Hachiōji

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Hachiōji-shi
八王子市
Hachiōji
Geographische Lage in Japan
Hachiōji (Japan)
Red pog.svg
Region: Kantō
Präfektur: Tokio
Koordinaten: 35° 40′ N, 139° 19′ O35.666666666667139.31611111111Koordinaten: 35° 40′ 0″ N, 139° 18′ 58″ O
Basisdaten
Fläche: 186,31 km²
Einwohner: 580.065
(1. Juli 2014)
Bevölkerungsdichte: 3113 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 13201-2
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Hachiōji
Baum: Ginkgo
Blume: Lilium auratum
Vogel: Japanschnäpper
Rathaus
Adresse: Hachiōji City Hall
3-24-1, Motohongō-chō
Hachiōji-shi
Tōkyō 192-8501
Webadresse: http://www.city.hachioji.tokyo.jp
Lage Hachiōjis in der Präfektur Tokio
Lage Hachiōjis in der Präfektur

Hachiōji (jap. 八王子市, -shi) ist eine Stadt am westlichen Rand der Kantō-Ebene in Japan und Teil der Agglomeration Tokio. Mit mehr als einer halben Million Einwohnern ist sie Zentrum des Westteils der Präfektur Tokio.

Geschichte[Bearbeiten]

Hachiōji entstand in der ausgehenden Heian-Zeit (12. Jahrhundert) um eine alte, heute nicht mehr erhaltene Samurai-Festung herum, die 1584 den Namen Hachiōji erhielt. In der Edo-Zeit blühte Hachiōji auf als eine der 38 Poststationen auf der Kōshū-Kaidō, die von Tokio über die Japanischen Alpen ans Japanische Meer führt.

In Hachiōji befinden sich die Mausoleen des Taishō-tennō, der Kaiserin Teimei und des Shōwa-tennō.

Hachiōji, bis dahin eine Stadt (machi) im Landkreis Süd-Tama und Sitz der Kreisverwaltung, wurde am 1. September 1917 zur kreisfreien Stadt (shi); sie war die zweite in der Präfektur Tokio nach der Stadt Tokio, die achte in Kantō und die 66. im ganzen Land.[1]

Hachiōji ist von Tokio und Yokohama aus mit mehreren Bahnlinien in weniger als einer Stunde zu erreichen und hat sich daher seit 1970 zu einer Schlafstadt entwickelt. Die billigen Grundstückspreise waren auch der Grund für mehrere Tokioter Universitäten, einige Fakultäten und die Kurse vor allem für die niedrigen Semester nach Hachiōji zu verlegen.

Die große Zahl an Studenten und die vielen Pendler haben dazu geführt, dass sich Hachiōji, mit mehreren Kaufhäusern und vielen Kneipen und Bars in der großen Fußgängerzone um die zwei Bahnhöfe herum, zu einem der lebendigsten Vororte Tokios entwickelt hat. Auf den Hausberg der Stadt, den Takao, gelangt man mit einer Seilbahn. Er bietet bei klarer Sicht einen weiten Blick über die Kantō-Ebene bis zu den Wolkenkratzern Tokios.

Zum April 2015 will Hachiōji „Kernstadt“ (chūkaku-shi) werden.[2][3] Sie würde damit die erste kreisfreie Stadt in der Präfektur Tokio in einer der Sonderformen für Großstädte (seirei shitei toshi/chūkaku-shi/tokurei-shi) mit zusätzlichen Verwaltungskompetenzen.

Verkehr[Bearbeiten]

Bahnhof Hachiōji

Bildung[Bearbeiten]

Derzeit sind 18 Universitäten und Campus auswärtiger Universitäten in der Stadt zu finden:

Ehemalige:

Museen[Bearbeiten]

In Hachiōji befindet sich das Murauchi Art Museum. Das Museum zeigt vorwiegend französische Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Das Tokyo Fuji Art Museum zeigt neben Kunst aus Europa auch Meisterwerke japanischer Kunst.

Sohne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Angrenzende Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hachiōji – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kurosu Ryūichi (Bürgermeister von Hachiōji), 2006: 企業OBの力を地域に活かして (PDF; 64 kB), S. 1
  2. Stadtverwaltung Hachiōji: 中核市移行
  3. 中核市市長会 (chūkakushi shichōkai, Bürgermeisterkonferenz der „Kernstädte“)