HMS Cossack

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Sieben Schiffe der britischen Royal Navy trugen den Namen HMS Cossack nach den Kosaken:

  • Die erste HMS Cossack war eine Sloop oder Brigg mit 22 Kanonen, die 1806 vom Stapel lief, sich 1808 bei einem Angriff auf Santander auszeichnete und 1816 abgewrackt wurde.
  • Die zweite HMS Cossack war ein Kanonenboot, das 1848 in Auftrag gegeben, aber nicht fertiggestellt wurde.
  • Die dritte HMS Cossack war eine schraubengetriebene Korvette und 20 oder 21 Kanonen. Ihr Bau war unter dem Namen Witjas auf einer britischen Werft für Russland begonnen worden, das Schiff wurde jedoch nach dem Ausbruch des Krimkriegs beschlagnahmt, 1854 von der Royal Navy in Dienst gestellt, im Krimkrieg eingesetzt und 1875 ausgemustert wurde.
  • Die vierte HMS Cossack war ein Kreuzer dritter Klasse, der 1886 vom Stapel lief, vor allem in Ostafrika stationiert war und 1905 zum Abwracken verkauft wurde.
  • Die fünfte HMS Cossack war ein Torpedobootzerstörer der Tribal-Klasse, der 1907 vom Stapel lief und 1919 zum Abwracken verkauft wurde.
  • Die sechste HMS Cossack (F03) war ein Zerstörer einer neuen Tribal-Klasse, der 1936 vom Stapel lief und im Zweiten Weltkrieg u. a. durch den Altmark-Zwischenfall, die Kämpfe um Narvik und ihre Beteiligung an der Jagd auf die Bismarck bekannt wurde. Sie sank nach einem Torpedotreffer von U 563 am 27. Oktober 1941 westlich von Gibraltar mit 159 Mann ihrer Besatzung.
  • Die siebte HMS Cossack (D57) war ebenfalls ein Zerstörer. Sie lief 1944 vom Stapel, kam u. a. im Koreakrieg zum Einsatz und wurde 1959 außer Dienst gestellt.

Literatur[Bearbeiten]

  •  J. J. Colledge, Ben Warlow: Ships of the Royal Navy, The Complete Record of all Fighting Ships of the Royal Navy from the 15th Century to the Present. Chatham Publishing, London 2006, ISBN 1-86176-281-X, S. 80.

Weblinks[Bearbeiten]