Hagen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Hagen
Hagen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Hagen hervorgehoben
51.3594444444447.475106Koordinaten: 51° 22′ N, 7° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Arnsberg
Höhe: 106 m ü. NHN
Fläche: 160,35 km²
Einwohner: 185.996 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 1160 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 58089–58135
Vorwahlen: 02331, 02334, 02337, 02304
Kfz-Kennzeichen: HA
Gemeindeschlüssel: 05 9 14 000
Stadtgliederung: 5 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausstraße 11
58095 Hagen
Webpräsenz: www.hagen.de
Oberbürgermeister: Erik O. Schulz (parteilos)
Lage von Hagen in Nordrhein-Westfalen
NiederlandeBelgienNiedersachsenRheinland-PfalzHessenEssenWuppertalSolingenRemscheidHagenEnnepe-Ruhr-KreisBochumDortmundHerneGelsenkirchenBottropOberhausenMülheim an der RuhrDuisburgKreis MettmannDüsseldorfRhein-Kreis NeussKreis HeinsbergMönchengladbachKrefeldKreis ViersenKreis WeselKreis KleveRhein-Erft-KreisKreis DürenRheinisch-Bergischer KreisOberbergischer KreisKreis RecklinghausenKreis BorkenKreis UnnaMärkischer KreisKreis OlpeHammKreis SoestKreis CoesfeldKreis SteinfurtKreis WarendorfLeverkusenKölnStädteregion AachenBonnRhein-Sieg-KreisStädteregion AachenKreis EuskirchenMünsterKreis Siegen-WittgensteinHochsauerlandkreisKreis PaderbornKreis GüterslohKreis HöxterKreis LippeKreis HerfordKreis Minden-LübbeckeBielefeldKarte
Über dieses Bild

Hagen ist eine kreisfreie Großstadt im südöstlichen Teil des Ruhrgebiets. Im Volksmund wird Hagen als „das Tor zum Sauerland“ bezeichnet, da dieses mit seinem Nordwestrand an Hagen grenzt. Hagen wird an den Ortseingangsschildern mit „Stadt der FernUniversität“ betitelt. Hagen nimmt mit dieser Lage eine wichtige Scharnierfunktion zwischen dem Ruhrgebiet und Südwestfalen ein.

Die Stadt ist Mitglied im Landschaftsverband Westfalen-Lippe sowie im Regionalverband Ruhr und liegt in der Metropolregion Rhein-Ruhr.

Hagen ist Sitz der einzigen staatlichen Fernuniversität Deutschlands, von Amts-, Land- und Arbeitsgericht sowie mehrerer überregionaler Institute, Behörden und Verwaltungsstellen. Seit dem 17. März 2012 führt Hagen offiziell den Namenszusatz „Stadt der FernUniversität“.[2]

Geographie und Geologie[Bearbeiten]

Panorama-Aufnahme von Hagen vom Hagener Stadtwald aus

Allgemeine Geographie[Bearbeiten]

Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd-Richtung 17,1 und in West-Ost-Richtung 15,5 km. Die Stadtgrenze von 89,7 km Länge setzt sich zusammen aus 3,3 km zu Dortmund, 9 km zum Kreis Unna, 56,6 km zum Ennepe-Ruhr-Kreis und 20,8 km zum Märkischen Kreis. Der Höhenunterschied vom tiefsten Punkt an der Ruhr bei Vorhalle (86 m ü. NN) zum höchsten Punkt östlich von Bölling (438 m ü. NN) 7°33'48" E, 51°17'30" N beträgt 352 m.

Friedrich-Ebert-Platz mit Rathausturm und Volme-Galerie

Die Fläche von 160,36 km² ist in etwa so groß wie das Fürstentum Liechtenstein.

42 Prozent des Hagener Stadtgebietes bestehen aus Wald. Die vier Flüsse erstrecken sich in Hagen über eine Länge von 52,2 km: Ruhr 11,5 km, Lenne 13,1 km, Volme 21,3 km und Ennepe 6,3 km.

Die größten Steigungen (mit mindestens 20 %) innerhalb des Stadtgebietes:

  • Treppenstraße in Altenhagen mit 28 %
  • Böhmerstraße in der Stadtmitte mit 27 %
  • Ewaldstraße in Wehringhausen mit 27 %
  • Rehstraße in Wehringhausen mit 26 %
  • Tunnelstraße in Wehringhausen mit 26 %
  • Kleiststraße in Eppenhausen mit 23 %
  • Boeler Straße in Altenhagen mit 21 %
  • Elfriedenhöhe in der Stadtmitte mit 20 %

Geologie und Paläontologie[Bearbeiten]

Der Raum Hagen gilt seit dem frühen 19. Jahrhundert als eine klassische Fundregion der Paläontologie und Archäologie (hierzu siehe auch: Geschichte der Stadt Hagen).

Im Stadtgebiet stehen verschiedene Gesteine und Ablagerungen vom Devon bis zum Karbon an. In Karsthöhlen und -spalten des Massenkalkes haben sich Meeres- und Landablagerungen aus der Kreidezeit und dem Tertiär sowie dem Holozän erhalten. Noch heute ist der Raum Hagen einer der weltweit wichtigsten Fundorte für Fossilien aus dem mittleren und oberen Devon und unteren Karbon. Zahlreiche bekannte Fundstellen, die noch in den 1980er Jahren zugänglich waren, wurden jedoch bis heute überbaut oder sind zugeschüttet worden.

In Hagen-Ambrock im Volmetal wurden Reste von Landpflanzen und Panzerfischen aus dem mittleren Devon entdeckt. Der breite Massenkalkzug mit Dolomit – Reste eines devonischen Korallenriffs – zwischen Schwelm und Balve führte seit dem frühen 19. Jahrhundert zu einem intensiven Abbau in Steinbrüchen.

Die frühere Ziegeleigrube Hagen-Vorhalle ist der weltweit wichtigste Fundort von 319 Millionen Jahre alten Insekten und anderen Fossilien, darunter frühe Großlibellen mit Flügelspannweiten von 40 cm, ausgestorbenen Urnetzflüglern und riesigen Hundert- und Tausendfüßern, aus dem flözleeren Oberkarbon. Der Steinbruch Hagen-Vorhalle stellt ein bedeutendes Geotop dar, das Weltgeltung für die paläontologische Forschung hat. Wesentliche Funde aus dem Steinbruch sowie aus der gesamten Region sind im Museum für Ur- und Frühgeschichte im Wasserschloss Werdringen zu sehen.

Aber auch andere Fossilienfundstellen mit Tier- und Pflanzenresten aus dem Paläozoikum bis zum Mesozoikum lieferten wichtige Beiträge zur geowissenschaftlichen Forschung. In der Umgebung von Hagen fanden sich z. B. die Knochen von Landsauriern und frühen Säugetieren sowie Pflanzenresten aus der unteren Kreidezeit.

Auf den Hochflächen von Emst, Dahl und Hohenlimburg haben sich Ablagerungen von frühen Flussterrassen der Lenne und Ruhr aus dem Tertiär erhalten. In Spaltenfüllungen des Massenkalkes bei Emst und Hohenlimburg fanden sich Haizähne, Landschnecken und Knochen von Säuge- und Meerestieren sowie Pflanzenreste aus dem Tertiär.

