H.O.R.S.E.

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H.O.R.S.E. ist eine Spielart des Pokerspiels, bei der fünf Pokervarianten nacheinander in Rotation gespielt werden. Alle Varianten werden hierbei in Fixed Limit Form gespielt. Die Spielart wird gewechselt, sobald der Dealer-Button eine Runde beendet hat. Bei Turnieren ist es üblich, dass die Variante nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne mit Erhöhung der Limits/Blinds wechselt. Der Name leitet sich als Akronym von den fünf verschiedenen Pokervarianten ab:

Bei der World Series of Poker war das 50.000 $ H.O.R.S.E. Event bis 2009 das Turnier mit dem höchsten Buy-in und neben dem Main-Event, in dem nur No limit-Texas Hold'em gespielt wird, das prestigeträchtigste Turnier, da es den Spielern Allround-Fähigkeiten abverlangt. Bei der World Series of Poker 2006 gewann der mittlerweile verstorbene Chip Reese das Turnier und 1,7 Millionen $ im bis dato längsten heads up der WSOP-Geschichte gegen Andy Bloch.
Den Titel 2007 gewann Freddy Deeb und mehr als 2,2 Millionen $ Preisgeld. Ihm folgte im Jahr 2008 Scotty Nguyen mit fast 2 Millionen $ Preisgeld. Im Jahr 2009 siegte der Amerikaner David Bach und sicherte sich ca. 1.3 Millionen $ Preisgeld. Im Jahr 2010 wurde das Event von der Player's Championship abgelöst, einem Turnier mit ebenfalls 50.000 US$ Buy-In, bei dem 8-Game gespielt wird.