Haigerloch

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Haigerloch
Haigerloch
Deutschlandkarte, Position der Stadt Haigerloch hervorgehoben
48.3663888888898.8041666666667492Koordinaten: 48° 22′ N, 8° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Zollernalbkreis
Höhe: 492 m ü. NHN
Fläche: 76,46 km²
Einwohner: 10.572 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 138 Einwohner je km²
Postleitzahl: 72401
Vorwahl: 07474
Kfz-Kennzeichen: BL, HCH
Gemeindeschlüssel: 08 4 17 025
Stadtgliederung: 9 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Oberstadtstraße 11
72401 Haigerloch
Webpräsenz: www.haigerloch.de
Bürgermeister: Heinrich Götz
Lage der Stadt Haigerloch im Zollernalbkreis
Landkreis Sigmaringen Landkreis Tuttlingen Landkreis Rottweil Landkreis Freudenstadt Landkreis Tübingen Landkreis Reutlingen Albstadt Balingen Bisingen Bitz Burladingen Dautmergen Dormettingen Dotternhausen Geislingen (Zollernalbkreis) Grosselfingen Haigerloch Hausen am Tann Hechingen Jungingen Meßstetten Nusplingen Obernheim Rangendingen Ratshausen Rosenfeld Schömberg (Zollernalbkreis) Straßberg (Zollernalbkreis) Weilen unter den Rinnen Winterlingen Zimmern unter der BurgKarte
Über dieses Bild
Gesamtansicht von Haigerloch
Schlosskirche und Schloss Haigerloch

Haigerloch ist eine Stadt im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg, Deutschland.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Haigerloch liegt nordwestlich der Schwäbischen Alb in 430 bis 550 Meter Höhe im Tal der Eyach, einem steilen Muschelkalktal, das gerade hier zwei Schlingen bildet. Haigerloch nennt sich deshalb das Felsenstädtchen. Aufgrund des wildwachsenden Flieders ist auch die Bezeichnung „Fliederstädtchen“ geläufig.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinden sind im Uhrzeigersinn von Norden her aufgeführt und gehören zum Zollernalbkreis, sofern nicht anders angegeben.

Starzach ¹, Rangendingen, Grosselfingen, Balingen, Geislingen, Rosenfeld, Sulz am Neckar ², Empfingen ³ und Horb am Neckar ³.
¹ Landkreis Tübingen, ² Landkreis Rottweil, ³ Landkreis Freudenstadt

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Haigerloch besteht aus den neun Stadtteilen Bad Imnau, Bittelbronn, Gruol, Haigerloch, Hart, Owingen, Stetten, Trillfingen und Weildorf, die räumlich identisch mit den früheren Gemeinden gleichen Namens sind. Die offizielle Bezeichnung der Stadtteile erfolgt in der Form „Haigerloch-…“.

Zum Stadtteil Bittelbronn gehören das Dorf Bittelbronn und der Weiler Henstetten. Zum Stadtteil Gruol gehören das Dorf Gruol, das Gehöft Haldenhof und die Häuser Kroppenhofen, Niederhofen, Schlößle und Untere Mühle. Zum Stadtteil Haigerloch gehören die Stadt Haigerloch, die Höfe Hospach und Seehof und die Häuser Karlstal. Zum Stadtteil Stetten gehören das Dorf Stetten und die Häuser Salzwerk. Zum Stadtteil Trillfingen gehören das Dorf Trillfingen, die fürstliche Domäne Salenhof, die Höfe Kremensee und die Häuser Sägewerk, Talmühle, Wirtschaft zum Karlstal und Zimmerei. Zu den Stadtteilen Bad Imnau, Hart, Owingen und Weildorf gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer.

Im Stadtgebiet Haigerlochs liegen mehrere abgegangene, heute nicht mehr bestehende Ortschaften. Im Stadtteil Gruol lag, vermutlich im Hauser Tal, die Ortschaft Holzhausen, auf die die 1460 erwähnte Flur hiltzhusen hindeutet. Im Stadtteil Owingen lag der im 16. Jahrhundert abgegangene Weiler Oberowingen und auch im Stadtteil Stetten der Ort Gailhofen. Gailhofen ist im 15. Jahrhundert abgegangen. In den Stadtteilen Stetten und Trillfingen lag die 1387 als Gislingen erwähnte Ortschaft Geislingen, die vermutlich im 14. Jahrhundert schon abgegangen ist. Nicht genau lokalisiert, aber möglicherweise im Stadtteil Weildorf lag die Ortschaft Arzingen, die als Flur artzinger hard 1460 Erwähnung findet.[2]

