HMS Jupiter (F85)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den Zerstörer aus dem Zweiten Weltkrieg, für weitere Schiffe mit diesem Namen siehe HMS Jupiter
Jupiter Royal Navy
Technische Daten
Schiffstyp: Zerstörer
Verdrängung: 1690 ts Standard
1773 ts maximal
Länge: 108,6 m,
106 m (CWL),
103,4 m (zwischen den Loten)
Breite: 10,8 m
Tiefgang: 2,7 m
Antrieb:
Treibstoffvorrat: 484 t Heizöl
Geschwindigkeit: 36 kn (66,7 km/h)
Reichweite: 5500 sm bei 15 kn
Besatzung: 183
Bewaffnung:

HMS Jupiter (F85) war ein britischer Zerstörer der J-Klasse. Er wurde am 28. September 1937 bei Yarrow & Company in Scotstoun, Glasgow auf Kiel gelegt, am 27. Oktober 1938 vom Stapel gelassen und am 25. Juni 1939 in Dienst gestellt. Nach der Indienststellung wurde sie der 7. Zerstörerflottille der Home Fleet zugeteilt. Am 28. Februar 1942 lief sie bei Java auf eine Mine und ging unter.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 18. Juni 1941 fing eine britische Kampfgruppe, bestehend aus dem Leichten Kreuzer HMS Nigeria und den Zerstörern HMS Bedouin, HMS Tartar und Jupiter das deutsche Wetterschiff Lauenburg im dichten Nebel nordöstlich von Jan Mayen ab, nachdem sie es mittels Huff-Duff geortet hatten. Die Besatzung der Lauenburg gab das Schiff auf, als die Briten das Feuer eröffneten. Anschließend enterten die Briten das Schiff und erbeuteten wertvolle Unterlagen und die Chiffriermaschine. Danach wurde das Wetterschiff auf der Position 73° 2′ N, 3° 13′ W73.033333333333-3.2166666666667 versenkt.

Am 29. November 1941 schlossen sich die von der Mittelmeerflotte abgestellten Zerstörer HMS Jupiter und HMS Encounter in Colombo der Force G an. Die fünf Schiffe liefen im Verlauf desselben Tages aus, trafen auf See mit der HMS Repulse zusammen und setzten Kurs auf Singapur, wo sie am 2. Dezember eintrafen. Am 17. Januar 1942 gelang es der Jupiter das japanische U-Boot I-60 zu versenken.

Am 28. Februar 1942 lief die Jupiter nördlich von Java auf eine Seemine, die der niederländische Minenleger Gouden Leeuw früher am Tag verlegt hatte.

Technische Beschreibung[Bearbeiten]

Die Bewaffnung bestand aus sechs 12-cm-Kanonen in Doppellafetten Mk XII zum Einsatz gegen See- und Luftziele (zwei Türme vor der Brücke, der hintere in überhöhter Position; eine Lafette auf einer Plattform hinten). Als Flakbewaffnung besaß der Zerstörer ein 2-Pfünder-Vierlingsgeschütz Mk VIII auf einer Plattform hinter dem Schornstein, sowie acht 0,5-inch-(12,7-mm)-Fla-MGs. Zehn Torpedorohre in zwei Sätzen von je fünf Rohren komplettierten die Bewaffnung.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • M. J. Whitley: Zerstörer im Zweiten Weltkrieg. Motorbuch Verlag, 1995, ISBN 3-613-01426-2 (engl. Original: Destroyers of World War Two. Arms & Armours Press, London), S. 114–118 (N-Klasse), 219, 215.