In einem Seitental der Lenne bei Holthausen wurden in der „Blätterhöhle“ Überreste von Steinzeitmenschen entdeckt. Mit einem C14-Alter von bis zu 11.300 Jahren vor heute stammen sie aus dem Anfang des Mesolithikum und sind die bisher ältesten Nachweise für anatomisch moderne Menschen in der Nacheiszeit auf dem europäischen Kontinent.

Klima[Bearbeiten]

Klimadiagramm Hagen
Klimadaten (1956/7-2010)   Jahr   Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temperatur (°C)   9,9°   1,7° 2,5° 5,7° 9,3° 13,5° 16,3° 18,0° 17,9° 15,0° 10,7° 5,6° 2,5°
Niederschlag (mm)   981,9   94,6 72,3 81,5 62,1 72,7 81,8 88,5 88,5 75,2 77,8 87,5 99,4

Stadtgliederung[Bearbeiten]

In den dichtbesiedelten Tälern von Volme und Ennepe sowie im Vorhaller Norden entspricht das gewachsene Stadtbild der typischen Baugestalt der Ruhrgebietsstädte. Topografisch ist Hagen mit den südlichen Stadtteilen von Bochum, Essen und Mülheim vergleichbar. In den nach der Gebietsreform 1975 angegliederten südlichen Stadtgebieten, welche nur dünn besiedelt sind, zeigt sich ein Landschaftsbild, das eher sauerländisch anmutet – mit Bergen, Seen und Wäldern.

Hagen gliedert sich in fünf Stadtbezirke mit insgesamt 186.465 Einwohnern (2013).[3]

Stadtbezirk   Einw. 2013 Fläche Dichte zum Vergleich: Einw. 2000
Mitte   75.047 20,5 km² 3.661 E/km² Rückgang 11,2 % 84.495
Mittelstadt 20.468  2,7 km² 7.581 E/km² 22.311
Altenhagen 17.199  4,4 km² 3.909 E/km² 19.906
Hochschulviertel 12.409  3,5 km² 3.545 E/km² 13.081
Emst 10.677  4,3 km² 2.483 E/km² 11.455
Wehringhausen 14.294  5,6 km² 2.552 E/km² 17.742
Nord 36.909 29,6 km² 1.247 E/km² Rückgang 7,8 % 40.048
Vorhalle 10.017 12,5 km²   801 E/km² 11.233
Boele 26.892 17,1 km² 1.573 E/km² 28.815
Haspe 29.245 22,2 km² 1.317 E/km² Rückgang 6,5 % 31.268
Haspe-Ost 16.811 14,7 km² 1.144 E/km² 18.069
Haspe-West 12.434  7,5 km² 1.658 E/km² 13.199
Eilpe/Dahl 16.019 51,1 km²   313 E/km² Rückgang 14,1 % 18.643
Eilpe 10.987 18,5 km²   594 E/km² 13.001
Dahl   5.032 32,6 km²   154 E/km²   5.642
Hohenlimburg 29.245 37,0 km²   790 E/km² Rückgang 11,4 % 33.017
Hohenlimburg 24.616 22,7 km² 1.084 E/km² 28.046
Lennetal   4.629 14,3 km²   324 E/km²   4.971

Geschichte[Bearbeiten]

Hauptartikel: Geschichte der Stadt Hagen
Lange Riege in Hagen-Eilpe

Mittelalter[Bearbeiten]

In der Geschichtsschreibung taucht der Raum Hagen erstmals in den Lorscher Annalen (Annales Laureshamenses) auf, als im Jahr 775 die nahe der Hagener Stadtgrenze zu Dortmund über der Ruhr-Lennemündung gelegene sächsische Hohensyburg (Sigiburg) durch Truppen Kaiser Karl des Großen erobert wurde. Dorf und Kirchspiel Hagen waren im Mittelalter relativ unbedeutend und standen politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich weit hinter den märkischen Stadtgründungen im Umland zurück, vor allem Iserlohn sowie der benachbarten Grafschaft Limburg.

Frühe Neuzeit[Bearbeiten]

Erst durch die Gründung der Lange Riege 1661 in Hagen-Eilpe, einer Klingenschmiedsiedlung und mehrerer mit Wasserkraft betriebener Hammerwerke und Schmieden entlang der Ennepe erlangte Hagen im 18. Jahrhundert eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung. Ein Brand zerstörte 1724 einen Großteil der Gebäude der Stadt.

Mit Hilfe der preußischen Staatsverwaltung wurde Hagen wiederaufgebaut und zum 3. September 1746 wurde eine Änderung im Steuerrecht verfügt, die Historiker im Nachhinein als Verleihung der Stadtrechte ansehen. Ein genaues Datum, von welchem Zeitpunkt an Hagen offiziell als Stadt bezeichnet werden muss, hat die Forschung bisher nicht gefunden. Seit 1817 ist Hagen Sitz eines Amtes und eines Kreises innerhalb des Regierungsbezirks Arnsberg. 1837 wurden die revidierte Städteordnung und ein Magistrat eingeführt. Im Zuge der Industrialisierung wurde Hagen 1848 an das Netz der Bergisch-Märkischen Eisenbahngesellschaft angeschlossen und entwickelte sich zu einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt. Um 1865 hatte Hagen die von ihrer Bevölkerung und Wirtschaftskraft bisher in Südwestfalen führende Stadt Iserlohn überholt und stellte mit dieser seit der Mitte des 19. Jahrhunderts den kulturellen, verwaltungsrelevanten und wirtschaftlichen Mittelpunkt der südlichen Grafschaft Mark dar.

Deutsches Reich[Bearbeiten]

Plan der Stadt Hagen von 1888

Während der Deutschen Kaiserreiches von 1871 bis 1914 erlebte Hagen eine Blütezeit. Durch die Urbanisierung und Industrialisierung entwickelte sich die Stadt zum Oberzentrum für die gesamte Region südlich der Ruhr. Im Jahr 1887 schied Hagen verwaltungsrechtlich aus dem Kreis Hagen aus und wurde eine kreisfreie Stadt. Der Bankier und Mäzen Karl Ernst Osthaus holte in den Jahren nach der Jahrhundertwende viele später bedeutende Architekten wie Henry van de Velde, Peter Behrens und Walter Gropius in die Stadt, welche den Ruf von Hagen als Bindeglied zwischen Jugendstil und Moderne („Hagener Impuls“) begründeten. Zentrum dieser Initiative waren das Folkwang-Museum und die rudimentär ausgeführte Gartenstadt Hohenhagen. Begünstigt durch Hagens Stellung als Eisenbahnverkehrsknotenpunkt errichtete Peter Klöckner in der damals noch selbstständigen Nachbarstadt Haspe ein großes Hochofen- und Stahlwerk, die Hasper Hütte. Die Einwohnerzahl der Stadt überschritt 1928 die 100.000-Grenze und machte Hagen damit zur Großstadt. Durch weitere Eingemeindungen stieg diese bis 1939 auf rund 150.000 Einwohner an. Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs wurde die Hagener Innenstadt durch mehrere Bombenangriffe nahezu vollständig zerstört, sodass nur noch die angrenzenden Stadtteile den gründerzeitlichen Baucharakter der Stadt wiedergeben. Die architekturgeschichtlich interessanten Gebäude des „Hagener Impulses“ blieben aufgrund ihrer innenstadtfernen Lage weitgehend erhalten.

