HMS Diana (H49)

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HMS Diana
HMCS Margaree
Royal Navy Royal Canadian Navy
HMS Diana (H49).jpg
Technische Daten
Schiffstyp: Zerstörer
Verdrängung: 1.375 ts Standard
1.890 ts maximal
Länge: 100,28 m
Breite: 10,06 m
Tiefgang: 3,78 m
Antrieb: 3 Admirality-3-Trommel-Dampfkessel
2 Parsons-Dampfturbinen mit Einfachgetriebe
36.000 PS (26.460 kW)
Treibstoffvorrat: 473 t Heizöl
Geschwindigkeit: 36 kn (66,7 km/h)
Reichweite: 5.870 sm bei 15 kn
Besatzung: 145
Bewaffnung: 4 × 4,7-inch-Schiffsgeschütze (4 × 1)
1 × 3-inch-Flak
8 × 0,5-inch-Flugabwehr-MGs (2 × 4)
8 × 21-inch-Torpedorohre (2 × 4)
60 × Wasserbomben

HMS Diana (H49) war ein Zerstörer der D-Klasse der britischen Royal Navy im Zweiten Weltkrieg.

Das Schiff lief am 16. Juni 1932 als Teil einer Klasse von acht Zerstörern bei Palmers Shipbuilding and Iron Company in Hebburn-on-Tyne vom Stapel. In Dienst gestellt wurde es am 20. Dezember 1932.

Zusammen mit ihren Schwesterschiffen bildete HMS Diana die 1. Zerstörerflottille, die zunächst der Mittelmeerflotte zugeordnet war. Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges waren die Schiffe in Hongkong stationiert. Sie wurden dann jedoch ins Mittelmeer zurückbeordert.

Noch vor Jahresende bekam HMS Diana mit den Schwesterschiffen HMS Duchess und HMS Dainty die Aufgabe, das Schlachtschiff HMS Barham von Malta in heimischen Gewässern zu geleiten. Der Zerstörer wurde zunächst der Home Fleet zugewiesen.

Im April 1940 wurde das Schiff bei der versuchten Abwehr der deutschen Landung in Norwegen (Unternehmen Weserübung) zur Deckung von Schiffen der Home Fleet eingesetzt.

Im September 1940 wurde der Zerstörer an die Royal Canadian Navy als Ersatz für HMCS Fraser abgegeben, die kurz zuvor gesunken war. Das Schiff wurde in HMCS Margaree (H49) umbenannt und als Eskorte von Geleitzügen eingesetzt.

Schon wenige Wochen später, nämlich am 22. Oktober 1940, sank das Schiff jedoch nach einer Kollision mit einem Frachter im Nordatlantik. 140 Menschen kamen ums Leben.

Literatur[Bearbeiten]

  • M. J. Whitley: Destroyers of World War Two. Arms and Armour Press, London 1988, ISBN 0-85368-910-5.

Weblinks[Bearbeiten]