HC Lugano

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HC Lugano
HC Lugano
Grösste Erfolge
Vereinsinfos
Geschichte Hockey Club Lugano (seit 1941)
Spitzname Bianconeri
Vereinsfarben schwarz, gelb, weiss
Liga National League A
Spielstätte Resega
Kapazität 8'500 Plätze
Cheftrainer KanadaKanada Larry Huras
Kapitän SchweizSchweiz Steve Hirschi
Saison 2010/11 Platz 10 (Vorrunde), Playout-Halbfinale

Der HC Lugano (Hockey Club Lugano) ist heute einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Clubs des Schweizer Eishockeys. Seit der Einführung der Playoffs (Saison 1985/86) hat er sieben Schweizer Meistertitel gewonnen. Zusätzlich standen die Bianconeri 5 Mal im Playoff-Final und konnten auch international diverse Erfolge verbuchen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Gründung des Hockey Club Lugano fand am 11. Februar 1941 statt, als auf dem Muzzano-See die ersten Spiele gegen Ambrì, Muzzano, Massagno und Paradiso ausgetragen wurden. Am 1. Dezember 1957 wurde die erste Kunsteisbahn eröffnet, welche den Namen Resega trägt. Unter den Anwesenden war an diesem Tag auch derjenige Mann, welcher 30 Jahre später den HC Lugano an die Spitze des Schweizer- und internationalen Hockeys bringen sollte: Geo Mantegazza, von Beruf Ingenieur, welcher die statischen Berechnungen der Resega gemacht hatte und dadurch die ersten Kontakte mit der Familie der "Bianconeri" hatte.[1]

1963/64 stieg die Mannschaft in die Nationalliga B auf; wesentlichen Anteil daran hatten die Verpflichtungen von Verteidiger Elwyn Friedrich und dem Flügel Roland Bernasconi, beide Nationalspieler und Schweizermeister mit Villars. In der Saison 1970/71 gelang den „Bianconeri“ der Aufstieg in die Nationalliga A, welche sie 1972/73 wieder verlassen mussten.[2]

In der Saison 1981/82 kehrte Lugano, zusammen mit Ambrì, in die NLA zurück. Am Ende der Saison beendete Alfio Molina seine Karriere, welcher den Aufstieg in die NLA mitgeprägt hatte. In der Saison 1982/83 verpflichtete Mantegazza den schwedischen Trainer John Sletvoll, der in der Folge zahlreiche Meisterschaften errang.[3]

[Bearbeiten] Schweizer Meister

Nach der Verpflichtung zahlreicher Leistungsträger gewann der HC Lugano am 1. März 1986 seine erste Schweizer Eishockeymeisterschaft. Nach der erfolgreichen Titelverteidigung ein Jahr später rüstete der HCL auf die neue Saison hin seinen Kader auf, nachdem am Ende der Saison einige Leistungsträger den Club verlassen hatten. Neu im Dress der Bianconeri liefen unter anderem folgende Stars auf: Kari Pekka Eloranta, Peter Jaks, Thomas Vrabec, Didier Massy und Raymond Walder. So gelang es, trotz Neuaufbau der Mannschaft den dritten Titel in Folge zu gewinnen.

In der Saison 1988/89 unterlag der HCL im fünften und letzten Finalspiel in der heimischen Resega dem SC Bern, dies bedeutete die erste Finalniederlage für den HC Lugano. Der HC Lugano gewann in der Saison 1989/90 im vierten Finalspiel in der bernischen Allmend den Titel zurück in den Sottoceneri. Somit gewannen die Bianconeri ihren vierten Schweizermeister-Titel. [4] Die Saison 1991/92 war das Ende einer grossen Ära: Lugano trennte sich nach neun Jahren von seinem Trainer John Sletvoll. Trotz zahlreicher Neueinkäufe scheiterte der HC Lugano das erste Mal seit Einführung der Playoffs im Viertelfinale.

Der nächste Meistertitel wurde in der Saison 1998/99 unter dem Trainer Jim Koleff errungen; die Bianconeri besiegten im Final den Kantonsrivalen HC Ambrì-Piotta.[5]

In der Saison 2001/02 wurde die Hockey Club Lugano AG gegründet, die fortan die Geschäfte der ersten Mannschaft und der Elite-Junioren übernahm. Ebenfalls in dieser Saison stiess der finnische Offensivverteidiger Petteri Nummelin zum HC Lugano.

Spiel des HC Lugano (weiß) gegen den OSC Berlin (rot) bei der EWCC-Vorrunde 2006

Die Finalpaarung der Saison 2002/03 bestritten der HC Davos und Lugano. Die ersten beiden Spiele gewann die Mannschaft aus Davos, während die Bianconeri die folgenden vier Spiele für sich entschieden und damit den sechsten Titel in der Vereinsgeschichte errangen.[6]

In der Lockout Saison 2004/05 spielten die Stars Alex Tanguay, Jason Blake und Martin Gélinas für die Tessiner. Mit Glen Metropolit, Jason York und Ville Peltonen wurden die personellen Voraussetzungen geschaffen, den siebten Titel am 13. April 2006 in der heimischen Resega zu erringen.[7]

[Bearbeiten] 1. Mannschaft NLA 2011/2012

[Bearbeiten] Torhüter

# Name Nationalität Geburtstag
91 Benjamin Conz SchweizSchweiz Schweiz 13. September 1991
25 Michael Tobler SchweizSchweiz Schweiz 5. August 1985
35 Alex Caffi ItalienItalien Italien 18. August 1990

[Bearbeiten] Verteidigung

# Name Nationalität Geburtstag


8 Steve Hirschi SchweizSchweiz Schweiz 18. September 1981
16 Lorenz Kienzle SchweizSchweiz Schweiz 6. Juni 1988
11 Matteo Nodari SchweizSchweiz Schweiz 23. November 1987
33 Petteri Nummelin FinnlandFinnland Finnland 25. November 1972
12 Leandro Profico SchweizSchweiz Schweiz 28. Februar 1990
18 Dominik Schlumpf SchweizSchweiz Schweiz 3. März 1991
22 Stefan Ulmer OsterreichÖsterreichSchweizSchweiz 1. Dezember 1990
3 Julien Vauclair SchweizSchweiz Schweiz 2. Oktober 1979
26 Florian Blatter SchweizSchweiz Schweiz 12. Mai 1984
27 Jordan Hendry KanadaKanada Kanada 23. Februar 1984

[Bearbeiten] Stürmer

# Name Nationalität Geburtstag
53 Brett McLean KanadaKanada Kanada 14. August 1978
7 Rob Niedermayer KanadaKanada Kanada 28. Dezember 1974
14 Brady Murray Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 17. August 1984
15 Codey Burki KanadaKanada Kanada 17. November 1987
20 Diego Kostner ItalienItalien Italien 5. August 1992
21 Jaroslav Bednář TschechienTschechien Tschechien 9. November 1976
23 Kimmo Rintanen FinnlandFinnland Finnland 7. August 1973
32 Sebastien Reuille SchweizSchweiz Schweiz 22. Juni 1981
38 Raffaele Sannitz SchweizSchweiz Schweiz 18. Mai 1983
40 Flavien Conne SchweizSchweiz Schweiz 1. April 1980
48 Daniel Steiner SchweizSchweiz Schweiz 8. September 1980
61 Mauro Jörg SchweizSchweiz Schweiz 29. April 1990
76 Hnat Domenichelli SchweizSchweiz Schweiz 17. Februar 1976
79 Oliver Kamber SchweizSchweiz Schweiz 7. Mai 1979
88 Kevin Romy SchweizSchweiz Schweiz 31. Januar 1985
92 Andrea Grassi SchweizSchweiz Schweiz 27. Februar 1992
94 Dario Simion SchweizSchweiz Schweiz 22. Mai 1994
95 Lukas Balmelli SchweizSchweiz Schweiz 3. Januar 1994
82 Marty Sertich Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 13. Oktober 1982

[Bearbeiten] Staff (Trainer und Assistenztrainer)

Name Nationalität
Larry Huras KanadaKanada Kanada
Patrick Fischer SchweizSchweiz Schweiz

[Bearbeiten] Gesperrte Trikotnummern

[Bearbeiten] Trainer

[Bearbeiten] Fans

Die Fans des HC Lugano verbindet seit fast 20 Jahren eine enge Freundschaft mit den Fans der Kölner Haie. In beiden Städten gibt es Fanclubs der jeweils anderen Mannschaft. Zudem finden regelmässig gegenseitige Besuche von Heimspielen statt.

[Bearbeiten] Frauen

Torhüterin Jessica Müller, beim Vorrundenturnier des IIHF European Women Champions Cup 2006 in Berlin

Die Frauen des HC Lugano («Ladies Team») nehmen an der Leistungsklasse A, der höchsten Schweizer Frauenspielklasse, teil. 2006 wurden die «Ladies» erstmals Schweizer Meister und qualifizierten sich somit für die Vorrunde des IIHF European Women Champions Cup 2006, in der sie nach Siegen über den OSC Berlin, die Herlev Hornets und die Ferencváros Stars Budapest die Qualifikation für die EWCC-Endrunde schafften, in der sie jedoch ohne eigenen Punkterfolg den letzten Platz belegten. Im Folgejahr waren sie als erneuter Schweizer Meister für die Zwischenrunde des IIHF European Women Champions Cup 2007/08 gesetzt und zogen als Gruppensieger erneut in die Finalrunde ein.

2009 wurde das Ladies Team Lugano erneut Schweizer Meister, nachdem es sich im dritten und entscheidenden Playoff-Finalspiel gegen den Titelverteidiger DHC Langenthal durchgesetzt hatte.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.hclugano.ch/hc_lugano/history.cfm?page=1
  2. http://www.hclugano.ch/hc_lugano/history.cfm?page=2
  3. http://www.hclugano.ch/hc_lugano/history.cfm?page=3
  4. http://www.hclugano.ch/hc_lugano/history.cfm?page=4
  5. http://www.hclugano.ch/hc_lugano/history.cfm?page=6
  6. http://www.hclugano.ch/hc_lugano/history.cfm?page=8
  7. http://www.hclugano.ch/hc_lugano/history.cfm?page=9

[Bearbeiten] Weblinks

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