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

In den 1950er und 1960er Jahren erlebte Hagen ein weiteres stürmisches Wachstum und dehnte sich überwiegend in die flachere, nördliche Ebene aus. Das heutige Stadtzentrum liegt somit südlich der hauptsächlichen Wohnbebauung. Fortschrittsglaube und zunehmende Motorisierung ließen abgesehen vom beibehaltenen historischen Straßengrundriss auch die letzten Reste der historischen Innenstadt verschwinden. Die Pläne einer autogerechten Stadt, welche den Autoverkehr mittels aufgeständerten Hochstraßen in die Stadt führen sollten, konnten aus Geldmangel nur rudimentär verwirklicht werden. Ein Zeuge dieser Jahrzehnte ist heute eine Hochstraße oberhalb der Altenhagener Brücke, welche in der Nähe des Hauptbahnhofes an der letzten innerstädtischen Altbauzeile den Mietern der Obergeschosse die Sicht nimmt. Eine weitere Hochstraße ist die 1740 Meter lange Volmetalbrücke in Eilpe. Dem Straßenausbau fielen nicht nur zahlreiche Gebäude, sondern 1976 auch der moderne Straßenbahnbetrieb zum Opfer.

Spätes 20. Jahrhundert bis heute[Bearbeiten]

Anfang der 1970er Jahre begann im Zuge der Stahlkrise in Hagen der Niedergang der Schwerindustrie. Die Klöckner-Hütte wurde zwischen 1972 und 1982 vollständig stillgelegt, die Gussstahlwerke Wittmann gingen in die Insolvenz und zwei von drei Werken der Stahlwerke Südwestfalen wurden geschlossen. Weitere Arbeitsplatzverluste betrafen die ehemals starke Nahrungsmittelindustrie mit den Brauereien Bettermann und Andreas, den Süßwarenherstellern Villosa und Grothe und dem Produktionsbetrieb von Zwieback Brandt.

In den 1980er Jahren konnten die enormen Arbeitsplatzverluste zum Teil durch die Industrialisierung des Lennetals aufgefangen werden. Letzteres war ausschlaggebend für den Wunsch zur Eingemeindung der Stadt Hohenlimburg, deren Kaltwalzindustrie stabil war oder sogar noch Arbeitsplatzzuwachs erbrachte. Der östliche Teil des Stadtgebiets erstreckt sich eben darum seit dem 1. Januar 1975 auf das Territorium der früheren Grafschaft Limburg und der bis dahin selbständigen sauerländischen Stadt Hohenlimburg.[4] Bereits am 1. Januar 1970 war Hagen um Waldbauer vergrößert worden.[5] Jedoch wurde diese Eingemeindung nach einem Gerichtsurteil am 18. Dezember 1970 aufgehoben. Waldbauer wurde wieder selbstständig.

In den 1980er Jahren konnte sich Hagen gegenüber den nördlichen Nachbarn Dortmund, Witten und Bochum wirtschaftlich gut behaupten, und bis heute liegt die mittlere Arbeitslosenquote etwa 3 Prozent unter dem mittleren Ruhrgebietsdurchschnitt. Anfang der 1980er Jahre machte Hagen als „Liverpool der Neuen Deutschen Welle“ von sich reden, da viele bekannte Musiker und Bands der besagten Musikrichtung, unter anderem Nena, Extrabreit und die Schwestern Annette und Inga Humpe, hier ihre Wurzeln hatten.

Die durch den raschen Wiederaufbau nach Kriegsende entstandenen Bausünden werden seit den 1990er Jahren zu beheben versucht, unter anderem durch die Volmegalerie, die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und den Neubau des Rathausverwaltungstraktes.

Wirtschaftlich geriet Hagen durch die zunehmende Globalisierung erneut unter Druck und es begann eine weitere Deindustrialisierungswelle im Stahlbereich, welche exemplarisch im fast vollständigen Verschwinden der Betriebe im Hohenlimburger Nahmertal zu besichtigen ist. Parallel dazu kämpft Hagen seit einigen Jahren weiter mit einem Bevölkerungsschwund. Der Schuldenstand lag am 31. Dezember 2012 bei 1.383 Mio. €.[6]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerung (Stand: Dezember 2005)
0–18 Jahre 19,2 %
18–64 Jahre 59,4 %
ab 65 Jahre 21,4 %
Ausländeranteil 13,7 %

Hagen ist im Jahre 1928 zur Großstadt geworden, als die Bevölkerungszahl die 100.000-Marke überschritten hatte, im Jahr 1964 wurde die 200.000-Grenze überschritten. Die höchste Einwohnerzahl hatte die Stadt nach der Neugliederung 1975 mit 231.840 Einwohnern. Ab Dezember 2005 unterschreitet die Stadt (lt. Angaben der Stadtverwaltung) dauerhaft die Zahl von 200.000 Einwohnern, während das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen zu diesem Zeitpunkt bereits von nur 196.934 Einwohnern ausging. In der Größen-Rangliste der Großstädte in Deutschland steht Hagen an 41. Stelle hinter Kassel und vor Hamm. Gemäß „Zensus 2011“ sank die Einwohnerzahl Hagens 2011 auf inzwischen 187.333 Einwohner.

Politik[Bearbeiten]

Hagener Rathaus mit Turm
Hagener Rathaus um 1925

Oberbürgermeister[Bearbeiten]

  • 1733–1746: Peter Matthias Wülfingh
  • 1746–1749: Heinrich Wilhelm Emminghaus
  • 1749–1750: Heinrich Caspar Hiltrop
  • 1750–1771: Johann Caspar Hücking
  • 1771–1795: Heinrich Arnold Wülfingh
  • 1795–1809: Peter Matthias Jule
  • 1809–1821: Carl Ludwig Christian Dahlenkamp
  • 1821–1823: Wilhelm Möllenhoff
  • 1823–1827: Fr. Pütter
  • 1827–1831: J.H. Wille
  • 1831–1832: Friedrich Wilhelm Kämper
  • 1832–1835: Johann Peter Aubel
  • 1835–1837: Friedrich Wilhelm Kämper
  • 1837–1849: Ferdinand Elbers
  • 1849–1864: Johann Diedrich Friedrich Schmidt
  • 1864–1876: Friedrich Dödter
  • 1876–1900: August Prentzel
  • 1901–1927: Willi Cuno, (FVP, ab 1918: DDP)
  • 1927–1929: Alfred Finke (DDP)
  • 1929–1933: Cuno Raabe (Zentrum)
  • 1933–1945: Heinrich Vetter (NSDAP)
  • 1945: Werner Dönneweg (NSDAP, kommissarisch vom 18. April 1945–18. Mai 1945)
  • 1945–1946: Ewald Sasse (CDU, ab 18. Mai 1945 zunächst kommissarisch, später hauptamtlich)
  • 1946–1956: Fritz Steinhoff (SPD)
  • 1956–1963: Helmut Turck (SPD)
  • 1963–1964: Fritz Steinhoff (SPD)
  • 1964–1971: Lothar Wrede (SPD)
  • 1971–1989: Rudolf Loskand (SPD)
  • 1989: Renate Löchter (SPD)
  • 1989–1999: Dietmar Thieser (SPD)
  • 1999–2004: Wilfried Horn (CDU)
  • 2004–2009: Peter Demnitz (SPD)
  • 2009–2014: Jörg Dehm (CDU)
  • seit 2014: Erik O. Schulz (parteilos)

Seit 1996 ist der Oberbürgermeister wieder der hauptamtliche Leiter der Verwaltung.