Einwohnerzahlen der Stadtteile

Ortsteil Einwohner (2011)
Haigerloch Kernstadt 2132
Gruol 1708
Stetten 1658
Owingen 1419
Trillfingen 1401
Weildorf 721
Bad Imnau 572
Bittelbronn 580
Hart 543
Gesamtstadt 10.734

Geschichte[Bearbeiten]

Haigerloch 1898
Der Römerturm (2010)

Haigerloch wurde im Jahr 1095 anlässlich einer in der dortigen Burg vollzogenen Schenkung erstmals urkundlich erwähnt. Bei dieser Burg handelt es sich vermutlich um die Anlage in der Oberstadt, der Burg Haigerloch, von der heute noch der Römerturm erhalten ist. Um 1200 erschienen die Grafen von Hohenberg als Ortsherren und errichten eine neue Burg auf dem Schlossberg, um die sich die Unterstadt als Marktflecken entwickelte.

Rudolf I., ein Schwager Albrechts II. von Hohenberg-Haigerloch, verlieh vor 1231 das Stadtrecht an Haigerloch.[3] 1268 tobte vor den Toren der Stadt eine Schlacht zwischen Zollern und Hohenbergern, 1291 wurde die Stadt von Graf Eberhard I. von Württemberg belagert, 1347 wurde die Stadt erneut belagert. Von 1356 an waren Oberstadt und Unterstadt verwaltungstechnisch voneinander getrennt, wurden jedoch wieder vereint, als die Herrschaft Haigerloch 1381 an Österreich verkauft war. Die Habsburger verpfändeten den Besitz verschiedentlich, unter anderem auch an die Grafen von Württemberg.

1487 fiel die Stadt mit der Herrschaft durch Tausch an die Hohenzollern. Unter Christoph von Hohenzollern-Haigerloch wurde das Gebiet um Haigerloch 1567 als Hohenzollern-Haigerloch ein unabhängiges Territorium im Gebiet des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation. In dieser Periode entstand die heutige Schlossanlage auf dem Schlossberg, die die hochmittelalterliche Anlage ersetzte und die Residenz der Grafen von Hohenzollern-Haigerloch war. 1634 fielen Stadt und Herrschaft an die Linie Hohenzollern-Sigmaringen, zu deren Residenzstadt Haigerloch von 1737 bis 1769 wurde.

Nach der Abtretung an Preußen 1849 wurde Haigerloch 1854 preußische Oberamtsstadt in dem Hohenzollerische Lande genannten Gebiet. 1925 wurde das hohenzollerische Oberamt Haigerloch aufgelöst und Haigerloch kam zum Landkreis Hechingen.

Vom 18. Jahrhundert bis 1941 existierte eine große jüdische Gemeinde in Haigerloch, mit eigener Synagoge. 1903 lebten in der Stadt 274 Juden.[4]

Während der letzten Monate des Zweiten Weltkriegs war Haigerloch ein Standort des Kaiser-Wilhelm-Institutes für Physik im Rahmen des sogenannten Uranprojektes, das die technische Nutzung der Kernspaltung zum Ziel hatte. Die Atombombe war nach heutiger Ansicht kein direktes Ziel dieser Arbeiten, sondern zunächst nur der Bau des Forschungsreaktors Haigerloch, der in einem Bierkeller unterhalb der Schlosskirche in Haigerloch entstand. Durch beherzte Verhandlungen des Pfarrers nach Bergung der Reaktoranlage durch ein amerikanisches Kommando am 24. April 1945 entging dieser seiner Sprengung, und enthält heute das Atomkeller-Museum mit einem Nachbau des Reaktors.

Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurde die Stadt am 1. Januar 1975 durch Vereinigung der Stadt Haigerloch mit den Gemeinden Gruol und Owingen neu gebildet. Bereits zuvor wurden die Gemeinden Stetten bei Haigerloch (am 1. Dezember 1971), Weildorf (am 1. Januar 1972), Hart (am 1. April 1972), Bittelbronn und Trillfingen (am 1. Januar 1973) sowie Bad Imnau (am 1. August 1973) nach Haigerloch eingemeindet. Haigerloch selbst sowie sämtliche eingemeindeten Gemeinden gingen mit dem Landkreis Hechingen an den Zollernalbkreis über.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat der Stadt Haigerloch wird nach dem System der Unechten Teilortswahl gewählt, dementsprechend ist die Gemeinde in Wahlbezirke unterteilt, die mit den Stadtteilen identisch sind und nach der baden-württembergischen Gemeindeordnung als Wohnbezirke bezeichnet werden. Außer im Stadtteil Haigerloch sind in allen Stadtteilen Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender eingerichtet. Die Ortschaften haben eigene Verwaltungsstellen des Bürgermeisteramtes.[5]

Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 hatte folgendes Ergebnis:[6]

Parteien und Wählergemeinschaften %
2009
Sitze
2009
%
2004
Sitze
2004
Kommunalwahl 2009
 %
60
50
40
30
20
10
0
50,42 %
32,64 %
16,94 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
-2,29 %p
-0,56 %p
+2,85 %p
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 50,4 15 52,7 15
FWV Freie Wähler-Vereinigung Haigerloch 32,6 9 33,2 9
SÖL Sozial-Ökologische Liste 16,9 5 14,1 4
gesamt 100,0 29 100,0 28
Wahlbeteiligung in % 53,5 52,6

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1850–1855: Georg Back
  • 1855–1856: Johann Baptist Mock
  • 1856–1890: Stephan Stehle
  • 1890–1902: Max Münzer
  • 1903–1926: Karl Albrecht
  • 1926–1927: Hans Scheuermann
  • 1927–1932: Leopold Bausinger
  • 1932–1937: Heinrich Rettich, Diplom-Volkswirt
  • 1937–1939: Wilhelm Winter, (als Amtsverweser)
  • 1939–1945: Heinrich Rein
  • 1945: Josef Dadel
  • 1945: Josef Zöhrlaut
  • 1946–1951: Rudolf Weltin, Diplom-Kaufmann
  • 1951–1961: Hans-Joachim Baeuchle (SPD)
  • 1961–1970: Manfred List (CDU)
  • 1970–2006: Roland Trojan
  • seit 2007: Heinrich Götz

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Von Silber und Rot geteilt.“

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Mit Noyal-sur-Vilaine in Frankreich wird eine Partnerschaft gepflegt.

Raumplanung[Bearbeiten]

Haigerloch gehört zusammen mit Hechingen, Burladingen, Bisingen, Rangendingen, Grosselfingen und Jungingen als Teil der Raumordnungs- und Planungsregion Neckar-Alb zum Mittelbereich Hechingen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Haigerloch liegt an der Ferienstraße Hohenzollernstraße.

Bauwerke[Bearbeiten]

Weilerkirche in Owingen, ältestes Gotteshaus im Landesgebiet Hohenzollern
Die Evangelische Kirche
Portal der Wallfahrtskirche St. Anna
  • Schloss Haigerloch: entstand um 1580 anstelle eines älteren Vorgängerbauwerks. Der Hauptbau erhielt 1662 seine heutige Gestalt durch Michael Beer, der Neue Bau entstand um 1700.
  • Schlosskirche Haigerloch: erbaut 1584 bis 1607 unter Graf Christoph von Hohenzollern-Haigerloch, barockisiert 1784 unter Joseph Friedrich von Hohenzollern-Haigerloch. Der 1609 geweihte Hochaltar gilt als bedeutendstes Werk der Renaissance-Plastik in Hohenzollern und weist über 60 Holzplastiken auf.
  • Römerturm: Bergfried der einstigen Oberen Burg, der 1746 den heutigen Aufbau mit Wächterstube und Haube erhielt. Der Römerturm gilt als Wahrzeichen von Haigerloch und als ältestes noch erhaltenes Baudenkmal der Hohenzollern.
  • Thumbsches Schlösschen: unbekannten Ursprungs, erhielt seine heutige Gestalt im 16. Jahrhundert. Seinen Namen erhielt es von einer Besitzerfamilie im 17. und 18. Jahrhundert, in neuerer Zeit siedelte sich dort die Schlossbrauerei an, die von 1723 bis 2003 bestand.
  • Unterstadtkirche St. Nikolaus: älteste Kirche der Stadt, ihre ältesten Bauteile gehen auf das 12. Jahrhundert zurück.
  • Wallfahrtskirche St. Anna: entstand 1753 bis 1755 und enthält reichen Barockschmuck aus der Zeit ihrer Erbauung, auch die Orgel stammt aus dem 18. Jahrhundert.
  • Jüdischer Friedhof im Haag: erinnert an die einst aus über 200 Personen bestehende jüdische Gemeinde des Ortes, deren Mitglieder in der Zeit des Nationalsozialismus vertrieben oder im Holocaust ermordet wurden.
  • Weilerkirche im Stadtteil Owingen
  • Evangelische Kirche: Erbaut 1860 bis 1863 im neugotischen Stil. Im Altarraum der Kirche befindet sich eine originalgetreue Nachbildung von Leonardos Abendmahl, die der Haigerlocher Künstler Friedrich Schüz 1952–1953 geschaffen hat.[7]

