Hagenbach (Kleuterbach)

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Hagenbach
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Mündung des Kleuterbach (Zusammenfluss von Hagenbach und Karthäuser Mühlenbach) in die Stever

Mündung des Kleuterbach (Zusammenfluss von Hagenbach und Karthäuser Mühlenbach) in die Stever

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Lage Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Kleuterbach → Stever → Lippe → Rhein → Nordsee
Quelle Bei Darup
51° 55′ 45″ N, 7° 18′ 3″ O51.9291944444447.300916666666796
Quellhöhe ca. 96 m ü. NN[1]
Mündung Bei Buldern in den Kleuterbach51.8653416666677.358116666666762Koordinaten: 51° 51′ 55″ N, 7° 21′ 29″ O
51° 51′ 55″ N, 7° 21′ 29″ O51.8653416666677.358116666666762
Mündungshöhe ca. 62 m ü. NN[1]
Höhenunterschied ca. 34 m
Länge 10,3 km[2]
Einzugsgebiet 25,41 km²[2]

Der Hagenbach (Gewässerkennzahl 278844) entspringt in den Ausläufern der Baumberge bei Darup, einem Ortsteil der Gemeinde Nottuln im Kreis Coesfeld (Nordrhein-Westfalen). Er wendet sich zunächst südöstlich, um nach etwa 5 km gänzlich in Richtung Süden zu fließen. Am Bulderner See bei Buldern, einem Ortsteil der Stadt Dülmen, vereinigt er sich mit dem Karthäuser Mühlenbach und beide bilden nun den Kleuterbach.[3]

Der Kleuterbach (Gewässerkennzahl 27884) entsteht aus dem Zusammenfluss von Hagenbach und Karthäuser Mühlenbach und mündet nach einer Länge von 24,778 km in die Stever. Er fließt im Oberlauf kurvenreich vom Bulderner See beim Ortsteil Buldern durch den Ortsteil Hiddingsel der Stadt Dülmen. Unterhalb Hiddingsel begradigt unterquert er in einem Düker den Dortmund-Ems-Kanal und mündet in Elvert, einer Bauerschaft der Stadt Lüdinghausen, von rechts in die Stever, deren Talsperre, der Halterner Stausee, die Region mit Trinkwasser versorgt. Der Kleuterbach überwindet einen Höhenunterschied von ca. 10 m und hat ein Gesamteinzugsgebiet von 118,424 km2.[4]

Der Kleuterbach gilt gemäß des vorhandenen Hochwasseraktionsplans (HWAP) bzw. der vorhandenen Hochwassergefahrenkarte (HWGK) der Bezirksregierung Münster auf einer Länge von 15,99 km als Gewässer mit einem potentiell signifikanten Hochwasserrisiko.[5] Deshalb wurde in Hiddingsel eine Umflut gebaut, die das Dorf 1981 vor einer Überschwemmungskatastrophe bewahrte und die zwischen 2013 und 2015 im Rahmen einer naturnahen Hochwasserschutzmaßnahme erweitert wird.[6][7]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Topografische Karte 1:25.000
  2. a b Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW
  3. http://maps.google.com/maps?ll=51.929167,7.298333&spn=0.1,0.1&q=51.929167,7.298333
  4. Gewässerverzeichnis LANUV NRW 2008 (PDF-Datei)
  5. Gewässer mit potentiellem signifikanten Hochwasserrisiko Bezirksregierung Münster (PDF-Datei)
  6. Dülmener Zeitung 10. Juni 2013
  7. Dülmen-Marketing 20. Dezember 2013