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat wurde am 30. August 2009 zuletzt neu gewählt. Die Wahl führte zu folgender Sitzverteilung

* Am 17. Januar 2010 wechselte der für die Republikaner in den Rat gewählte Wolfgang Schulz seine Parteimitgliedschaft.

Stadtwappen und Stadtname[Bearbeiten]

Hagener Stadtwappen

Das Hagener Stadtwappen ziert eine stilisierte Eiche auf blauem Grund.

Die Hagener Eiche verfügt über elf Blätter an insgesamt fünf Zweigen. Hiermit sind die elf Stadtteile Hagens (Mitte, Altenhagen, Boele, Emst, Dahl, Wehringhausen, Vorhalle, Eilpe, Haspe, Hohenlimburg und das Hochschulviertel) und die 5 Flüsse, die durch Hagen führen (Ruhr, Lenne, Volme, Ennepe, Hasperbach), symbolisiert. Diese Interpretation wird immer wieder bezweifelt, da zur Zeit der Entstehung des Wappens die heutigen Stadtteile Haspe, Hohenlimburg, Dahl und Boele noch nicht zur Stadt Hagen gehörten und das Hochschulviertel bis auch heute nur im Volksmund existiert. Zur Zeit der Wappenentstehung gab es keine Hochschule in Hagen.

Der Ursprung des Namens Hagen ist nicht genau bekannt. Der Flurname Hagen bezeichnete im ausgehenden Mittelalter einen niedrigen Erdwall mit Pfählen, oft durch Weidengeflecht verbunden, um ein Gehöft vor Eindringlingen zu schützen und das Fortlaufen des Viehs zu verhindern. Manchmal trat an Stelle der Pfähle lebendes Buschwerk, der Hagedorn mit der Hagerose und den Hagebutten. Hier in seinem Hagen saß der Bauer geschützt und sicher, es war ihm behaglich. Er hegte seinen Besitz, und wer ihm ins Gehege kam, dem konnte leicht unbehaglich werden. Diese Deutung des Namensursprungs ist jedoch nicht wissenschaftlich abgesichert und wird von seriösen Historikern sehr kritisch gesehen. Einige Wissenschaftler vertreten auch die These, dass sich der Name Hagen von Hafen ableitet (siehe auch Kopenhagen, in der Landessprache København). Als Indiz dafür wird die Lage der Stadt an vier Flüssen gesehen.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Infrastruktur und Wirtschaft[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Märkische Bank
Heizkraftwerk Hagen-Kabel und Stora-Enso-Werk

Einst prägte Schwerindustrie die Stadt, doch diese ist in Hagen nicht mehr beheimatet. Wirtschaftlich wird die Stadt heute von metallverarbeitender Klein- und mittelständischer Industrie, sowie zunehmend vom Dienstleistungsgewerbe geprägt. Bekannte Unternehmen, wie Varta (bis Jahr 2000, seitdem Hawker-Batteries/EnerSys), die Douglas Holding, Nordwest Handel, Westfalia, Christ, Hussel, Stora Enso,Friedr. Gustav Theis Kaltwalzwerke, C.D. Wälzholz, SinnLeffers und Brandt (seit Jahr 2002 Produktion ausschließlich im thüringischen Ohrdruf) haben ihren Unternehmenssitz in der Stadt. Die Sparkasse Hagen und die Märkische Bank haben ihren Sitz in Hagen. Die Arbeitslosenquote lag im November 2012 bei 8,1 %.[7]

Die 1843 in Hagen (Westf.) gegründete Südwestfälische Industrie- und Handelskammer ist neben dem südöstlichen Ruhrgebiet (Stadt Hagen, Ennepe-Ruhr-Kreis) auch für den Märkischen Kreis zuständig.

Mit zahlreichen Verbänden, Vereinen, vielen Kultur- und Freizeitangeboten sowie ausgeprägten Einkaufsmöglichkeiten ist Hagen als Oberzentrum eingestuft und konkurriert mit größeren Städten aus der Nachbarschaft wie Dortmund, Bochum oder Wuppertal.

Für Ansiedlungen des Einzelhandels wurde vor einigen Jahren die Volmegalerie mit über 60 Geschäften eröffnet.

Um die Belange der Wirtschaft in der Kommune kümmert sich die HagenAgentur, die 2009 aus der Wirtschaftsförderung WFG hervorgegangen ist.

Verkehr[Bearbeiten]

Das Schienennetz in Hagen ist an das ICE-Netz angeschlossen – vom Hagener Hauptbahnhof verkehren regelmäßig Fernzüge, national wie international. Hagen ist außerdem Schnittstelle wichtiger Autobahnverbindungen in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung.

Schienen- und Busverkehr

Empfangsgebäude des Hauptbahnhofes
Der Hauptbahnhof aus der Vogelperspektive

Seit 1848 ist Hagen ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt in Deutschland. Der Hauptbahnhof ist ein wichtiger Fern-, Regional- und S-Bahnhof im südöstlichen Ruhrgebiet. Im Güterverkehr zählt der Bahnhof Hagen-Vorhalle zu den größten Rangierbahnhöfen in Deutschland. Hagen kann als Eisenbahnstadt bezeichnet werden; aufgrund der zahlreichen Montanunternehmen konnte in fast jedem Ortsteil Hagens ein eigener Bahnhof erhalten bleiben. Die sich heute noch in Betrieb befindenden Bahnhöfe in Hagen sind: Hagen Hauptbahnhof (alle Züge), Hagen-Vorhalle, Hagen-Wehringhausen, Hagen-Heubing und Hagen-Westerbauer (S 5 bzw. S 8), Hagen-Oberhagen, Dahl und Rummenohl (Volmetalbahn); und Hohenlimburg (Ruhr-Sieg-Express bzw. -Bahn).

Im Schienenpersonenfern- und nahverkehr verkehren eine Reihe von Fern-, RegionalExpress- und S-Bahn-Linien. Hervorzuheben sind hier die ICE-Verbindungen nach Berlin und Basel, die RegionalExpress-Linien nach Kassel, Aachen, Siegen/Iserlohn und Venlo. Den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) betreiben die DB Regio NRW GmbH, die Abellio Rail NRW GmbH und die Eurobahn. Siehe auch: S-Bahn Rhein-Ruhr
Aber auch die seit 2005 im Linienverkehr verkehrende Museumsbahn RuhrtalBahn zwischen Hagen und dem Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen ist zu erwähnen.

