H. Cegielski – Poznań

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H. Cegielski – Poznań S.A.
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1846
Sitz Posen
Leitung Witold Schöneich
Umsatz 504,3 Mio. Złoty
Website http://www.hcp.com.pl
Lokomobil aus der Produktion der H. Cegielski AG, steht heute im Eingangsbereich der Firma
Moderner Eisenbahnwagen aus der Produktion von H. Cegielski - Fabryka Pojazdów Szynowych (1. Klasse-Abteilwagen A9emnouz der PKP)

H. Cegielski – Poznań S.A. ist ein Maschinenbauunternehmen mit Sitz in der polnischen Stadt Posen.

Geschichte[Bearbeiten]

H. Cegielski ist eine Aktiengesellschaft, die 1846 von Hipolit Cegielski als eine Werkstatt mit einem Metallwarengeschäft in Posen gegründet wurde. Um 1855 verlegte man den Unternehmenssitz an die heutige ul. Kozia und fing mit der Produktion von Agrarmaschinen an. 1859 wechselte man erneut den Sitz, diesmal an die heutige ul. Strzelecka, und begann dort 1860 mit der Lokomobilproduktion. 1868 starb der Gründer Hipolit Cegielski und hinterließ seinen Erben ein 300-Mann-Unternehmen. 1889 wandelte der Sohn des Unternehmensgründers, Stefan Cegielski, das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft um. In der Zwischenkriegszeit expandierte und wuchs das Unternehmen weiter, sodass bis 1939 Außenstellen in Inowrocław, Chodzież und Rzeszów entstanden. Die Produktpalette dehnte sich aus von Agrarmaschinen auf Straßenbahnen und Lokomotiven und wuchs in die Rüstungsindustrie hinein. Allein in Rzeszów arbeiteten über 2.500 Personen.

Nach dem deutschen Polenfeldzug wurde das Unternehmen konfisziert und am 1. November 1939 an die Deutsche Waffen und Munitionsfabriken (DWM) verkauft. Während des Zweiten Weltkrieges wurden die Fabriken von Alliierten bombardiert und anschließend vor der anrückenden Roten Armee samt aller Maschinen demontiert und in die Sowjetunion verbracht. Nach dem Krieg wurde das Unternehmen verstaatlicht und 1949 in Zakłady Metalowe im. Józefa Stalina w Poznaniu (ZISPO) (Josef Stalin Metallwerke) umbenannt und trug den Namen bis 1956. Seit 1956 stellt das Unternehmen große Schiffsmotoren her. In den 1990er Jahren wurde das Unternehmen reprivatisiert, wobei einige Sparten ausgegliedert wurden.

Kapitalgruppe[Bearbeiten]

Zur Kapitalgruppe H.Cegielski – Poznań gehören die Unternehmen:

  • H. Cegielski – Fabryka Pojazdów Szynowych Sp. z o.o.
  • H. Cegielski – Fabryka Silników Agregatowych i Trakcyjnych Sp. z o.o.
  • H. Cegielski – Remocentrum Sp. z o.o.
  • H. Cegielski – Energocentrum Sp. z o.o.
  • H. Cegielski – Logocentrum Sp. z o.o.
  • H. Cegielski – Service Sp. z o.o.
  • H. Cegielski – Centrum Badawczo - Rozwojowe Sp. z o.o.
  • H. Cegielski – Transcel Sp. z o.o.
  • Infocentrum Sp. z o.o.

Die Gruppe erwirtschaftet 2006 einen Umsatz von 725,8 Mio. Złoty.

Literatur[Bearbeiten]

  • „Dzieje Poznania“ tom 2 cz. 1 i 2; red. Jerzy Topolski u. Lech Trzeciakowski, PWN, Warszawa-Poznań 1994 u. 1998
  • „Kronika miasta Poznania“, „Wilda, dzielnica Poznania 1253–1939“, Magdalena Mrugalska-Banaszak, Wydawnictwo Miejskie, Poznań 1999
  • „Wielkopolski Słownik Biograficzny“ wyd. II, red. Antoni Gąsiorowski u. Jerzy Topolski, PWN, Warszawa-Poznań 1983

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: H. Cegielski – Poznań – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien