HTL Donaustadt

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HTL Donaustadt
Logo
Gründung 1983
Ort Wien Donaustadt, Österreich
Schulleiter Peter Kovar
Studenten 1200
Website www.htl-donaustadt.at

Die HTL Donaustadt (auch „HTL Wien 22“ oder „htl donaustadt“) ist eine Höhere Technische Lehranstalt in Wien, die 1983 auf einem ehemaligen Industriegelände errichtet wurde. Sie bietet sowohl höhere fünfjährige Lehrgänge, die mit der Matura abschließen, als auch vierjährige Fachschul-Lehrgänge.

Ausbildungsformen[Bearbeiten]

Höhere Lehranstalten / Abendschulen[Bearbeiten]

Der Eintritt in einen Lehrgang der höheren Abteilungen ist nach Absolvierung des 8. Pflichtschuljahres möglich. Der Abschluss dieser fünfjährigen Lehrgänge erfolgt mit Reife- und Diplomprüfung (Matura). Im Rahmen des Diplomprojekts müssen die Schüler dann das erlernte nutzen, um eine spezifische technische Problemstellung in Teamarbeit zu lösen. Absolventen der höheren Abteilungen erhalten den Befähigungsnachweis zur Betriebsgründung und können nach drei Jahren einschlägiger Berufspraxis die Standesbezeichnung „Ingenieur“ beantragen. In der Abendschule werden die Ausbildungszweige „Elektronik - Technische Informatik“ und „Elektronik - Telekommunikation“ angeboten.

Interessenten ab 17 Jahren können diese Lehrgänge in 6-10 Semestern im Abendunterricht besuchen.

Die Ausbildung in den ersten beiden Schuljahren der Tagesschule ist in den Abteilungen Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnologie ähnlich, sodass ein Wechsel zwischen den Abteilungen noch prinzipiell möglich ist. Ein Wechsel zu und speziell von der Abteilung für Informatik ist schwierig, da diese keinen Werkstättenunterricht anbietet und auch sonst im Lehrplan von den anderen Abteilungen stark abweicht.

Haupteingang der HTL Donaustadt (21. Juni 2004)

Fachschulen[Bearbeiten]

Ebenso wie bei den höheren Lehranstalten ist der Eintritt nach dem absolvierten 8. Pflichtschuljahr möglich. Der Lehrgang ist vierjährig und wird mit der Abschlussprüfung beendet.

Höhere Abteilung für Informatik (EDVO)[Bearbeiten]

Die beiden Ausbildungsschwerpunkte sind EDV und Organisation. Es wird neben verschiedenen Programmiersprachen und Datenbanksystemen und dem Umgang der zugrunde liegenden Technologie auch auf eine enge Verknüpfung mit deren wirtschaftlichen Aspekten geachtet. Die wirtschaftliche Ausbildung umfasst unter anderem die Arbeit in Übungsfirmen. Als Besonderheit bietet die Abteilung seit einigen Jahren zweisprachige Klassen mit Englisch als Arbeitssprache an.

Höhere Abteilung und Fachschule Elektrotechnik[Bearbeiten]

Diese Abteilung bietet drei Ausbildungszweige: Die höheren Abteilungen für Regelungstechnik, für Informationstechnik und die Fachschule Elektrotechnik. Alle Ausbildungszweige bieten gemeinsam eine grundlegende technische und humanistische Ausbildung. Während den ersten drei (Höhere Abteilungen) bzw. vier (Fachschule) Jahrgängen wird den Schülern im Werkstättenunterricht der praktische Umgang mit verschiedenen Technologien, Arbeits- und Fertigungsmethoden vermittelt. Ab dem dritten Jahrgang der höheren Abteilungen erfolgt außerdem der praktische Unterricht im Labor.

Regelungstechnik[Bearbeiten]

Großer Schwerpunkt ist die Vermittlung von Fachwissen über automatisierte und geregelte Abläufe und deren Einsatz in Industrie und Forschung. Darunter fällt auch die Entwicklung „intelligenter Produkte“.

Informationstechnik[Bearbeiten]

Dieser Ausbildungszweig steht im Zeichen der Vernetzung von Computersystemen und das verteilte Berechnen von Daten in automatisierten Umgebungen. Im Zuge dessen werden ebenso Programmierkenntnisse, als auch Wissen im Umgang mit verschiedenen Netzwerks- und Computerumgebungen vermittelt.

Fachschule Elektrotechnik[Bearbeiten]

Der Schwerpunkt der eher praktisch orientierten Ausbildung in der Fachschule ist eine möglichst breitgefächerte Ausbildung in den Themenbereichen der Elektrotechnik. Durch die 4-jährige praxisbezogene Werkstättenausbildung ist nach Absolvierung der Fachschule eine Ausbildung für ein breites Spektrum an Berufen gegeben.

Höhere Abteilung und Fachschule für Elektronik[Bearbeiten]

Es erfolgt eine Ausbildung mit den Schwerpunkten Elektronik, Technische Informatik und Telekommunikation. Die Werkstättenausbildung entspricht im Groben der in der Abteilung für Elektrotechnik und ebenso beginnt ab dem 3. Jahrgang die Ausbildung im Labor.

Technische Informatik[Bearbeiten]

Ziel ist die Vermittlung technischen Fachwissens über digitale Rechner, deren Aufbau, Funktionsweise und Programmierung.

Telekommunikation[Bearbeiten]

Schwerpunkt ist die Vermittlung von technischem Fachwissen rund um Konsumelektronik, Wireless Communication und Kommunikationssysteme. Auch eine betont Hardware-nahe Programmierausbildung ist Teil dieser Ausbildungsrichtung.

Fachschule Elektronik[Bearbeiten]

Die praktisch orientierte Ausbildung in der Fachschule bietet eine breitgefächerte Ausbildung in den Themenbereichen der Elektronik. Durch die 4-jährige praxisbezogene Werkstättenausbildung ist nach Absolvierung der Fachschule eine Ausbildung für ein breites Spektrum an Berufen gegeben.

Höhere Abteilung für Informationstechnologie[Bearbeiten]

Diese relativ junge Abteilung bietet eine Ausbildung mit Schwerpunkt Netzwerkstechnik und Informationstechnologien. Sie bietet, ähnlich wie Elektrotechnik und Elektronik, eine fachpraktische Ausbildung Computerpraktikum und Laborausbildung, legt aber einen gezielten Ausbildungsschwerpunkt auf IKT mit Informationsverarbeitung, -darstellung, -übertragung und -nutzung.

Die weiße Fahne: Alle Kandidaten haben an diesem Tag die Matura bestanden (21. Juni 2004)

Prominente Absolventen und Schüler[Bearbeiten]

  • Heidi Hobel (Staatsmeisterin im Rudern)
  • Michaela Gigon (Weltmeisterin MTBO)
  • Lukas Pezenka (Weltmeister Open Taekwon-Do 2007 (Birmingham, TAGB), 5. Platz Open-Taekwon-Do WM 2005 (Cardiff, TAGB), Bronze ETF Open Taekwon-Do Euro-Cup 2004 (Herne, ETF))
  • Marco Puchinger („Jugend trägt Verantwortung“-Ehrung durch das ÖJRK)
  • Michael Wagner (Fußballspieler)

Bekannte Projekte[Bearbeiten]

  • Solarfahrzeug / Elektroauto (E-Lisa)
  • In Zusammenarbeit mit dem TÜV entwickeltes elektronisches Prüfungssystem

48.22194444444416.444166666667Koordinaten: 48° 13′ 19″ N, 16° 26′ 39″ O