Haff
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ein Haff ist ein durch eine Nehrung oder durch vorgelagerte Inseln vom tieferen Hauptteil des Meeres getrennter Brackwasserbereich. Der Begriff wird im Ostseeraum auch mit Bodden, Noor (niederdeutsch) und Nor (dänisch) bezeichnet. Ansonsten wird mit ähnlicher Bedeutung das Wort Lagune verwendet.
Häufig mündet in ein Haff ein größerer Fluss. Das Wasser im Haff ist daher oft nicht so salzhaltig wie im offenen Meer, sondern eher brackig.
Haffküsten sind bei Touristen beliebt. Beispiele sind das Salzhaff, das Stettiner Haff, das Kurische Haff und das Frische Haff.
- Die Bezeichnung Noor verbindet sich mit Schleswig-Holstein (zum Beispiel Haddebyer Noor, Selker Noor).
- Das dänische Wort Nor kommt z. B. bei Bøjden Nor Fünen und Lindelse Nor Langeland, Kertinge Nor, Majbølle Nor und Søndernor Lolland vor. Das Korsør Nor ist der größte Binnensee Dänemarks.

