Haidenaab

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Haidenaab
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Zusammenfluss von Haidenaab und Waldnaab bei Unterwildenau zur Naab

Zusammenfluss von Haidenaab und Waldnaab bei Unterwildenau zur Naab

Daten
Gewässerkennzahl DE: 142
Lage Bayern, Deutschland
Flusssystem Donau
Abfluss über Naab → Donau → Schwarzes Meer
Quelle nordöstlich von Kirchenpingarten
49° 56′ 15″ N, 11° 48′ 6″ O49.937511.801666666667680
Quellhöhe ca. 680 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Zusammenfluss mit der Waldnaab zur Naab bei Unterwildenau (Gem. Luhe-Wildenau)49.60305555555612.1325380Koordinaten: 49° 36′ 11″ N, 12° 7′ 57″ O
49° 36′ 11″ N, 12° 7′ 57″ O49.60305555555612.1325380
Mündungshöhe ca. 380 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 300 m
Länge 60,4 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Abfluss am Pegel Wildenau[1]
AEo: 714 km²
Lage: 800 m oberhalb der Mündung
NNQ (01.08.1964)
MNQ 1941/2006
MQ 1941/2006
Mq 1941/2006
MHQ 1941/2006
HHQ (12.07.1954)
402 l/s
1,49 m³/s
6,42 m³/s
9 l/s km²
60 m³/s
118 m³/s

Die Haidenaab ist der rechte bzw. westliche Quellfluss der Naab in der Oberpfalz (Bayern, Deutschland).

Name[Bearbeiten]

Ihren Namen hat die Haidenaab von der Heidelandschaft im Quellgebiet Nasse Heide ihres längsten Quellarms, des Heinersbachs. Dieser wurde früher als Oberlauf angesehen und fließt der Haidenaab bei Göppmannsbühl als Tauritzbach zu. Im Jahre 1285 schrieb man Heydnab, 1340 Haydnab, 1491 Haidenab, 1796 Heidenabe und 1832 Heiden-Naab[2]. Den Beinamen bekam der Naabquellfluss um sie von der Waldnaab zu unterscheiden.

Flusslauf[Bearbeiten]

Der Fluss entspringt im Landkreis Bayreuth (Oberfranken) am Südrand des Fichtelgebirges zwischen Kirchenpingarten und dem Berg Platte (830 m ü. NN), etwa sieben Kilometer nördlich von Speichersdorf.

Von dort aus erreicht die Haidenaab in südöstlicher Richtung fließend nach wenigen Kilometern am Renaissance-Schloss Schlackenhof, bei dem der von Nordwesten kommende Flernitzbach einmündet, den Landkreis Tirschenreuth. Vorbei am Schloss Kaibitz erreicht sie nach erneut kurzer Strecke den Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Bei Dorfgmünd mündet ihr größter Zufluss, der Fluss Creußen. Die Haidenaab fließt weiter über Pressath und Mantel nach Luhe-Wildenau, wo sie sich beim Ortsteil Unterwildenau mit der Waldnaab zur Naab vereinigt, die in die Donau fließt. Der Haidenaab-Radweg führt über die Orte Kastl, Trabitz, Pressath, Schwarzenbach, Mantel, Weiherhammer, Etzenricht, Oberwildenau und Unterwildenau an der Haidenaab entlang. Mit dem Naab-Radweg setzt sich die Strecke bis Regensburg fort.

Zuflüsse[Bearbeiten]

  • Blumenbach (links)
  • Kaltenbach (links)
  • Goldbach (rechts)
  • Weiherlohe (links)
  • Tauritzbach (rechts)
  • Flernitzbach (rechts)
  • Mooswiesengraben (links)
  • Fallbach (links)
  • Grünbach (links)
  • Mühlbach (rechts)
  • Brandgraben (links)
  • Siechenbach (links)
  • Pressather Bach (links)
  • Schwarzenbach (links)
  • Creußen (rechts)
  • Hohlbach (links)
  • Heilinglohbach (links)
  • Röthenbach (rechts)
  • Eichelbach (rechts)
  • Mühllohbach (rechts)
  • Stockweiherbach (rechts)

Literatur[Bearbeiten]

  • „Die Naab – mit Waldnaab, Fichtelnaab, Haidenaab.“, 144 Seiten, Pustet, Regensburg.(ISBN 3-7917-1915-7)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Donaugebiet 2006. Einzelblatt Pegel Wildenau. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 15. Februar 2013 (PDF, deutsch, Auf: hnd.bayern.de).
  2.  Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon bayerischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck oHG, München 2006, ISBN 978-3-406-55206-9, S. 111.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Haidenaab – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien