Hagemeyer (Unternehmen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
HAGEMEYER Deutschland GmbH & Co. KG
Logo
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 1900
Sitz München, Deutschland
Mitarbeiter 1.800 (2013)
Branche Elektrogroßhandel
Website http://www.hagemeyerce.com/

Die HAGEMEYER Deutschland GmbH & Co. KG mit Verwaltungssitz in München ist als elektrotechnisches Großhandelsunternehmen mit 66 Standorten und etwa 1800 Mitarbeitern bundesweit vertreten.

Das Sortiment umfasst neben Kabel und Leitungen, Elektroinstallationsmaterial und Lichttechnik ebenso Gebäudesystemtechnik, Werkzeuge und Arbeitsschutz sowie Konsumgüter und Haustechnik.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Brüder Johan und Anton Hagemeijer gründeten 1900 das familienbetriebene Handelsunternehmen in Niederländisch-Indien (dem heutigen Indonesien). Im Jahre 1905 etablierten die Gebrüder Hagemeijer eine europäische Hauptverwaltung im niederländischen Naarden bei Amsterdam. Aus dem Unternehmen wuchs ein global agierendes und börsennotiertes Handelsunternehmen.

Der 1920 in München gegründete elektrotechnische Großhandel ETG J. FRÖSCHL schloss sich 1991 der HAGEMEYER-Gruppe an. Im Jahre 2004 erfolgte die Umfirmierung in HAGEMEYER Deutschland GmbH & Co. KG. Aus der Unternehmensgruppe Fröschl (ETG J. Fröschl, Ziesenhenne & Appel, Assmy & Böttger, Stahl Elektro, Brück, Mürdel Elektro, Läer & Co., R.O. Krauskopf) wurde HAGEMEYER Deutschland.

Im Mai 2011 übernahm die HAGEMEYER Deutschland GmbH & CO. KG alle Gesellschaftsanteile der Technische Elektro-Großhandels GmbH (TEGRO) in Freudenberg.

Weltweit[Bearbeiten]

Seit 2008 ist HAGEMEYER Deutschland eine der Landesgesellschaften der internationalen Rexel-Gruppe. Die Rexel-Gruppe mit ihrer Zentrale in Paris ist heute in 34 Ländern an 2300 Standorten vertreten und gehört mit rund 29.000 Mitarbeitern zu den weltweit führenden Anbietern von Produkten und Dienstleistungen rund um die Elektrotechnik.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschäftsbericht 2010. 9. Februar 2011, abgerufen am 8. März 2011 (PDF).

Weblinks[Bearbeiten]