Im Straßenpersonennahverkehr verfügt Hagen über ein ausgedehntes Netz von 36 Buslinien, darunter eine Schnellbuslinie, darüber gibt es 16 Nachtexpresslinien. Es bestehen u. a. Verbindungen nach Dortmund, Witten, Gevelsberg und Schwerte.

Der Hagener Stadtteil Haspe war Ausgangspunkt der Kleinbahn Haspe–Voerde–Breckerfeld, die während ihres Betriebes als Straßenbahn durch das städtische Nahverkehrsunternehmen Hagener Straßenbahn AG zu den schönsten Straßenbahnstrecken Deutschlands gezählt wurde.

1973 wurde in Hagen das Konzept des Kabinentaxis erprobt.

Es bestanden Planungen, die Volmetalbahn von Dortmund über Hagen nach Lüdenscheid als Stadtbahn umzusetzen. Die Stadtbahn sollte direkt vom Dortmunder Stadtzentrum über das Hagener Stadtzentrum bis in die Innenstadt von Lüdenscheid geführt werden. 1997 wurde dazu ein Konzept zur Regionalstadtbahn Hagen vorgestellt, was trotz des verkehrlichen Nutzens aus Kostengründen abgelehnt wurde.

Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif. Weitere Übergangstarife gelten zu den benachbarten Verbünden.

Straßennetz

Auf dem Hagener Stadtgebiet verlaufen Autobahnen mit einer Gesamtlänge von 32,7 km. A 1/E 37 (Hansalinie) 10,7 km, A 45/E 41 (Sauerlandlinie) 14,8 km, A 46 7,2 km. Hagen besitzt die folgenden Autobahnanschlussstellen: Hagen-Nord, Hagen-West (A1); Hagen-Süd (A45); Hagen-Hohenlimburg, Hagen-Elsey (A46).

Durch das Hagener Stadtgebiet führen die Bundesstraßen B7, B54 und B226 mit einer Gesamtstrecke von 41,0 km.

Radwegenetz

Das Radverkehrswegenetz in Hagen ist Teil des Radwegenetz NRW und nach diesem auch ausgeschildert. Zudem verlaufen neben dem RuhrtalRadweg und der Lenneroute auch weitere Radfernwege durch das Stadtgebiet. Darüber hinaus existieren sonstige lokale Radwege jedoch nur in geringem Umfang, ein langfristiges Radwegekonzept ist nicht erkennbar.

Flugverkehr

Hagens Flugplatz (Sonderlandeplatz) mit der ICAO ED6015 und der Geographischen Lage 51° 18′ 24″ N, 7° 25′ 29″ O51.3066666666677.4247222222222 bei Hof Wahl (bestehend aus einer grünen Wiese) liegt circa 1,5 km nordöstlich der Hasper Talsperre, eingebettet in eine idyllische Waldlandschaft. Landegenehmigungen für Nichtvereinsmitglieder werden dort nicht erteilt. Pläne für einen Verkehrsflughafen in Hagen-Emst wurden von der Stadtverwaltung bereits in den 1930er Jahren aufgegeben.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Landgericht
  • Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Hagen ist die zurzeit einzige Einweisungsanstalt in NRW. Dort werden alle männlichen erwachsenen Strafgefangenen mit einer Haftzeit von über 24 Monaten im Einweisungsverfahren getestet und in die jeweils zuständige Justizvollzugsanstalt verschubt. Die JVA Hagen hat 323 Haftplätze, davon ca. 100 für Untersuchungsgefangene. Die JVA Hagen wurde als Stadtgefängnis 1923 in Atriumbauweise fertiggestellt, in den 1950er Jahren um einen Arbeitsaal erweitert und 1977 nach Inkrafttreten des Strafvollzugsgesetzes Einweisungsanstalt.
  • Mit der agentur mark GmbH betreibt die Stadt Hagen gemeinsam mit dem Märkischen Kreis und dem Ennepe-Ruhr-Kreis eine regional tätige Gesellschaft, die sich um Beschäftigungsentwicklung sowie um die Förderung von Bildung und Ausbildung kümmert.
  • Der Landesbetrieb Straßenbau NRW unterhält eine Niederlassung in Hagen mit fünf Straßenmeistereien zur Betreuung des Straßennetzes in den kreisfreien Städten Hagen, Hamm sowie den Kreisen Unna, Ennepe-Ruhr-Kreis und Märkischer Kreis.
  • Seit einigen Jahren gibt es in Hagen eine neue Hauptfeuerwache im Außenbezirk Hohenlimburg nahe der Autobahn, eine der größten Feuerwachen in Deutschland mit etwa 30 Einsatzfahrzeugen. Die alte Hauptwache in der Innenstadt in unmittelbarer Nähe des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) wurde nicht abgerissen und ist heute noch in Betrieb.
  • In Hagen gibt es sechs Krankenhäuser sowie drei Fachkliniken. Drei der Krankenhäuser liegen zentral im Innenstadtbereich, die drei weiteren in den Stadtbezirken Haspe, Boele und Hohenlimburg. Die drei Fachkliniken sind in den Stadtbezirken Eilpe/Dahl (Ambrock) und Haspe (Deerth) und Nord (Vorhalle) zu finden. Das KH „Heilig Geist“ in Haspe in unmittelbarer Nähe zur Polizeistation und der Hauptschule wurde vor einigen Jahren geschlossen und abgerissen (Stand 2007).
  • In Trägerschaft der Stadt Hagen ist eine Suchthilfe, die niedrigschwellige Kontaktangebote, Beratung und Substitution sowie Abstinenzorientierung umfasst.

Bildung und Forschung[Bearbeiten]

Gründungszentrum der FernUni
Zentralplastik des Planetenmodells im Volkspark

Die Stadt beherbergt die FernUniversität in Hagen, mit derzeit über 75.000 Studenten (Stand: April 2011)[8] die größte Universität in Deutschland mit den Fakultäten Kultur- und Sozialwissenschaften, Mathematik und Informatik (mit einem Bereich für Elektro- und Informationstechnik), Rechtswissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaft. Hagen ist Standort der Fachhochschule Südwestfalen (Hauptsitz ist in Iserlohn) und die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Studienort Hagen der Abteilung Gelsenkirchen.

In Hagen sind alle Schulformen vorhanden. Hagen verfügt über eine breit gefächerte Weiterbildungslandschaft, u.a. die städtische Volkshochschule Hagen und das Rahel-Varnhagen-Kolleg. Außerdem ist mit dem Haus Busch ein bundesweit tätiges Aus- und Weiterbildungszentrum für Journalisten ansässig. Hier lassen sich Journalisten aus dem ganzen Bundesgebiet aus- und weiterbilden. Das Historische Centrum Hagen betreibt Forschungen im Bereich der Geschichte und Archäologie. Es ist in internationale Forschungsnetze integriert und betreibt zwei überregional bekannte Museen für Stadt- und Regionalgeschichte sowie für Archäologie und Paläontologie. Dennoch belegt Hagen in der Kategorie Wissenschaft nach dem jährlichen Städteranking der WirtschaftsWoche nur hinterste Plätze: Mit 0,4 Forschern und Entwicklern je 1.000 Einwohner und 1,4 Prozent Ingenieursdichte liegt die Stadt weit unter dem Durchschnitt deutscher Großstädte.

Die Volkssternwarte Hagen am Eugen-Richter-Turm ist eine ehrenamtlich betriebene Institution, die 1955 gegründet wurde. Regelmäßige Öffnungszeiten geben den Hagener Bürgern Gelegenheit, sich über Astronomie und Meteorologie zu informieren.

Das Hagener Planetenmodell stellt unser Sonnensystem in Form von Bronzeplatten dar, die im Hagener Stadtgebiet, vornehmlich in der Innenstadt, maßstabsgetreu verteilt sind. Die Kugel des Rathausturms repräsentiert die Sonne als Modell-Mittelpunkt. Der Betrachter erhält damit eine Vorstellung von Aufbau und Größe unseres Planetensystems. Die Idee zum Modell wurde 1959 publiziert, realisiert wurde es größtenteils zwischen 1960 und 1975 und kann als Denkmal für die damalige Raumfahrt-Epoche angesehen werden.

Medien[Bearbeiten]

Über das regionale Geschehen berichten in Hagen zwei Tageszeitungen, Westfalenpost und Westfälische Rundschau (beide gehören zur Funke Mediengruppe), seit 2013 mit einer gemeinsamen Lokalausgabe, die von der Westfalenpost-Redaktion geschrieben wird. Mit 107.7 Radio Hagen verfügt die Stadt über einen eigenen Hörfunk-Lokalsender. Zweimal wöchentlich erscheinen jeweils die kostenlosen Anzeigenblätter Wochenkurier und Stadtanzeiger, außerdem einmal monatlich die Kulturmagazine HaKen und Courage.

Religionen[Bearbeiten]

Altkatholische Kirche[Bearbeiten]

Evangelische Freikirchen[Bearbeiten]

Evangelische Kirchengemeinden (Evangelische Kirche von Westfalen)[Bearbeiten]

Johanniskirche am Markt
(Ev.-Luth. Stadtkirchengemeinde)
  • Ev.-Lutherische Christus-Kirchengemeinde (Eilpe)
  • Ev.-Lutherische Dreifaltigkeits-Kirchengemeinde (Eppenhausen)
  • Ev.-Lutherische Emmaus-Kirchengemeinde
  • Ev.-Lutherische Friedens-Kirchengemeinde (Halden)
  • Ev.-Lutherische Kirchengemeinde Haspe
  • Ev.-Jakobus-Kirchengemeinde (Helfe)
  • Ev.-Lutherische Matthäus-Kirchengemeinde
  • Ev.-Markuskirche (Altenhagen)
  • Ev. Melanchthon-Kirchengemeinde
  • Ev.-Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde (Boelerheide)
  • Ev.-Lutherische Paulus-Kirchengemeinde (Wehringhausen)
  • Ev. Phillip-Nicolaikirche in Boele. Das Gemeindehaus von 2008 wurde mit der Auszeichnung vorbildlicher Bauten in NRW prämiert.
  • Ev.-Reformierte Kirchengemeinde
  • Ev.-Lutherische Stadtkirchengemeinde
  • Ev. Kirchengemeinde Vorhalle
  • Ev. Reformierte Kirche Hohenlimburg
  • Ev. Auferstehungskirchengemeinde (Im Oktober 2012 durch die Fusion der ehemaligen Kirchengemeinden Dahl und Rummenohl entstanden)

Römisch-katholische Pfarrgemeinden[Bearbeiten]

  • St. Andreas (Helfe)
  • St. Antonius von Padua (Kabel)
  • St. Bonifatius (Haspe)
  • St. Bonifatius (Hohenlimburg)
  • St. Elisabeth (Hagen)
  • St. Johannes Baptist (Boele)
  • St. Josef (Altenhagen)
  • St. Marien (Innenstadt)
  • St. Meinolf (Altenhagen)
  • St. Michael (Wehringhausen) und Maria, Hilfe der Christen (Kuhlerkamp)
  • St. Konrad (Westerbauer)
  • St. Petrus Canisius (Eckesey)
  • Christkönig (Boelerheide)
  • Heilig-Geist-Kirche (Emst)
  • Heilig Kreuz (Halden)
  • Herz Jesu (Eilpe/Delstern)
  • Liebfrauen (Vorhalle)
  • Herz Jesu (Dahl+Rummenohl)

Islamische Gemeinden[Bearbeiten]

  • Islamische Gemeinde der Bosniaken e. V. (Wehringhausen)
  • Kurdisch-islamischer Verein e. V. (Stadtmitte)
  • DITIB-Zentral-Moscheeverein e. V.
  • Islamische Gemeinschaft Milli Görüs e. V.
  • Bildungs- und Kulturverein Hagen e. V. (Stadtmitte, gegenüber dem Arbeitsamt-Hochhaus) (VIKZ)
  • Islamische Gemeinschaft Hagen e. V. (Altenhagen)

Judentum in Hagen[Bearbeiten]

Gemeinden der Zeugen Jehovas[Bearbeiten]

  • Versammlung Hagen-Mitte
  • Versammlung Hagen-Nord-Ost
  • Versammlung Hagen-Nordwest
  • Versammlung Hagen-Ost
  • Versammlung Hagen-West
  • Versammlung Hagen-Griechisch
  • Versammlung Hagen-Italienisch
  • Versammlung Hagen-Polnisch
  • Versammlung Hagen-Russisch

Kultur und Freizeit[Bearbeiten]

Kulturell zählt Hagen zu den wichtigen Zentren in NRW. Neben dem bekannten Osthaus Museum und dem Historischen Centrum Hagen befindet sich in der Stadt das LWL-Freilichtmuseum Hagen und das Museum für Ur- und Frühgeschichte. Im August 2009 erfolgte die Eröffnung des Emil Schumacher Museums. Die lange geplante Anlage eines großen „Evolutionsparks“ mit Freilichtmuseum und Freizeitpark am Harkort- und Hengsteysee wurde im Herbst 2007 aufgegeben.

