Hülya Avşar

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Hülya Avşar (* 10. Oktober 1963 in Balıkesir) ist eine türkische Schauspielerin und Sängerin.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Avşar wurde als Kind einer Türkin und eines Kurden geboren. Ihre Mutter Emral war Krankenschwester aus Balıkesir und lernte ihren Vater Celal Avşar während eines Praktikums in Kars kennen.[1][2] Ihr Onkel väterlicherseits Fevzi Avşar war einer der Angeklagten im Prozess der 49. Hülya Avşar ist das älteste Kind der Eltern. Die Familie zog später nach Ankara, wo viele Angehörige der Familie des Vaters leben. 1980 heiratete Hülya Avşar zum ersten Mal und zog mit ihrem Ehemann nach Antakya. Die Ehe endete nach kurzer Zeit.

Zum ersten Mal stand Hülya Avşar für eine Shampoowerbung vor der Kamera. 1982 gewann sie einen Schönheitswettbewerb in Istanbul, allerdings wurde ihr der Preis aberkannt, da sie noch verheiratet war. Dieser Skandal bescherte ihr große Aufmerksamkeit und gab ihrer Karriere einen großen Schub. 1983 spielte sie ihre erste Rolle im Film Haram. Dies war der Beginn ihrer Schauspielkarriere, in den folgenden Jahren spielte sie in über 70 Filmen und mehreren Fernsehserien.

Seit 1988 veröffentlicht sie auch Musikalben. 1993 gewann sie beim Moskauer Filmfestival einen silbernen St. Georg als beste Schauspielerin für ihre Rolle im Film Berlin in Berlin.

Später war sie mit dem Produzenten Kaya Çilingiroğlu verheiratet, von dem sie sich aber 2005 trennte.

Sie schreibt für die nach ihr benannte Monatszeitschrift „Hülya“ und moderiert eine eigene Fernsehshow, die Hülya Avşar Show. Des Weiteren sind eine Parfümmarke und ein Tennisturnier nach ihr benannt.

Sie war von 2011 bis 2013 ein Jurymitglied der türkischen Castingshow O Ses Türkiye und bis 2014 ein Jurymitglied der türkischen Castingshow Yetenek Sizsiniz Türkiye.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1988: Herşey Gölnünce Olsun
  • 1989: Gül Kokuyor
  • 1990: Hatırlarmısın
  • 1993: Dost Musun Düşman mı
  • 1995: Yarası Saklım
  • 1999: Hayat zor
  • 2000: Sevdim
  • 2002: Aşıklar Delidir
  • 2009: Kişiye Özel

Filmografie (Auszug)[Bearbeiten]

  • 1983: Haram
  • 1983: Celik Mezar
  • 1983: Kahir
  • 1984: Nefret
  • 1984: Aysem
  • 1984 Tutku
  • 1984: Kranfili Naciye
  • 1984: Yabanci
  • 1984: Omrumun Tek Gecesi
  • 1984: Gunes Dogarken
  • 1985: Olum Yolu
  • 1985: Tapilacak kadin
  • 1985: Sekreter
  • 1985: Kisrak
  • 1985: Paranin Esiri
  • 1985: Suclu Genclik
  • 1985: Tele Kizlar
  • 1985: Mavi Mavi
  • 1986: Ask Hikayemiz
  • 1986: Dagli Guvercin
  • 1986: Alin Yazin
  • 1986: Fatmagülün Sucu Ne
  • 1986: Mavi Melek
  • 1986: Uzun Bir Gece
  • 1987: Uc Halka Yirmibes
  • 1987: Ziyaret
  • 1987: Alamancinin Karisi
  • 1987: Yarin Yarin
  • 1987: Bir Kirik Bebek
  • 1988: Cil Horoz
  • 1988: Hülya
  • 1989: Asiksin
  • 1989: Melodram
  • 1989: Fazilet
  • 1989: Fotoğraflar
  • 1990: Benin Sinemalarim
  • 1990: Ogretmen Zeynep
  • 1991: Hasanbuguldu
  • 1993: Berlin in Berlin
  • 1995: Bir Kadinin Anatomisi
  • 1999: Salkin Hanim'in Tanelerini
  • 2002: Yeşil Işık
  • 2004: Hababam Sınıfı Askerde
  • 2004: Kalbin Zamanı
  • 2004: İki Genç Kız
  • 2007: Bir Ihtimal Daha Var
  • 2011: Die 72. Zelle (72.Kogus)
  • 2013: Ana (Kisa Film)

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kars'ın şımarık Kürt kızı!.., Artikel der Sabah vom 13. November 2005
  2. 'Kürt tarafım gururlu Türk tarafım şaşkın', Reportage in der Radikal vom 1. Oktober 2009

Weblinks[Bearbeiten]