HELP.gv.at

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HELP.gv.at
www.help.gv.at
Motto Ihr Amtshelfer im Internet
Beschreibung Bürgerservice Österreich
Sprachen de, en
Eigentümer Republik Österreich
Urheber Bundeskanzleramt
Erschienen 1997

HELP.gv.at ist eine behördenübergreifende Plattform der österreichischen Bundesverwaltung. HELP.gv.at (kurz „HELP“) begann 1997 als Informationsangebot über Behördenwege für die Bürger und hat sich seither zu einer Drehscheibe der E-Administration in Österreich entwickelt.

Das HELP-Projekt wurde 1997 vom Bundesministerium für Finanzen begründet. Ab dem Jahr 2000 wurde die Plattform vom Bundesministerium für öffentliche Leistung und Sport (BMÖLS) verwaltet.[1] Im Jahr 2003 ging die Zuständigkeit auf das Bundeskanzleramt (Abteilung I/13 – E-Government – Programm- und Projektmanagement) über. Die redaktionelle Leitung wird ab September 2009 von der Wiener Zeitung sichergestellt[2].

HELP gliedert die Information in „Lebenssituationen“, wie z. B. „Haustiere“, „Scheidung“ oder „Vereine“. Zu jeder Lebenssituation bietet HELP Informationen und Anleitungen zu Behördenwegen, hilft dabei, die zuständigen Ämter zu finden und verweist auf Online-Formulare und andere E-Government-Angebote.

Neben „HELP für Bürger und Bürgerinnen“ gibt es auch „HELP für Wirtschaft“ und „HELP for Foreign Citizens“ auf englisch. HELP bietet weiters Online-Foren, in denen Bürger Fragen stellen können, die von Beamten fachkundig und rasch beantwortet werden. Außerdem bietet der Behördenführer ein Begriffslexikon mit Erklärungen zu rechtlichen Ausdrücken und Redewendungen.

HELP.gv.at ist bei den Bürgern vor allem wegen der benutzerfreundlichen Gestaltung des Angebots beliebt. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Barrierefreiheit gemäß der Web Accessibility Initiative gewidmet, um auch für Menschen mit Behinderung den ungehinderten Zugang zu den Informationen in HELP.gv.at sicherzustellen.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Das HELP-Projekt hat mehrfach Preise gewonnen. Ein kurzer Auszug:

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Help.gv - das Projekt, bmols.gv.at (Version vom 18. Februar 2003 im Internet Archive)
  2. Meldung auf „Der Standard“