Hagener Kunstquartier
LWL-Freilichtmuseum Hagen, Landesmuseum für Handwerk und Technik

Öffentliche Kultureinrichtungen[Bearbeiten]

Als Oberzentrum besitzt Hagen eine Anzahl von bundesweit bedeutenden Kultureinrichtungen, die auch teilweise international ausstrahlen:

  • Theater Hagen (hauptsächlich Oper, Operette, Tanztheater und anderes Musiktheater sowie Gastspiele und ein Schauspiel pro Saison in Eigenproduktion) und Philharmonisches Orchester Hagen (Sinfoniekonzerte, Familienkonzerte, Konzerteinführungen)
  • Historisches Centrum Hagen im Stadtteil Eilpe; Stadtmuseum, Stadtarchiv, Westfälisches Musik- und Literaturarchiv
  • Wasserschloss Werdringen Museum für Ur- und Frühgeschichte im Stadtteil Vorhalle; überregional bedeutende Sammlung und Ausstellung zur Paläontologie und Archäologie
  • Das Kunstquartier mit dem Osthaus Museum und dem Emil Schumacher Museum (siehe unten) am neu entstandenen Museumsplatz in der Stadtmitte beherbergt moderne und zeitgenössische Kunst
  • Europäisches Schaufenster Museum für künstlerische Schaufenstergestaltungen im Gebäude des Karl-Ernst-Osthaus-Museums
  • Hohenhof – Museum des Hagener Impulses
  • Westfälisches Freilichtmuseum. Landesmuseum für Handwerk und Technik (Stadtteil Selbecke, im Mäckingerbachtal)
  • Emil Schumacher Museum – in unmittelbarer Nähe zum Karl-Ernst-Osthaus-Museum wird eine breite Werkschau des Künstlers Emil Schumacher geboten. Es wurde am 28. August 2009 eröffnet. Danach wurde es mit der Auszeichnung vorbildlicher Bauten in NRW prämiert.
  • Kultopia (ehemals Jugendzentrum Buschey, später Globe), heute städtisches Jugend- und Kulturhaus mit Workshop- und Kinderprogramm sowie Konzertveranstaltungen und interkulturellen Projekten.

Sonstige Kultureinrichtungen[Bearbeiten]

Bauwerke und Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Alle Baudenkmäler sind in der Liste der Baudenkmäler in Hagen aufgeführt.

In Hagen sind zahlreiche Natur- und Bodendenkmäler sowie historische Baudenkmäler vorhanden (seit dem Mittelalter):

  • Haus Harkorten – Stadtteil Haspe, vormaliger Sitz der zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert bedeutenden Kaufmanns- und Unternehmerfamilie Harkort, Geburtshaus von Friedrich Harkort
  • Villa Post – historische Villa im spätklassizistischen Stil im Stadtteil Wehringhausen. Sitz der Volkshochschule Hagen.
  • Hohenhof mit Jugendstilsiedlung (Wohnsitz von Karl Ernst Osthaus und geplantes Zentrum der „Gartenstadt Emst“, heute ein öffentliches Museum)
  • Lange Riege – Fachwerk-Arbeitersiedlung von 1665 (Eilpe, Wohnbauten für Klingenschmiede)
  • mehrere große Türme aus dem 19. Jahrhundert (Freiherr-vom-Stein-Turm, Kaiser-Friedrich-Turm, Eugen-Richter-Turm, Bismarck-Turm auf dem Goldberg)
  • Schloss Hohenlimburg (Hohenlimburg, Burganlage aus dem 13. Jahrhundert mit einem privaten Schlossmuseum zur höfischen Wohnkultur)
  • Wasserschloss Werdringen (Vorhalle, Wasserburg im Ruhrtal aus dem 13. Jahrhundert)
  • Die beiden ältesten Bäume Hagens sind zwei 1000-jährige Linden, die Rumscheider Femelinde (Gerichtslinde) in Dahl und die Priorlinde in Priorei.
  • zahlreiche Jugendstilbauten
  • Johanniskirche mit einem polygonalen Chor und einer Langhaushalle von 1748 bis 50 sowie einem historistischen Westabschluß von 1903. Am Außenbau sind einige stark verwitterte Grabplatten (18. Jahrhundert?) aufgestellt.
  • Elbershallen, ehemals Textilfabrik Elbers, heute denkmalgeschütztes Gelände aus historischen Verwaltungsgebäuden, detailreichen Backsteinhäusern, konstruktiv interessanten Produktionshallen und einem 150 Jahre alten, ca. 80 Meter hohen markanten Schornstein, lange Zeit einer der höchsten in NRW.
  • Haus Ruhreck – Unternehmervilla im Stile einer Burg im Stadtteil Eckesey.

Siehe auch: gesprengtes Sparkassenhochhaus „Langer Oskar“

Parks[Bearbeiten]

Hagen ist eingebettet in eine waldreiche Mittelgebirgslandschaft, daneben gibt es im innerstädtischen Bereich den Volkspark und den Dr.-Ferdinand-David-Park im Stadtzentrum sowie den Stadtgarten innenstadtnah oberhalb des Fichte-Gymnasiums. Ein kleinerer Park im oberen Altenhagener Bereich ist der Funckepark, der nach der Hagener Industriellenfamilie Funcke benannt ist, aus der auch die FDP-Politiker Oscar und Liselotte Funcke stammen. Nicht zu vergessen sind auch die großzügigen parkähnlichen Anlagen rund um den Ischelandbereich, die unter anderem zu einem der Freibäder und zu mehreren Kleingartenanlagen führen, sowie der Lennepark im Stadtbezirk Hohenlimburg (zwischen Kanuslalomstrecke Hohenlimburg und Hallenbad Hohenlimburg).

Sport[Bearbeiten]

Zentrale des Deutschen Basketball-Bunds
Ischelandhalle vor der Sanierung

Wie in jeder Großstadt gibt es auch in Hagen eine Vielzahl von Sportvereinen. Organisiert sind die Sportvereine im Stadtsportbund Hagen und im Verband für Sport in Hohenlimburg. Insgesamt werden die Interessen von rund 240 Vereinen mit 46.000 Mitgliedern vertreten. Die Sportjugend im Stadtsportbund Hagen hat bisher dreimal die Ruhrolympiade ausgerichtet.

Hagen ist Sitz des Deutschen Basketball Bundes (DBB). Bundesweit bekannt wurden der SSV Hagen, der u. a. 1974 Deutscher Basketballmeister und 1975 deutscher Pokalsieger war, sowie der zeitweise in der Ersten Liga vertretene, aber mittlerweile aufgelöste Verein Brandt Hagen, Gründungsmitglied der Basketball-Bundesliga und deutscher Pokalsieger 1994. Der TSV Hagen 1860 spielt als „Phoenix Ladies“ derzeit in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga, Phoenix Hagen (Lizenzgeber ist die BG Hagen) in der 1. Herren-Basketball-Bundesliga. Die BG Hagen (DEK/Fichte Hagen) ist in der 1. und 2. Basketball-Regionalliga West vertreten, der SV Hagen-Haspe 70 in der 2. Regionalliga West.

Die meisten auch international bedeutenden Erfolge sind für Hagen im Faustball zu verzeichnen: Der TSV Hagen 1860 wurde im Felde zehn mal Deutscher Meister, sieben mal Europapokalsieger, drei mal Weltpokalsieger, sowie in der Halle sieben mal Deutscher Meister und 12 mal Europapokalsieger in Serie.

Im Wasserball spielt der Hohenlimburger SV in der Frauen-Oberliga NRW und Frauen-Bezirksliga NRW (mehrfache Deutsche Wasserball-Meisterinnen).[9]

Der SSV Union Hagen war Ende der 1980er Jahre mit der Damenmannschaft in der 2. Tischtennis-Bundesliga vertreten.

Das Tri-Team-Hagen ist in der 1. Triathlon-Bundesliga der Damen aktiv. In ihrer Premieren-saison 2013 konnten sie sich, als Gesamt 5. und einem dritten Tagesplatz am Schliersee, in der Bundesliga etablieren.

