Haag an der Amper

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Haag a.d.Amper
Haag an der Amper
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Haag a.d.Amper hervorgehoben
48.45857411.832753440Koordinaten: 48° 28′ N, 11° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Freising
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Zolling
Höhe: 440 m ü. NN
Fläche: 21,7 km²
Einwohner:

2.869 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85410
Vorwahl: 08167
Kfz-Kennzeichen: FS
Gemeindeschlüssel: 09 1 78 129
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Freisinger Str. 4
85410 Haag a.d.Amper
Webpräsenz: www.gemeinde-haag.de
Bürgermeister: Anton Geier
Lage der Gemeinde Haag a.d.Amper im Landkreis Freising
Landkreis Dachau Landkreis Erding Landkreis Kelheim Landshut Landkreis Landshut Landkreis München Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Allershausen Attenkirchen Au in der Hallertau Eching (Landkreis Freising) Fahrenzhausen Freising Gammelsdorf Haag an der Amper Hallbergmoos Hörgertshausen Hohenkammer Kirchdorf an der Amper Kranzberg Langenbach (Oberbayern) Marzling Mauern Moosburg an der Isar Nandlstadt Neufahrn bei Freising Rudelzhausen Wang (Oberbayern) Wolfersdorf Paunzhausen ZollingKarte
Über dieses Bild

Haag an der Amper (amtlich: Haag a.d.Amper) ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Freising und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Zolling.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Haag an der Amper von Süden

Die Gemeindeteile von Haag an der Amper sind: Hausmehring, Haun, Holzhäusl, Inkofen, Mittermarchenbach, Obermarchenbach, Plörnbach, Seeberg, Seer, Sollern, Untermarchenbach, Unterschwaig, Wälschbuch, Weihrinnen und Wörlhof.

[Bearbeiten] Geschichte

Im Jahr 804 wurde der Ort erstmals erwähnt. Die geschlossene Hofmark Haag war lange Zeit im Besitz der Freiherren Schenk von Stauffenberg. Franz Graf von Lodron heiratete 1632 Maria von Flitzing, verwitwete von Stauffenberg. Sie besaß einige Hofmarken nördlich von Freising, die Edelsitze Triftern, Obertürken und Haus- und Grundbesitz in Landshut, die so in den Besitz der Lodrons kamen. Das Schloss wurde im dritten Viertel des 17. Jahrhunderts neu errichtet. Die Hofmark wurde um 1819 in ein Patrimonialgericht umgewandelt. Als durch die Cholera 1836 mehrere Familienmitglieder starben, erlosch die bayerischen Linie der Lodron. 1848 wurde das Patrimonialgericht aufgelöst. Haag a.d.Amper wurde eine selbständige politische Gemeinde. 1854 wurde das Schloss fast vollständig abgebrochen, der Rest 1997.

[Bearbeiten] Eingemeindungen

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Inkofen eingegliedert.[2]

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Anton Geier

[Bearbeiten] Wappen

Das seit 1977 geführte Wappen zeigt "in Rot einen gesenkten Wellenschrägbalken, darüber ein steigender, herschauender, silberner Löwe." Das Stammwappen der Grafen von Lodron - silberner Löwe in Rot - ist Hauptbestandteil des Gemeindewappens. Der silberne Wellenbalken symbolisiert die Amper.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Schloss Inkofen im 18. Jahrhundert (Stich von Michael Wening)
Schloss Haag im 18. Jahrhundert (Stich von Michael Wening)

Siehe auch Liste der Baudenkmäler in Haag an der Amper

  • Pfarrkirche, eine Barockkirche mit Werken des Münchner Hofmalers Christian Winck
  • Schloss der Grafen La Rosée in Inkofen
  • Schlossallee, der größte Biergarten außerhalb Münchens
  • Reste des Schlossensembles von Schloss Haag

[Bearbeiten] Sport

Sportverein Verein für Rasenspiele Haag a.d.Amper e. V. gegründet 1947 mit seinen Abteilungen Baseball, Beach-Volleyball, Dart, Fußball, Stockschützen, Tennis und Tischtennis.

Sportverein Skiclub Haag a.d. Amper e.V. gegründet 1997. Der Skiclub veranstaltet Skikurse vor allem für Kinder und Skifahrten. Ferner hat er die Abteilungen Volleyball und Handball für Kinder, sowie regelmäßige Nordic Walking Treffs und Skigymnastik.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Durch Haag führt die Hallertauer Lokalbahn. Früher führte sie von Langenbach kommend nach Wolnzach und Mainburg. Heute ist sie nur noch bis zum Kraftwerk Zolling wenige Kilometer westlich des Ortes in Betrieb.

[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen

[Bearbeiten] Bildung

Marina Thudichum Grundschule Haag mit den Klassen 1 bis 4

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 464

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Haag an der Amper – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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