HMS Spirit (P245)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
HMS Spirit (P245)
Royal Navy
HMS Spirit (P245) im Oktober 1943
Allgemeine Daten
Schiffstyp: U-Boot
Schiffsklasse: Seraph-Klasse (S-Klasse)
Marine: Royal Navy
Bauwerft: Cammell Laird (Birkenhead)
Kiellegung: 27. Oktober 1942
Stapellauf: 20. Juli 1943
Indienststellung: 25. Oktober 1943
Verbleib: 1950 verschrottet.
Technische Daten

(siehe Seraph-Klasse)

Die HMS Spirit[1] war ein U-Boot der britischen Royal Navy im Zweiten Weltkrieg.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Spirit (engl.: Geist) war ein Boot des dritten Bauloses der erfolgreichen S-Klasse. Dieses Baulos wird auch als Seraph-Klasse bezeichnet. Sie wurde am 27. Oktober 1942 bei Cammell Laird im nordwestenglischen Birkenhead aufgelegt, lief am 20. Juli 1943 vom Stapel und wurde von der Royal Navy am 25. Oktober 1943 in Dienst gestellt.

Die Navy setzte das U-Boot unter dem Kommando von Lt. A.W. Langridge auf dem asiatischen Kriegsschauplatz ein.

Am 9. Juli 1944 meldete die Spirit die Versenkung eines kleinen japanischen Öltankers nördlich von Sumatra (Niederländisch-Indien).

Am 14. und 19. September 1944 versenkte das U-Boot vor der Westküste Siams (heute Thailand) insgesamt vier siamesische Segelschiffe mit dem Deckgeschütz.

Am 22. Januar 1945 versenkte die Spirit in der südlichen Javasee bei 6° 2′ S, 110° 41′ O-6.0333333333333110.68333333333 das japanische Schiff Ryushin Maru mit Bordartillerie. Am selben Tag versenkte sie eine weitere japanische Einheit.

Am 14. März 1945 versenkte das britische U-Boot vor der Insel Massalambo in der Javasee bei 5° 34′ S, 114° 26′ O-5.5666666666667114.43333333333 das japanische Küstenmotorschiff Ryuho Maru (ca. 300 BRT) mit dem Deckgeschütz.

Die HMS Spirit wurde am 4. Januar 1950 zur Verschrottung verkauft und im Juli 1950 in Grays abgebrochen.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Erminio Bagnasco: Uboote im 2. Weltkrieg, Motorbuchverlag, Stuttgart, 5. Auflage 1996, ISBN 3-613-01252-9
  • Robert Hutchinson: KAMPF UNTER WASSER - Unterseeboote von 1776 bis heute, Motorbuchverlag, Stuttgart, 1. Auflage 2006, ISBN 3-613-02585-X
  • Anthony Preston: Die Geschichte der U-Boote, Karl Müller Verlag, Erlangen, Deutsche Ausgabe 1998, ISBN 3-86070-697-7

Erläuterungen und Referenzen[Bearbeiten]

  1. HMS ist die Abkürzung für His/Her Majesty’s Ship und der Namenspräfix britischer Schiffe. HMS bedeutet Seiner/Ihrer Majestät Schiff.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing