HMAS Hobart (D39)

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HMAS Hobart (D39)
Laufbahn RAN Jack
Geordert:
Kiellegung: 26. Oktober 1962
Stapellauf: 9. Januar 1964
Indienststellung: 18. Dezember 1965
Außerdienststellung: 12. Mai 2000
Schicksal: Versenkt
Technische Daten
Verdrängung: 4.500 Tonnen
Länge: 133,2 m
Breite: 14,3 m
Tiefgang: 6,7 m
Antrieb: Dampfturbinen mit 70.000 Wellen-PS, zwei Wellen
Geschwindigkeit: 33 Knoten (61+ km/h)
Besatzung: ca. 350
Motto: "Sic Fortis Hobartia Crevit"

Die HMAS Hobart (D39) war ein Zerstörer der Royal Australian Navy. Das Schiff gehörte der Perth-Klasse an, die eine leicht modifizierte Version der amerikanischen Charles-F.-Adams-Klasse war.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Hobart wurde bei Defoe Shipbuilding Company in Bay City, Michigan gebaut. Dort fand 1962 die Kiellegung statt. Weniger als 15 Monate später lief das Schiff vom Stapel und wurde Ende 1965 in Dienst gestellt.

Die Hobart fuhr drei Sechs-Monats-Einsätze im Vietnamkrieg. Am 17. Juni 1968 operierte die Hobart zusammen mit der USS Boston (CA-69) dabei in vietnamesischen Gewässern, als das Schiff von drei Raketen getroffen wurde, von denen allerdings nur zwei explodierten. Es stellte sich heraus, dass ein Fall von friendly fire vorlag: Die Raketen, AIM-7 Sparrows, wurden von Flugzeugen der United States Air Force abgefeuert. Bei den Angriff kamen zwei Besatzungsmitglieder um. Für die erste Tour im Vietnamkrieg, die 1967 stattfand, wurde den Schiff die Navy Unit Commendation zugesprochen.

Am 12. Mai 2000 wurde die Hobart außer Dienst gestellt und am 5. November 2002 als Tauchwrack versenkt.

Weblinks[Bearbeiten]