Haag an der Amper
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Freising | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Zolling | |
| Höhe: | 440 m ü. NN | |
| Fläche: | 21,7 km² | |
| Einwohner: |
2.869 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 132 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 85410 | |
| Vorwahl: | 08167 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FS | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 78 129 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Freisinger Str. 4 85410 Haag a.d.Amper |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Anton Geier | |
| Lage der Gemeinde Haag a.d.Amper im Landkreis Freising | ||
Haag an der Amper (amtlich: Haag a.d.Amper) ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Freising und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Zolling.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Die Gemeindeteile von Haag an der Amper sind: Hausmehring, Haun, Holzhäusl, Inkofen, Mittermarchenbach, Obermarchenbach, Plörnbach, Seeberg, Seer, Sollern, Untermarchenbach, Unterschwaig, Wälschbuch, Weihrinnen und Wörlhof.
[Bearbeiten] Geschichte
Im Jahr 804 wurde der Ort erstmals erwähnt. Die geschlossene Hofmark Haag war lange Zeit im Besitz der Freiherren Schenk von Stauffenberg. Franz Graf von Lodron heiratete 1632 Maria von Flitzing, verwitwete von Stauffenberg. Sie besaß einige Hofmarken nördlich von Freising, die Edelsitze Triftern, Obertürken und Haus- und Grundbesitz in Landshut, die so in den Besitz der Lodrons kamen. Das Schloss wurde im dritten Viertel des 17. Jahrhunderts neu errichtet. Die Hofmark wurde um 1819 in ein Patrimonialgericht umgewandelt. Als durch die Cholera 1836 mehrere Familienmitglieder starben, erlosch die bayerischen Linie der Lodron. 1848 wurde das Patrimonialgericht aufgelöst. Haag a.d.Amper wurde eine selbständige politische Gemeinde. 1854 wurde das Schloss fast vollständig abgebrochen, der Rest 1997.
[Bearbeiten] Eingemeindungen
Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Inkofen eingegliedert.[2]
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Anton Geier
[Bearbeiten] Wappen
Das seit 1977 geführte Wappen zeigt "in Rot einen gesenkten Wellenschrägbalken, darüber ein steigender, herschauender, silberner Löwe." Das Stammwappen der Grafen von Lodron - silberner Löwe in Rot - ist Hauptbestandteil des Gemeindewappens. Der silberne Wellenbalken symbolisiert die Amper.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Siehe auch Liste der Baudenkmäler in Haag an der Amper
- Pfarrkirche, eine Barockkirche mit Werken des Münchner Hofmalers Christian Winck
- Schloss der Grafen La Rosée in Inkofen
- Schlossallee, der größte Biergarten außerhalb Münchens
- Reste des Schlossensembles von Schloss Haag
[Bearbeiten] Sport
Sportverein Verein für Rasenspiele Haag a.d.Amper e. V. gegründet 1947 mit seinen Abteilungen Baseball, Beach-Volleyball, Dart, Fußball, Stockschützen, Tennis und Tischtennis.
Sportverein Skiclub Haag a.d. Amper e.V. gegründet 1997. Der Skiclub veranstaltet Skikurse vor allem für Kinder und Skifahrten. Ferner hat er die Abteilungen Volleyball und Handball für Kinder, sowie regelmäßige Nordic Walking Treffs und Skigymnastik.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Durch Haag führt die Hallertauer Lokalbahn. Früher führte sie von Langenbach kommend nach Wolnzach und Mainburg. Heute ist sie nur noch bis zum Kraftwerk Zolling wenige Kilometer westlich des Ortes in Betrieb.
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
[Bearbeiten] Bildung
Marina Thudichum Grundschule Haag mit den Klassen 1 bis 4
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Karoline Hetzenecker von Mangstl, deutsche Opernsängerin.
- Marina Thudichum, deutsche Kinderbuchautorin
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 464
[Bearbeiten] Weblinks
- Gemeindeverwaltung Haag an der Amper
- Haag an der Amper: Wappengeschichte vom HdBG
- Haag an der Amper: Amtliche Statistik des LStDV
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