Hünstetten
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | |
| Landkreis: | Rheingau-Taunus-Kreis | |
| Höhe: | 360 m ü. NN | |
| Fläche: | 50,56 km² | |
| Einwohner: |
10.175 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 201 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 65510 | |
| Vorwahlen: | 06126, 06128, 06438 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RÜD | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 39 007 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Im Lagersboden 5 65510 Hünstetten |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Axel Petri (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Hünstetten im Rheingau-Taunus-Kreis | ||
Hünstetten ist eine kreisangehörige Gemeinde im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Hünstetten liegt im Taunus nördlich des Hauptkamms zwischen Limburg und der Landeshauptstadt Wiesbaden.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Hünstetten grenzt im Norden an die Gemeinde Hünfelden, im Nordosten an die Stadt Bad Camberg (beide Landkreis Limburg-Weilburg), im Osten an die Stadt Idstein, im Süden an die Stadt Taunusstein sowie im Westen an die Gemeinden Hohenstein und Aarbergen (alle Rheingau-Taunus-Kreis).
[Bearbeiten] Gliederung
Hünstetten besteht aus den Ortsteilen:
| Ortsteil | Einwohner | |
|---|---|---|
| Bechtheim | 927 | |
| Beuerbach | 1.185 | |
| Görsroth | 1.274 | |
| Kesselbach | 898 | |
| Ketternschwalbach | 473 | |
| Limbach | 714 | |
| Oberlibbach | 626 | |
| Strinz-Trinitatis | 994 | |
| Wallbach | 1.080 | |
| Wallrabenstein | 2.064 |
Gesamt 10.235
Die Einwohnerzahlen basieren auf Daten zum 31. Dezember 2009.
[Bearbeiten] Geschichte
Eine Besiedlung im Beuerbacher Raum schon in der Steinzeit von 4400 v. Chr. bis 3500 v. Chr. gilt inzwischen als gesichert. Dies belegen Funde, die der Michelsberger Kultur zuzuordnen sind.[2]
Im Vorfeld der Gebietsreform in Hessen entstand die Gemeinde Hünstetten am 1. Januar 1972 mit dem freiwilligen Zusammenschluss der sechs Gemeinden Beuerbach, Kesselbach, Ketternschwalbach, Limbach, Strinz-Trinitatis und Wallbach[3]. Am 1. Juli 1972 stieß Oberlibbach hinzu, am 1. Januar 1977 schließlich wurden Bechtheim, Görsroth und Wallrabenstein kraft Gesetzes[4] eingemeindet. Im zentral gelegenen Wallbach wurde für die Gemeindeverwaltung ein Neubaukomplex errichtet.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeindevertretung
Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2011 |
Sitze 2011 |
% 2006 |
Sitze 2006 |
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| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 36,6 | 11 | 50,7 | 14 | |
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 25,5 | 8 | 35,5 | 10 | |
| HüLi | Hünstetter Liste - Bürger für Hünstetten | 25,3 | 8 | — | — | |
| GRÜNE | Bündnis 90/Die Grünen | 12,6 | 4 | 10,4 | 3 | |
| FDP | Freie Demokratische Partei | — | — | 3,4 | 1 | |
| Gesamt | 100,0 | 31 | 100,0 | 31 | ||
| Wahlbeteiligung in % | 57,2 | 58,1 | ||||
[Bearbeiten] Wappen
Die offizielle Blasonierung des vom Staatsarchiv Darmstadt im Dezember 1979 genehmigten Wappens lautet „In Gold ein roter Balken zwischen zwei roten Flanken, begleitet oben von vier (2,2), unten von sechs (2,2,2) blauen Doppel-T-Kopfschäften.“ Das Wappen wurde nach den Vorgaben der Gemeinde durch den Bad Nauheimer Heraldiker Heinz Ritt gestaltet. Die zehn Hünengräber (Fachbegriff: Dolmen) symbolisieren die zehn ehemals selbstständigen Gemeinden und der rote Buchstabe „H“ den Anfangsbuchstabe der 1972 entstandenen Großgemeinde. Der Querbalken des Buchstaben H stellt gleichzeitig die Hühnerstraße (Bundesstraße 417) dar, die aus Richtung Wiesbaden gesehen 4 von 6 Ortsteilen trennt[5].
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
Hünstetten unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu Neukirchen am Großvenediger in Österreich seit 1976.
[Bearbeiten] Wirtschaft
Hünstetten war ländlich geprägt und die Landwirtschaft spielt auch heute noch eine Rolle. Insgesamt jedoch hat sich die Gemeinde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einer Wohnsitzgemeinde gewandelt. Es gibt etwa 800 Arbeitsplätze am Ort; das bedeutet, dass die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer ihren Lebensunterhalt außerhalb der Gemeinde verdient, bedingt durch die gute Straßenanbindung hauptsächlich im Rhein-Main-Gebiet.
[Bearbeiten] Verkehr
Die Gemeinde ist mit der vier Kilometer entfernten Anschlussstelle Bad Camberg und der acht Kilometer entfernten Anschlussstelle Idstein der A 3 gut an das Fernstraßennetz angebunden. Zusätzlich verläuft die Bundesstraße 417 durch die Großgemeinde. Die Entfernung nach Wiesbaden beträgt 22 km, nach Mainz 26 km und nach Frankfurt 50 km.
[Bearbeiten] Bildungseinrichtungen
- IGS Wallrabenstein (Integrierte Gesamtschule) in Wallrabenstein
- Rabenschule (Grundschule) in Wallrabenstein
- Panoramaschule (Grundschule) in Görsroth
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bevölkerung der hessischen Gemeinden am 31. Dezember 2010 (Hilfe dazu)
- ↑ Scherben aus der Steinzeit In: Idsteiner Zeitung vom 2. Mai 2011
- ↑ Gemeinde Hünstetten, "Zur Geschichte"
- ↑ Gesetz zur Neugliederung des Rheingaukreises und des Untertaunuskreises vom 26. Juni 1974, GVBl. I S. 312, § 5
- ↑ Gemeinde Hünstetten Wappen
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Hünstetten
- Website der IGS Wallrabenstein
- Literatur von und über Hünstetten im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
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