Habel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt die Hallig Habel. Andere Bedeutungen des Wortes finden Sie unter Habel (Begriffsklärung).
Habel
Habel von Westen gesehen
Habel von Westen gesehen
Gewässer Deutsche Bucht, Nordsee
Inselgruppe Nordfriesische Inseln
Geographische Lage 54° 38′ 12″ N, 8° 45′ 59″ O54.6366666666678.76638888888893Koordinaten: 54° 38′ 12″ N, 8° 45′ 59″ O
Habel (Schleswig-Holstein)
Habel
Länge 640 m
Breite 210 m
Fläche 6 ha
Höchste Erhebung m
Einwohner (unbewohnt)
Hauptort (Norderwarft)
Die Inseln und Halligen im Nordfriesischen Wattenmeer
Die Inseln und Halligen im Nordfriesischen Wattenmeer

Habel (dänisch: Habel, friesisch: Haabel) ist mit 6 Hektar (nach anderen Angaben 3,6 Hektar)[1] die kleinste Hallig im nordfriesischen Wattenmeer. Sie gehört verwaltungsmäßig zur Gemeinde Gröde. Ihre Länge beträgt rund 655 Meter und ihre maximale Breite etwas über 100 Meter.

2006 hat das Amt für ländliche Räume (ALR) die Größe genau ermittelt: die Gesamtfläche einschließlich Deckwerk beträgt nach GIS-Berechnungen 7,4 Hektar.[2]

Auf Habel befindet sich eine Warft, die Norderwarft, mit einer Vogelschutzstation, die nur im Sommer mit einem Vogelwart besetzt ist. Im 19. Jahrhundert gab es noch eine zweite Warft, die Süderwarft. Sie verschwand jedoch gegen Ende des Jahrhunderts, als sie bereits abgesiedelt war, vor der Südküste im Meer.

Habel liegt in der Schutzzone I des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Daher ist das Betreten der Hallig durch die Allgemeinheit untersagt. Die Hallig ist Eigentum des Landes Schleswig-Holstein. Sie wird, wie auch die Halligen Norderoog und Südfall, vom Verein Jordsand mit Sitz in Ahrensburg betreut. Habel dient vielen Seevögeln als Brut- und Rastgebiet. Ihre besondere Bedeutung erhält die Hallig als Äsungsareal der Ringelgans, aber auch durch Vorkommen der Küstenseeschwalbe.

Siehe auch[Bearbeiten]

Satellitenbild der Halligen Gröde (links) und Habel (rechts) mit Lage der Norderwarft (1)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Informationen auf halligen.de, abgerufen am 21. Juli 2012
  2. Seevögel 2008, Band 29, Heft 1