Im Fußball spielen der SV Hohenlimburg 1910 in der Westfalenliga und der Hasper SV in der Landesliga. Hagen verfügt über insgesamt 31 Fußballplätze (vier Natur- und fünf Kunstrasenplätze sowie 22 Aschenplätze). Die größten mit Oberfläche und einer ungefähren Kapazitätsangabe sind:

Ischelandstadion
  • Ischelandstadion (Naturrasen, 16.500)
  • Kirchenbergstadion (Naturrasen, 7.500)
  • Kampfbahn Boelerheide (Naturrasen, 4.500)
  • Stadion Helfe (Asche, 4.250)
  • Sport- und Freizeitanlage Haspe (Kunstrasen, 4.000).

Im Motorsport beherbergt Hagen zwei Automobilclubs. Mit dem Hagener-Automobil-Club 1905 e. V. im ADAC (HAC) hat Hagen einen der traditionsreichsten Vereine Deutschlands der heute von Kartsport seiner Jugendgruppe über Automobil-Slalom bis Oldtimer-Aktivitäten betreibt. Der Märkische Automobil-Club e. V. im AvD blickt als einer der größten Ortsclubs deutschlandweit im AvD ebenfalls auf eine lange Tradition seit 1925 zurück. Neben Veranstaltungen im Kart-, Automobil- sowie Oldtimersport runden gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen das aktive Clubleben ab.[10]

Überregional bedeutend sind des Weiteren:

Freizeit[Bearbeiten]

Stadthalle Hagen
Hengsteysee
  • Schwimmen und Baden: Freibad Hengstey, Freibad Hestert, Westfalenbad, anstelle des inzwischen geschlossenen Freibades Ischeland, Freibad Henkhausen (vereinseigen), Willi-Weyer-Hallenbad mit Sauna (geschlossen zu Gunsten des Westfalenbades), Hallenbad Hohenlimburg mit Sauna, Stadtbad Boele (geschlossen, heute Werkshalle eines ortsansässigen Großbäckers)
  • Mountainbike-Strecken: 2008 wurden zwei MTB-Strecken im Hagener Stadtwald eröffnet.
  • Events
    • Europawochen im Mai (Fest, Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, Symposien mit integrativem Bezug auf Europa)
    • Stadtfest Hagen blüht auf (an einem Wochenende im Jahr finden hierbei zahlreiche Veranstaltungen wie Livemusik und Modenschau im gesamten City-Bereich statt, der gesamte Fugängerzonen-Bereich ist zudem gefüllt mit Verkaufsständen verschiedenster Art)
    • Springe-Fest (einmal jährlich drei Tage Essen, Trinken, Livemusik und Open-Air-Kino auf dem Hagener Marktplatz am Rande der City)
    • Ferienmaus (Sommerferien-Mitmachaktionen für daheimgebliebene Kinder)
    • Hamecke Open Air (Rock aufm Müll) (dreitägiges Rock/Metal-Festival im Hameckepark (Hagen-Boelerheide) mit Begleitprogramm für Kinder)
    • Hasper Kirmes (mit Festwagen-Umzug)
    • LKW-Oldtimer-Treffen des Hagener-Automobil-Club 1905 e. V. im ADAC (HAC) und des Freilichtmuseums
    • Muschelsalat im Sommer (anspruchsvolle Konzert- und Theater-Gastspiele an diversen Orten im Stadtgebiet)
    • Urlaubskorb im Sommer (Offene-Tür-Angebote und Führungen bei ortsansässigen Betrieben und Einrichtungen)
    • Oldtimerrally „Hagen-Klassik“ des Hagener-Automobil-Club 1905 e. V. im ADAC (HAC) mit anschließendem Korso durch die Innenstadt an Pfingsten
  • eine Vielzahl von Clubs, Partys, Diskotheken und Biergärten, seit 2006 Gastronomie und FunPark in den ehemaligen Elbershallen
  • Ischelandstadion (für Sport- und Musik-Großveranstaltungen, 16.500 Zuschauer fassend)
  • Stadthalle Hagen (Spitzname Gewächshaus – aufgrund ihrer beeindruckenden Glasfassade) mit diversen Musik-, Show-, Comedy- und sonstigen Veranstaltungen und Ausstellungen
  • Karneval in Hagen: Die Stadt ist eine Karnevals-Hochburg. Neben dem Rosenmontags-Umzug in der Hagener Innenstadt, veranstaltet der Hagener Stadtteil Boele in jedem Jahr bereits Sonntags einen traditionellen Festwagen-Umzug. Beide Umzüge locken jedes Jahr abertausende Besucher aus dem Umland an. Bis 2004 gab es nach Aachen in Hagen die bekannteste deutsche Karnevalsauszeichnung, die Kette des Goldenen Humors. Sie wurde seit 1966 an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens verliehen.
Westfalenbad kurz vor der offiziellen Eröffnung im April 2010

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • 2003: Liselotte Funcke (* 1918 in Hagen; † 2012), Politikerin (FDP), MdL, NRW-Wirtschaftsministerin, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages
  • 1996: Rudolf Loskand (* 1924; † 2003), Oberbürgermeister
  • 1987: Emil Schumacher (* 1912 in Hagen; † 1999), bekannter Maler des Informel
  • 1967: Ewald Sasse (* 1888; † 1970), Oberstadtdirektor
  • 1967: Fritz Steinhoff (* 1897; † 1969 in Hagen), Ministerpräsident des Landes NRW 1956–1958, und Oberbürgermeister von Hagen
  • 1933: Paul von Hindenburg (* 1847; † 1934) deutscher Generalfeldmarschall und zweiter Reichspräsident der Weimarer Republik
  • 1927: Willi Cuno (* 1860; † 1951), Oberbürgermeister
  • 1925: Theodor Springmann sen. (* 1840; † 1927); Geheimer Kommerzienrat, bedeutender Industrieller in Hagen
  • 1924: Christian Rohlfs (* 1849; † 1938 in Hagen), Wegbereiter des Expressionismus
  • 1914: Heinrich Willde (* 1834; † 1920), Bürgermeister und Beigeordneter
  • 1907: Heinrich Schaberg (* 1833; † 1914), Geheimer Sanitätsrat
  • 1869: Ernst Koch (* 1801; † 1883), Postdirektor, Vorsteher des Postamtes Hagen

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Politik und Wirtschaft[Bearbeiten]

Der Hohenhof, Wirkungsstätte von Karl Ernst Osthaus

Kunst, Musik und Philosophie[Bearbeiten]

Wissenschaft, Technik und Forschung[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Persönlichkeiten mit Bezug zu Hagen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hagen – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Hagen – Reiseführer
 Wikisource: Hagen – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 3. September 2014. (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Bundesamt
  3. Statistisches Amt der Stadt Hagen
  4.  Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  5.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 112.
  6. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (PDF; 673 kB), abgerufen am 26. August 2013
  7. 9506 Arbeitslose in Hagen suchen einen Job
  8. FernUniversität Hagen: Zahlen und Daten, abgerufen am 2. Juli 2011.
  9. http://hohenlimburger-sv.de/wasserball/
  10. Märkischer Automobil-Club e. V.