das Offene Singen zur Marktzeit[36](mittwochs) statt. Eine feste Einrichtung in der Kilianikirche ist auch die Nachtmusik bei Kerzenschein[37] in der Pfingstnacht und in der Silvesternacht. In der Marienkirche gibt es jeweils im Januar einen internetbasierten Chorworkshop[38] .

Die Veranstaltungen im Jahresverlauf werden im März vom Ostereiermarkt in Höxter-Bödexen eröffnet. Am letzten Aprilwochenende sind in Höxter die Flößer und Fischertage. Am 2. Augustwochenende ist in Höxter-Bruchhausen Laurentiusfest. Am letzten Septemberwochenende ist Huxori-Markt − das Stadtfest in Höxter. Am Dritten Sonntag im Oktober ist Märchensonntag in Höxter. Anfang November schließt sich das Kneipenfestival Honky Tonk an. Schließlich ist jährlich vom ersten Advent bis Heiligabend großer Weihnachtsmarkt in Höxter.

Von Mai bis August ist auch die Schützenfestsaison. In den Ortschaften wird dann ausgiebig gefeiert.

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Regelmäßige kulinarische Ereignisse in Höxter sind „Höxter Kulinarisch“ im Juni und die „Flößer- und Fischertage“ Ende April. Zu diesen Ereignissen schließen sich Gastronomie und Werbegemeinschaft zusammen und präsentieren kulinarische Köstlichkeiten.

Religion[Bearbeiten]

Die Bevölkerung Höxters ist zu 56,5 % römisch-katholisch, 23,7 % evangelisch-lutherisch und 19,9 % sonstigen Bekenntnissen und Konfessionslose.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Firma Optibelt in Höxter

Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelten sich neben der Garnison zunehmend auch Handels- und Gewerbebetriebe. Von großer Bedeutung waren über lange Jahre zwei Portland-Zementfabriken an der Lütmarser und der Brenkhäuser Straße, die 1925 bzw. 1929 den Betrieb einstellten. 1872 wurde die Höxtersche Gummifädenfabrik Emil Arntz KG gegründet, die Formartikel, gummierte Stoffe und Zahnkautschuk herstellte und ab 1948 bedeutender Produzent von Keilriemen und Zahnriemen wurde. Das Unternehmen firmiert seit seiner Restrukturierung im Jahre 1999 unter dem Namen Arntz Optibelt Gruppe und beschäftigt weltweit mehr als 1400 Mitarbeiter.

Die 1857 von Friedrich Serong gegründete gleichnamige Akzidenz- und Verpackungsdruckerei Serong, die sich auf die Produktion von Tüten, Beuteln und Kleiderschachteln spezialisiert hat, besteht noch heute unter dem Namen Friedr. Serong GmbH & Co. KG.

Neben dem Industriebetrieb Wentus Kunststoff GmbH mit 400 Mitarbeitern (Irischer Clondalkin-Konzern) ist auch das Dienstleistungsunternehmen Getränke Waldhoff GmbH & Co. KG eines der größeren Unternehmen. Darüber hinaus verfügt die Stadt über eine große Zahl kleinerer und mittlerer Handwerksbetriebe.

St.-Ansgar-Krankenhaus in Höxter

In Höxter befinden sich zwei Krankenhäuser. Das seit 1978 bestehende St. Ansgar Krankenhaus, das seit 2005 zur Katholischen Hospitalvereinigung Weser–Egge gGmbH gehört und aus dem St.-Nikolai-Krankenhaus und dem Evangelischen Kiliani-Krankenhaus hervorgegangen ist. Am 6. Dezember 1949 entstand auf dem Gelände des 1937 erbauten Reichsbahn-Krankenhauses und aus in den 1940er Jahren als Wehrmachtlazarett und Flüchtlingslager genutzten Gebäuden das Krankenhaus am Räuschenberg und erhielt später den Namen Weserberglandklinik. Seit 2002 gehört die heutige Fachklinik für Neurologische und Orthopädische Rehabilitation als Asklepios Weserbergland-Klinik GmbH mit Sitz in Düsseldorf zur Asklepios Kliniken-Gruppe.

Als Mittelzentrum versorgt die Stadt in ihrem Einzugsbereich rund 100.000 Menschen. Neben Handel, schwerpunktmäßig in der historischen Altstadt, sind auch Dienstleistungssegmente (wie z. B. Behörden) in Höxter beheimatet. Bedingt durch die landschaftlich reizvolle Lage der Stadt im Weserraum sowie die kulturhistorischen Denkmäler der Stadt, wie die historische Altstadt und Schloss Corvey, hat sich Höxter auch zu einer Tourismusstadt entwickelt.

