Heh
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| Ideogramm |
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| Altes Reich |
Heh Ḥḥ [1] |
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| Hah | ||||||
Heh ist eine altägyptische Gottheit, die der Achtheit von Hermopolis zugerechnet wurde. Sie versinnbildlicht die räumliche wie zeitliche Endlosigkeit. Insofern war der Gott auch Inbegriff für die Erdatmosphäre (Luft) und galt auch als Träger des Himmelszeltes.
In dieser Rolle konnte er sowohl Gegenstück als auch Erscheinungsform des Gottes Schu sein. Häufig wird Heh seiner Personifikation wegen kniend und mit erhobenen Händen abgebildet. Zudem steht sein Bild in der Schrift auch als Zahlwort für eine Million und hier ebenfalls als Metapher für die Endlosigkeit der Zahlen.
[Bearbeiten] Literatur
- Hartwig Altenmüller: Achtheit. In: Lexikon der Ägyptologie. Band 1: A – Ernte. Harrassowitz, Wiesbaden 1975, ISBN 3-447-01670-1, Spalte 56–57.
- Hartwig Altenmüller: Heh. In: Lexikon der Ägyptologie. Band 2: Erntefest – Hordjedef. Harrassowitz, Wiesbaden 1977, ISBN 3-447-01876-3, Spalte 1082–1084.
- Hans Bonnet: Lexikon der ägyptischen Religionsgeschichte. 3. unveränderte Auflage. Nikol, Berlin 2000, ISBN 3-937872-08-6, S. 268.
- Manfred Lurker: Lexikon der Götter und Symbole der alten Ägypter. Handbuch der mystischen und magischen Welt Ägyptens. Sonderausgabe. Scherz Verlag, Bern u. a. 1998, ISBN 3-502-16430-4.
[Bearbeiten] Weblinks
- Fayence-Gefäß aus Enkomi mit Bild des Gottes Heh
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Hieroglyphen und Transkription nach Rainer Hanning: Großes Handwörterbuch Ägyptisch-Deutsch; Mainz, 2. Aufl. 1997, S. 1227



