Hümmerich
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Neuwied | |
| Verbandsgemeinde: | Rengsdorf | |
| Höhe: | 330 m ü. NN | |
| Fläche: | 4,27 km² | |
| Einwohner: |
780 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 183 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 53547 | |
| Vorwahl: | 02687 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NR | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 38 030 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Westerwaldstraße 32 - 34 56579 Rengsdorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Edwin Roth | |
| Lage der Ortsgemeinde Hümmerich im Landkreis Neuwied | ||
Hümmerich ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Neuwied im Norden von Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rengsdorf an. Hümmerich ist seit 1971 ein staatlich anerkannter Luftkurort.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Der Ort liegt im Naturpark Rhein-Westerwald rund 10 km nördlich von Rengsdorf. Die nächsten Gemeinden sind Krunkel im Norden sowie Willroth im Osten. Beide Gemeinden liegen im Landkreis Altenkirchen.
[Bearbeiten] Klima
Der Jahresniederschlag beträgt 896 mm. Die Niederschläge sind hoch. Sie liegen im oberen Viertel der in Deutschland erfassten Werte. An 77% der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monate ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im August. Im August fallen 1,5 mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge sind recht gleichmäßig übers Jahr verteilt. An 31% der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.
[Bearbeiten] Geschichte
Das älteste Zeugnis für eine Besiedlung in der Gegend von Hümmerich wurde 1935 in Oberhümmerich gefunden, ein spitznackiges Steinbeil aus Feuerstein (Flint) und stammt aus der jüngeren Steinzeit etwa 3000 bis 1600 v. Chr.
Man schätzt, dass Hümmerich Ende des 9. Jahrhunderts aus einem einzelnen Hof entstand. In einer Urkunde des Erzbischofs von Trier aus dem Jahre 857 wird der „Weiße Stein“ als Grenzmarke genannt. In dieser Urkunde wird der Zehntbezirk der zum St. Kastorstift in Koblenz gehörenden Rengsdorfer Kirche abgegrenzt.
Bei Hümmerich verlief lange Jahre die Grenze zwischen der Grafschaft Wied und dem Kurfürstentum Trier. Es wurden mehrere Grenzsteine mit der Jahreszahl 1788 aufgefunden.
Bereits im Mittelalter wurde hier Bergbau betrieben und Erz abgebaut, wie heute noch vorhandene trichterförmige Vertiefungen, so genannte Pingenfelder erkennen lassen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde hier noch einmal in geringem Umfang Brauneisenstein abgebaut.
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Hümmerich besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[2]
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
- Hümmerich liegt an der Landesstraße 270, über diese ist die B 256, die von Neuwied nach Altenkirchen führt, zu erreichen.
- Die nächste Autobahnanschlussstelle (36) ist Neuwied an der A 3.
- Nächstgelegener ICE-Bahnhof ist Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main.
[Bearbeiten] Weblinks
-
Commons: Hümmerich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Internetpräsenz der Ortsgemeinde Hümmerich
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
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