Hahausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hahausen
Hahausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hahausen hervorgehoben
51.9510.2175210Koordinaten: 51° 57′ N, 10° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Goslar
Samtgemeinde: Lutter am Barenberge
Höhe: 210 m ü. NHN
Fläche: 9,65 km²
Einwohner: 801 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner je km²
Postleitzahl: 38729
Vorwahl: 05383
Kfz-Kennzeichen: GS, BRL, CLZ
Gemeindeschlüssel: 03 1 53 006
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Bachstraße 18
38729 Lutter
Webpräsenz: www.hahausen.de
Bürgermeister: Henri Hoffmeister (SPD)
Lage der Gemeinde Hahausen im Landkreis Goslar
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Hahausen ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Lutter am Barenberge im Landkreis Goslar in Niedersachsen.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde Hahausen liegt am Nordwestrand des Harzes und im Westen des Landkreises Goslar. Die nächstgelegenen Städte sind im Süden Seesen, im Westen Rhüden sowie Lutter am Barenberge im Norden und Langelsheim im Osten.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zu Hahausen gehören der Ortsteil Neuekrug und die Bauernsiedlung Ödishausen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde wurde 1021 erstmals urkundlich erwähnt.

Am 27. August 1626 wurde zwischen Hahausen und Lutter die Schlacht bei Lutter am Barenberge zwischen dem Heer der Katholischen Liga unter Tilly und dem Heer des Niedersächsischen Kreises unter dem dänischen König Christian geschlagen. Die Truppen Tillys hatten dabei ihre Stellungen in Hahausen, welches einen Tag vorher von den Truppen Christians weitgehend zerstört wurde.

Herkunft des Ortsnamens[Bearbeiten]

Alte Bezeichnungen des Ortes sind um 1021 Hahusen, 1131 Hagehusen, 1154 Hagehusen, 1154 Hagehusen und um 1157 Hagehusen.

Der Name ist zusammengesetzt aus „Hag(en)“, gehört zu „hagan, hagen“, eine Weiterbildung zu „-hag, -hac, hag“ („Umzäunung, umzäuntes Grundstück, Weideplatz, Hecke“) und „-hūsen“ („bei den Häusern, Siedlung, Dorf“).[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung
Jahr Einwohner
1821 425
1848 639
1871 784
1885 890
1905 869
1925 852
Jahr Einwohner
1933 849
1939 821
1946 1545
1950 1584
1956 1265
1961 1102
Jahr Einwohner
1968 1066
1970 1050
1975 957
1980 950
1985 982
1990 928
Jahr Einwohner
1995 983
2000 973
2005 930
2010 862

(ab 1968 Stand jeweils zum 31. Dezember)[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich seit der Kommunalwahl am 11. September 2011 folgendermaßen zusammen:

  • SPD: 4 Sitze
  • CDU: 2 Sitze
  • Wählergemeinschaft Hahausen (WGH): 2 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Henri Hoffmeister (SPD).

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen ist viergeteilt. Die nichtheraldisch linke obere Ecke zeigt ein goldenes sechsspeichiges Rad auf blauem Grund, darunter ein blaues Eichenblatt, in der nichtheraldisch rechten oberen Ecke findet sich eine blaue Gerstenähre auf goldenem Grund. Darunter ein goldener Bierkrug auf blauem Grund.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Hahausen ist ein durch landwirtschaftliche Höfe geprägtes Dorf und verfügt über ein reges Vereinsleben. Das Dorf hat mit dem Harz, der vor der Tür liegt, ein umfangreiches Wander- und Naherholungsgebiet.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Hahausen liegt an den Bundesstraßen 82 und 248. Westlich verläuft in etwa fünf Kilometer Entfernung die A 7 (AS Rhüden, 66).

In Hahausen zweigt die Bahnstrecke Neuekrug-Hahausen–Goslar von der Bahnstrecke Braunschweig–Kreiensen ab; der Bahnhof wird aber derzeit nicht bedient.

Bildung[Bearbeiten]

Früher gab es in Hahausen eine Schule, welche nun als Dorfgemeinschaftshaus genutzt wird. Die Grundschüler gehen heutzutage größtenteils in die Kurt-Klay-Grundschule nach Lutter und die höheren Jahrgange (Hauptschule, Realschule und Gymnasium) besuchen das Schulzentrum in Seesen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hahausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2. Der Ortsnamenforscher auf NDR 1 Niedersachsen, Recherche Jürgen Udolph
  3. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen. Abgerufen am 19. Mai 2013.