Museen[Bearbeiten]

Nachbau des Reaktors im Atomkeller-Museum Haigerloch

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Landesstraße 410 verbindet die Stadt nach Osten mit Rangendingen. Die L 360 bildet zusammen mit der Bundesstraße 463 den Zubringer zur Bundesautobahn 81.

Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Stadt befindet sich in der Wabe 229.

Die Bahnverbindung nach Hechingen wurde 1973 für den fahrplanmäßigen Personenverkehr aufgegeben und diente bis 2009 überwiegend dem Güterverkehr. Seit 2009 fährt mit dem Eyachtäler wieder ein vertakteter Personenzug der Hohenzollerischen Landesbahn (HzL) über die Strecke Eyach–Haigerloch–Hechingen.[8] Dabei handelt es sich um Touristikzüge aus Triebwagen die an Wochenenden im Sommer verkehren. Startpunkt dieser Züge ist Tübingen. Im Bahnhof Hechingen werden die gekuppelten Triebwagen mit unterschiedlichen Zielen getrennt. Die Planungen für einen Integralen Taktverkehr in Haigerloch vom Taktvollknotenbahnhof Hechingen aus bedürfen großräumiger Betrachtungen.[9].

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Zum Stadtteil Stetten gehört eines der wenigen in Deutschland noch aktiven Salzbergwerke, das Salzbergwerk Stetten. Dort wird seit 1854 Salz gefördert, heute befindet sich das Bergwerk im Besitz der Wacker Chemie AG.

Die SchwörerHaus KG unterhält ebenfalls in Stetten ein Werk zur Fertigung von Keller, Decken, Garagen, Beton-Fertigteile und Stahlbau.

Die Theben AG ist ebenfalls in Haigerloch ansässig.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 216–222
  3. Ludwig Eglers Chronik der Stadt Hechingen, Hechingen, 1980: S.14 Anmk.
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatjewish encyclopedia. Abgerufen am 27. Juli 2008.
  5. Hauptsatzung der Stadt Haigerloch vom 8. Mai 1984, zuletzt geändert am 20. November 2001 abgerufen am 31. Mai 2009
  6. http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Wahlen/Kommunalwahlen_2009/GTabelle.asp?G=GE417025
  7. Haigerloch.de - Historischer Rundgang
  8. http://www.hzl-online.de/html/aktuell/aktuell_u_2.html?&artikel=132&m=1&cataktuell=7
  9. D-Bonn: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung. Dokument 2013/S 078-131485 vom 20. April 2013 im Supplement zum Elektronischen Amtsblatt der Europäischen Union.

Literatur[Bearbeiten]

  • Helmut Gabeli: Haigerloch. Jüdisches Wohnviertel „Haag“, Synagoge, Jüdische Friedhöfe. In: Möglichkeiten des Erinnerns. Orte jüdischen Lebens und nationalsozialistischen Unrechts im Zollernalbkreis und im Kreis Rottweil. Landratsamt Zollernalbkreis, Hechingen 1997, S.11–14. ISBN 3-927249-10-6
  • Utz Jeggle (Hrsg.): Erinnerungen an die Haigerlocher Juden. Tübinger Vereinigung für Volkskunde e. V., Tübingen 2000. ISBN 3-932512-10-3
  • Klaus Schubert: Jüdisches Haigerloch. Einladungen zu einem Rundgang. 2. Auflage. Medien und Dialog, Haigerloch 2004, ISBN 3-933231-00-0
  • Werner Gaus: Haigerloch – ond seine Leit – Gedichte in schwäbischer Mundart. Mayer, Münsingen 1988, ISBN 3-924013-05-5 (Schwäbische Mundartgedichte und -geschichten aus Haigerloch, über Brauchtum und Traditionen sowie seine unvergessenen Originale, illustriert von Wolfgang Stütz)
  • Andreas Zekorn: Haigerloch – Strukturen einer kleinen Residenzstadt in der Frühen Neuzeit. In: Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte (ZHG). Bd. 46, 2010, S. 81–121 (PDF des gesamten Bandes; 9 MB)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Haigerloch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien