Haisterbach

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49.62758.9769444444444322Koordinaten: 49° 37′ 39″ N, 8° 58′ 37″ O

Haisterbach
Stadt Erbach
Höhe: 315–386 m
Fläche: 5,88 km²
Einwohner: 433 (31. Dez. 2013)[1]
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 64711
Vorwahl: 06062
Marbachsee. Rückhaltestausee beim Weiler Marbach. Beliebtes Ziel für Badefreunde und Wassersportler. (Juni 2011)

Haisterbach ist ein Stadtteil von Erbach im hessischen Odenwaldkreis.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Haisterbach liegt rund drei Kilometer südlich der Kernstadt Erbach im Buntsandstein-Gebiet des Odenwaldes. Zusammen mit dem nördlich angrenzenden Günterfürst wurde es westlich der Mümling auf einer Anhöhe 322 Meter hoch in einer Rodung angelegt. In der Ortslage befindet sich das Quellgebiet eines Baches, der sich nach Osten zur gut einen Kilometer entfernten Mümling wendet. Die Mümling im Osten und der Marbach mit dem Marbach-Stausee im Süden bilden die Gemarkungsgrenze. Die Gemarkungsfläche beträgt 588 Hektar (1961), davon sind 301 Hektar bewaldet. Zum Ort gehört der Weiler Marbach.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf im Jahre 1353. 1939 hatte der Ort 232 Einwohner und gehörte zum Landkreis Erbach.

Am 31. Dezember 1971 wurde Haisterbach in die Kreisstadt Erbach eingegliedert.[2]

Der Ortsname änderte sich im Laufe der Jahre:

  • Heysterbuch (1353)
  • Heisterbuch (1414)
  • Hesterbuch (1434)
  • Heysterbuch (1443)
  • Heisterbach (1484)

Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten]

Haisterbach wird für den überörtlichen Verkehr durch die Kreisstraße K 46 erschlossen, die von der Bundesstraße 45 im Mümlingtal über Günterfürst zu diesem Ort hinaufführt und hier endet.

Die Buslinie 34 der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) stellt den öffentlichen Personennahverkehr sicher.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Einwohnerstatistik Erbach im Odenwald
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 358.

Weblinks[Bearbeiten]