Hörspielpreis der Kriegsblinden

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Verleihung des Hörspielpreises der Kriegsblinden an Richard Hey, 1965

Der Hörspielpreis der Kriegsblinden (oder auch einfach Kriegsblindenpreis) ist die bedeutendste Auszeichnung für Autoren deutscher Hörspiele. Begründet wurde dieser Hörspielpreis 1950 vom Bund der Kriegsblinden Deutschlands e.V. (BKD) und ihrem Schriftleiter Friedrich Wilhelm Hymmen.

Der Hörspielpreis der Kriegsblinden wird jedes Jahr „für ein von einem deutschsprachigen Sender konzipiertes und produziertes Original-Hörspiel verliehen, das in herausragender Weise die Möglichkeiten der Kunstform realisiert und erweitert. Dieses Original-Hörspiel muss im vorausgegangenen Jahr erstmals ausgestrahlt worden sein.“ (Statut des Preises)

Anfangs waren alle Kriegsblinden an die Jury vorschlagsberechtigt. Seit 1994 ist neben dem BKD auch die Filmstiftung Nordrhein-Westfalen bei der Verleihung des Preises beteiligt.

Viele bedeutende deutsche Autoren der Nachkriegszeit haben Hörspiele geschrieben und sind dafür ausgezeichnet worden – mit einem Preis, der zwar nicht (finanziell) dotiert ist, aber viel Anerkennung bringt. Der Ehrenpreis bestand in früheren Jahren in einer jährlich wechselnden Kleinplastik, die von einem Kriegsblinden geschaffen worden war[1].

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Preisträger

Angegeben ist das Jahr, in dem der Preis verliehen wurde. Die Hörspiele wurden in der Regel im Jahr zuvor produziert und urgesendet.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Fischer Weltalamanch. Frankfurt am Main: 1961, S. 304

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Hörspielpreis der Kriegsblinden – Bilder, Videos und Audiodateien
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