HMS Diadem (84)

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Dieser Artikel behandelt den Leichten Kreuzer; zu anderen Schiffen der Royal Navy mit demselben Namen siehe HMS Diadem.
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich (Seekriegsflagge)
HMS Diadem
Bau und Dienstzeit
Bauwerft R. and W. Hawthorn, Leslie and Company,
Hebburn, Tyne and Wear
Kiellegung 15. Dezember 1939
Stapellauf 21. August 1942
Indienststellung 6. Januar 1944
Ausserdienststellung 1950, der Reserve zugeteilt
Verbleib Am 29. Februar 1956 an die Pakistanische Marine verkauft
Technische Daten
Wasserverdrängung Standard 5.950 ts
maximal 7.200 ts
Länge über alles: 156 m
Breite 15,4 m
Tiefgang 4,3 m
Antriebsanlage 4 Admiralty Dampfkessel (3-Trommel-Typ)
4 Parsons-Dampfturbinen mit Einfachgetriebe
62.000 PS (46.000 KW) auf 4 Schrauben
Geschwindigkeit 32,25 kn (60 km/h)
Fahrbereich 1500 sm bei 30 kn
4240 sm bei 16 kn
Bewaffnung (original) 8 x 13,3-cm-Geschütze (4*2)
12 x 2-Pfünder-Flak (3*4)
12 x 2-cm-Flugabwehrkanonen (6*2)
6 x Torpedorohre Ø 53,3 cm (2*3)
Bewaffnung (1945-1956) 8 x 11,4-cm-Geschütze (5*2)
8 x 2-cm-Flugabwehrgeschütze (8*1)
16 x 2-cm-Flugabwehrgeschütze (8*2)
12 x 2-Pfünder-Flak (3*4)
6 x Torpedorohre Ø 53,3 cm (2*3)
Panzerung Magazine: 50 mm
Gürtel: 75 mm
Deck: 25 mm
Schotten: 25 mm
Besatzung 530

Die HMS Diadem war ein britischer Leichter Kreuzer der auch als Bellona-Klasse bezeichneten verbesserten Dido-Klasse während des Zweiten Weltkriegs.

Einsätze[Bearbeiten]

Nach der Indienststellung im Januar 1944 wurde die Diadem als Teil der Home Fleet mit dem Schutz von Nordmeergeleitzügen (z.B. Geleitzug JW 58, JW 65, RA 59, RA 60 ) betraut und sicherte die Flugzeugträger bei ihren Angriffen auf das deutsche Schlachtschiff Tirpitz im April 1944. Im Juni war sie Teil der Kampfgruppe G (Force G) während der alliierten Invasion der Normandie. Nach den Landeoperationen patrouillierte sie die britische Küste und versenkte am 12. August im Zusammenspiel mit mehreren Zerstörern den deutschen Sperrbrecher 7 vor La Rochelle. Im September kehrte sie in nördliche Gewässer zurück, begleitete russische Konvois und patrouillierte an der norwegischen Küste. Im Verlauf dieser Aktionen griff die Diadem zusammen mit der Mauritius drei deutsche Zerstörer an und beschädigte Z 31.

Die Diadem blieb bis zum Kriegsende Bestandteil der 10. Kreuzerflottille und diente bis 1950 in der Home Fleet. Danach wurde sie von 1950 bis 1956 der Reserve zugeteilt.

1956 wurde ihr Verkauf an Pakistan beschlossen und nach einer Überholung wurde sie am 5. Juli 1957 an die pakistanische Marine übergeben und auf den Namen Babur getauft. Später wurde sie in Jahangir umbenannt und diente ab 1961 als Schulschiff für Seekadetten.

Literatur[Bearbeiten]

Colledge, J. J. and Warlow, Ben (2006) [1969]. Ships of the Royal Navy: the complete record of all fighting ships of the Royal Navy (Rev. ed.). London: Chatham. ISBN 9781861762818. OCLC 67375475.

Weblinks[Bearbeiten]