Verkehr[Bearbeiten]

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Haltepunkt Höxter Rathaus

Der Haltepunkt Höxter Rathaus liegt an der Bahnstrecke Altenbeken–Kreiensen. Die Strecke wird durch die NordWestBahn im Stundentakt mit der RB 84 „Egge-Bahn“ im Abschnitt PaderbornOttbergenHolzminden bedient. Zwischen Holzminden und Goslar verkehren Regionalbahnen von DB Regio, in Holzminden ist zur Weiterfahrt ein Zugwechsel erforderlich. In Ottbergen bestehen Anschlüsse nach Bodenfelde, Northeim und Göttingen. Durchgeführt wird dort der Schienenpersonennahverkehr mit Bombardier-Talent-Triebwagen der DB-Baureihe 643, die für Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h eingesetzt werden können.

Weitere Haltepunkte befinden sich in Godelheim und Lüchtringen. Der ehemalige Bahnhof Höxter liegt außerhalb des Stadtkerns nahe Corvey und wird nur noch bei Bedarf für Zugkreuzungen benutzt. Der Haltepunkt Höxter Rathaus hat seinen Namen aus historischen Gründen erhalten.

Für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr gelten der Hochstift-Tarif des Nahverkehrsverbunds Paderborn-Höxter und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Von 1899 bis 1933 gab es eine 4,8 km lange Höxtersche Kleinbahn, deren Eigentümerin die Industriebahn AG mit Sitz in Frankfurt am Main war und die innerhalb Höxters im Güterverkehr u. a. Zementwerke und das Gaswerk verband. Sie führte von den Hafenanlagen bei Corvey über das heutige Gewerbegebiet Zur Lüre, die heutige Entlastungsstraße, bis in die Lütmarser Straße.

Straßen[Bearbeiten]

Höxter ist mit drei Bundesstraßen an das überregionale Straßennetz angebunden. Die Bundesstraße 64 führt Richtung Westen nach Paderborn und Richtung Osten nach Holzminden und Bad Gandersheim. Die Bundesstraße 83 führt Richtung Norden nach Hameln und Richtung Süden nach Kassel. Die Bundesstraße 239 führt Richtung Nordwesten nach Detmold. Die B 64 und die B 83 verlaufen im Stadtgebiet zwischen Godelheim und Stahle gemeinsam. Die nächstgelegene Bundesautobahn ist die A 44 DortmundKassel mit der Anschlussstelle Warburg.

Höxter besitzt drei Straßenbrücken über die Weser. Die Weserbrücke (Höxter) in der Kernstadt führt Richtung Boffzen und Solling. Die Weserbrücke Lüchtringen stellt die kürzeste Verbindung zwischen den Stadtzentren von Höxter und Holzminden her. Bei Stahle führt die Brücke der B 64 über die Weser.

Schifffahrt[Bearbeiten]

Fahrgastschiff Holzminden der Flotte Weser auf der Weser bei Höxter. Im Hintergrund die Türme der Kilianikirche und des Rathauses.

Höxter liegt an der Weser, die als Bundeswasserstraße ausgewiesen ist. Während die Lastschifffahrt auf der Oberweser seit dem Zweiten Weltkrieg fast völlig zum Erliegen gekommen ist, spielt die Personenschifffahrt noch eine gewisse Rolle. So bietet die Flotte Weser vom Anleger an der Weserpromenade aus neben Charter- und Rundfahrten auch eine Linienverbindung zwischen Höxter und dem flussaufwärts gelegenen Bad Karlshafen an. Zusätzlich verfügt Höxter über einen Hafen, der vorwiegend von Sportbooten genutzt wird.

Fahrradverkehr[Bearbeiten]

Die Radfernwege R1 (Europaradwanderweg von Boulogne-sur-Mer bis St. Petersburg) der Weserradweg (R99) von Hann. Münden bis Cuxhaven und die Wellness-Radroute kreuzen sich im höxterschen Stadtgebiet.

Luftfahrt[Bearbeiten]

Der Flugplatz Höxter-Holzminden liegt etwa 2,5 km nordwestlich der Stadt Höxter auf dem Räuschenberg nahe dem Ortsteil Brenkhausen.

Medien[Bearbeiten]

An Tageszeitungen erscheinen die Neue Westfälische und das Westfalen-Blatt, sie berichten an sechs Tagen pro Woche über lokale Ereignisse. Die Mantelausgabe beider Zeitungen wird von den jeweiligen Hauptredaktionen aus Bielefeld bezogen. In der Stadt Höxter ist der Tägliche Anzeiger Holzminden mit 300 Exemplaren (2012) Drittzeitung. Zudem erscheint vierteljährlich im Hochstift Paderborn und Corveyer Land die Zeitschrift Die Warte für die Kreise Paderborn und Höxter, mit Beiträgen zur Regionalgeschichte, Literatur und Kunst. Darüber hinaus gehört Höxter zum Verbreitungsgebiet der regionalen Wochenzeitung OWZ zum Sonntag. Zur Westfalen-Blatt-Gruppe gehört auch die 1883 gegründete „Huxaria Extra“, eine Wochenzeitung für Höxter, Beverungen und Steinheim, die zugleich das Amtsblatt der Kreisstadt Höxter ist.

Höxter gehört zum Berichtsgebiet des Regionalstudios Bielefeld des WDR. Seit 1991 sendet Radio Hochstift, das insbesondere regionale Themen aufgreift und im Vergleich zu den überregionalen Sendern (z.B. WDR) einen höheren Höreranteil besitzt. 2005 nahm Radio Triquency, das Hochschulradio der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, in Höxter den Sendebetrieb auf. Aufgrund der geografischen Nähe zu Niedersachsen können auch die Programme des Norddeutschen Runkfunks sowie von Radio ffn und Hit Radio Antenne Niedersachsen empfangen werden.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Justiz[Bearbeiten]

Das Amtsgericht Höxter gehört zum Bezirk des Landgerichts Paderborn und ist zuständig für die Stadt Höxter sowie die Gemeinden Beverungen und Marienmünster. Das Amtsgericht ist im ehemaligen „von Uffeln’schen Adelshof“ untergebracht. Das Gebäude geht in seiner jetzigen Form auf einen Umbau zwischen 1594 und 1610 zurück, ist aber älteren Ursprungs.

Bundeswehr[Bearbeiten]

Wichtigster Standort der Bundeswehr in der Stadt ist die General-Weber-Kaserne in der Brenkhäuser Straße, daneben gibt es einen Wasserübungsplatz an der Weser. Von 1959 bis 1962 war hier das Panzergrenadierbataillon 12 stationiert und von 1985 bis 1986 das Pionierbataillon 150 sowie die Panzerpionierkompanie 210. Ab 1987 war Höxter Standort des Pionierbataillons 7, aus dem 1992 das ABC-Abwehrbataillon 7 wurde. 1993 stellte das Bataillon das Vorauskommando für das 1. Kontingent UNOSOM in Somalia, später wurde es auch bei UNOSOM II eingesetzt. 1995 folgte der Einsatz beim Weserhochwasser im Kreis Höxter. 1995 und 1996 stellte das Bataillon Kräfte für das Vorauskommando IFOR. 1997 wurde das Bataillon bei der Oderflut im Oderbruch eingesetzt. 1998/1999 wurden Kräfte für das SFOR Kontingent in Raijlovac gestellt, 1999 auch für KFOR. 2002 verlegten Teile des Bataillons in den Kosovo (KFOR-Einsatz) sowie im Rahmen der Operation Enduring Freedom in Kuwait (bis 2003) und nach Afghanistan. 2002 bekämpfte das Bataillon die Hochwasserkatastrophe an der Elbe. 2005 wurde das Bataillon statt der ABC-Abwehr-Brigade 100 direkt der 1. Panzerdivision in Hannover unterstellt. 2006 half das Bataillon bei der Absicherung des NATO–Gipfels in Riga. Die Zahl der Dienstposten soll von 850 im Jahr 2007 auf 1250 anwachsen. 2011 wurde in einer neuen Bundeswehrreform bestimmt, die Dienststellen für das ABC-Abwehrbataillon 7 um etwa 500 von bislang 1190 Soldaten zu kürzen.

Bildung[Bearbeiten]

Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule Höxter
König-Wilhelm-Gymnasium Höxter

Die Stadt bietet mit Ausnahme einer Gesamtschule alle Schulformen an. Im Stadtgebiet verteilt sind acht Grundschulen, dabei werden in Höxter, Lüchtringen und Ottbergen Gruppen der offenen Ganztagsgrundschule angeboten. Es gibt zwei Hauptschulen, die Hauptschule Höxter-Stahle und die Hauptschule am Bielenberg, letztere ist seit dem Schuljahr 2006/07 als Ganztagsschule eingerichtet. Die Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule, 1952 noch als Städtische Realschule für Jungen und Mädchen bezeichnet, kann auf ein Bestehen seit 1837 zurückblicken. In dem Jahr entstand die erste private höhere Mädchenschule, die 1912 in Städtische höhere Töchterschule umbenannt wurde. Das König-Wilhelm-Gymnasium (KWG) wurde im Jahr 1867 gegründet. Im Ortsteil Lütmarsen besteht die Förderschule Lütmarsen - Schule am Heiligenberg (FSL), eine Städtische Förderschule für den Förderschwerpunkt Lernen mit angegliederter Schule für Kranke. Zu den weiterführenden Schulen gehört das Berufskolleg Höxter (BKH), ein Berufskolleg des Kreises Höxter für Wirtschaft und Verwaltung. Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe betreibt an ihrem Standort in Höxter Lehre und Forschung in den Bereichen Umweltingenieurwesen, Angewandte Informatik, sowie Landschaftsarchitektur und Umweltplanung.

Im Jahr 2007 wurden an den Schulen der Stadt mit 232 Lehrkräften insgesamt 3764 Schüler unterrichtet, davon 33,5 % an den Grundschulen, 13,9 % an der Hauptschule und 24,8 % an der Realschule, 25,3 % am Gymnasium, sowie 2,6 % an der Förderschule.

Beteiligungen der Stadt Höxter[Bearbeiten]

  • 50,00 % Gas- und Wasserversorgung Höxter GmbH & Co. KG (GWH), gegründet 1977, die weiteren 50,0 % hält die Gelsenwasser AG. Hierzu gehört auch die 100-prozentige Tochtergesellschaft Stadtentwässerung Höxter GmbH.
  • 33,33 % Kulturkreis Höxter-Corvey GmbH, Träger der „Corveyer Musikwochen“ und anderer musikalischer Veranstaltungen, sowie des „Museums Höxter-Corvey“
  • 10,61 % Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH (GfW)
  • Bis 2067 auch erbbaurechtlich Besitzer des Grundstücks und der Gebäude des Flugplatzes Höxter-Holzminden

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

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Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Sack, Kreisgerichtsdirektor, 1874 vergeben[39]
  • Jacob Pins (1917–2005), jüdischer Künstler, 2003 zum Ehrenbürger ernannt
  • Klaus Töpfer (* 1938), Bundesminister a. D., kam im Kindesalter nach Höxter, bestand dort sein Abitur, 2011 zum Ehrenbürger ernannt[40]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Ansgar von Bremen (801–865), Mönch, bekannt als „Apostel des Nordens“, lehrte in Corvey
  • August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874), bekannt als Hoffmann von Fallersleben, Germanist und Dichter der Deutschen Nationalhymne, lebte von 1855 bis zu seinem Tode in Höxter-Corvey und ist dort auch begraben
  • Konrad Beckhaus (1821–1898), deutscher Theologe, Botaniker, Mykologe und Lepidopterologe
  • Karl Möllinger (1822–1895), Architekt und Gründer der 1. Preußischen Baugewerkschule in Höxter, hier auch Denkmal und Straßenbenennung.
  • August Hanemann (1840–1926), Architekt, lebte seit 1891 in Corvey, Verfasser von Schloss Corvey an der Weser (10. Auflage. 1947)
  • Ullrich Niemann (18??–1929), Professor und Direktor der Baugewerkschule, Stadtverordneter bzw. Stadtverordnetenvorsteher in Höxter[41]
  • Hermann Gockel (18??–1936), Architekt, Stadtverordneter, Stadtrat
  • Ludwig Hensel (18??–1949), Oberstudiendirektor, Direktor des städtischen Realgymnasiums und führte 1925 als Beigeordneter die Dienstgeschäfte des erkrankten Bürgermeisters Haarmann[41]
  • Karl Arthur Held (1884–1939), deutscher Landschaftsmaler, ansässig in Höxter
  • Hans Werdehausen (1910–1977), deutscher Maler
  • Michael Buthe (1944–1994), Maler und Bildhauer, lebte zeitweise in Höxter und ist hier auch begraben
  • Marie-Luise Dött (* 1953), Politikerin (CDU) und Bundestagsabgeordnete

Literatur[Bearbeiten]

  • König/Rabe/Streich: Höxter, Geschichte einer westfälischen Stadt, Band 1: Höxter und Corvey im Früh- und Hochmittelalter. Hannover 2003, ISBN 3-7752-9580-1.
  • Heinrich Rüthing: Höxter um 1500. Analyse einer Stadtgesellschaft. Quellen und Studien zur westfälischen Geschichte, 22 (1986).
  • Holger Rabe: O' tempora, o' mores. Eine Stadt in Krieg und Frieden. Höxter am Vorabend und während des Dreißigjährigen Krieges (1550–1650). Holzminden 1988, ISBN 3-00-003159-6.
  • Hans-Georg Stephan: Archäologische Beiträge zur Frühgeschichte der Stadt Höxter. In: Münstersche Beiträge zur Vor- und Frühgeschichte 7 (1973).
  • H. Joachim Brüning. Weinbau in Höxter vor 300 Jahren. Monatshefte des Heimat- und Verkehrsverein Höxter e.V, 1980, Heft 5. online
  • Ernst Würzburger. "Höxter: Verdrängte Geschichte. Zur Geschichte des Nationalsozialismus einer ostwestfälischen Kreisstadt. Neuauflage Holzminden 2014.
  • Ernst Würzburger. "Juden in Höxter." Von der Gleichstellung im Königreich Westfalen bis zum Holocaust. Höxter 1989

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Höxter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Höxter – Reiseführer
 Wikisource: Höxter – Quellen und Volltexte
 Wiktionary: Höxter – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. Juli 2013. (Hilfe dazu)
  2. Landesvermessungsamt NRW Abrufdatum 3. Januar 2008
  3. Geologischer Dienst Nordrhein-Westfalen, Geowissenschaftliche Gemeindebeschreibung Höxter
  4. Geologischer Dienst NRW: Erdwärme nutzen – Geothermiestudie liefert Planungsgrundlage (PDF; 369 kB)
  5. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen: Kommunalprofil Höxter
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatHauptsatzung der Stadt Höxter. 30. Januar 2008, abgerufen am 31. Dezember 2008 (pdf).
  7. Stadt Höxter – Zahlen & Fakten, Abrufdatum 29. März 2013
  8. http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/bekennerschreiben-zur-explosion-in-hoexter-1.1594125
  9. Barock-Orgel in der Kilianikirche Höxter
  10.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 108.
  11. Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Bürgerservice: Gesetz zur Neugliederung des Kreises Höxter
  12.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 323.
  13. Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Gemeindestatistik des Landes Nordrhein-Westfalen: Bevölkerungsentwicklung 1816–1871. Düsseldorf 1966, S. 196.
  14. Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Gemeindestatistik des Landes Nordrhein-Westfalen: Bevölkerungsentwicklung 1871–1961. Düsseldorf 1964, S. 388–389.
  15. Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Die Wohnbevölkerung in den Gemeinden Nordrhein-Westfalens 1970 : Ergebnisse der Volkszählung am 27. Mai 1970. Düsseldorf 1972, S. 41.
  16. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen: Sonderreihe zur Volkszählung 1987 in Nordrhein-Westfalen, Band 1.1: Bevölkerung, Privathaushalte und Erwerbstätige. Düsseldorf 1989, S. 110.
  17. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen: Landesdatenbank Nordrhein-Westfalen
  18. Landesdatenbank NRW; Wahlergebnisse zum Gemeindecode 05762020
  19. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik: Kommunalwahlen
  20. Chronik der Absolventen- und Förderervereinigung e.V. der Abteilung Höxter der UNI Paderborn (PDF; 4,6 MB) S. 10, abgerufen 27. Januar 2011
  21. http://www.hoexter.de/uploads/download/hauptsatzung.pdf §2 Hauptsatzung
  22. Rat der Gemeinden und Regionen Europas, Deutsche Sektion: Partner der Kommunen in Europa
  23. Städtepartnerschaft Höxter - Sudbury
  24. Musikschule Höxter
  25. Musikalisches Zentrum Höxter
  26. Musikvereine in Höxter
  27. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Kurpark Bruchhausen in LWL-GeodatenKultur
  28. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Gutspark Bruchhausen in LWL-GeodatenKultur
  29. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Klostergarten Brenkhausen in LWL-GeodatenKultur
  30. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Lehrgarten auf dem Hochschulcampus Höxter in LWL-GeodatenKultur
  31. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Park am Haus Brunnen in LWL-GeodatenKultur
  32. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Schlossgarten Corvey in LWL-GeodatenKultur
  33. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Wallanlage Höxter in LWL-GeodatenKultur
  34. Corveyer Musikwochen
  35. Musik zur Marktzeit in der Kilianikirche
  36. Offenes Singen zur Marktzeit in der Kilianikirche
  37. Nachtmusik bei Kerzenschein in der Kilianikirche
  38. Internet-basierte Chorworkshops in der Marienkirche
  39. http://www.hvv-hoexter.de/wp-content/uploads/2010/08/Entstehungsgeschichte-des-Kriegerdenkmals-in-Hoexter.pdf
  40. Höxter würdigt Töpfers Lebenswerk, Artikel in der Neuen Westfälischen am 23. Juli 2011
  41. a b http://www.hvv-hoexter.de/wp-content/uploads/2010/08/Hoexters-Buergermeister-und-Ehrenbuerger.pdf