Haji Yakub Qureshi

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Haji Yakub Qureshi (Hindi: हाजी याकूब कुरैशी, Hājī Yākūb Kuraiśī) ist ein indischer Politiker. Er ist Kabinettsmitglied im Bundesstaat Uttar Pradesh.[1]

Tätigkeiten[Bearbeiten]

International bekannt wurde Qureshi, als er am 17. Februar 2006 als Minister für die muslimische Minderheit im Anschluss an das islamische Freitagsgebet in Meerut ein Kopfgeld von knapp 10 Millionen Euro für die Enthauptung des dänischen Zeichners der Mohammed-Karikaturen in der Zeitung Jyllands-Posten aussetzte.[2] Der Minister rechtfertigte sein Verhalten mit der Begründung, es sei rechtmäßig, jemanden zu töten, der den Propheten Mohammed beleidigt habe. Es sei eine abgestimmte Entscheidung gewesen, das Millionen-Kopfgeld auszusetzen. Die rivalisierende Bharatiya Janata Party (BJP) forderte seine Inhaftierung und Ablösung.[3]

2007 wurde Quereshi für die von seinem Bruder Yussuf gegründete Partei United Democratic Front in den Landtag des Bundesstaates Uttar Pradesh gewählt, die sich später mit der Bahujan Samaj Party zusammenschloss. Im September 2011 wurde der aus Meerut stammende Landtagsabgeordneten Querishi von seiner Partei, der Bahujan Samaj Party (BSP), suspendiert, weil er sich abfällig über Sikhs geäußert hatte, als deren Schlachthaus in Meerut eingeweiht wurde.[4]

Als er von BSP nicht für die Wahlen im Jahr 2012 aufgestellt wurde, wechselte er zur Partei Rashtriya Lok Dal. [1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b RLD to field MP Jayant, Haji Yakub Qureshi. In: The Times of India, 19. Januar 2012. Abgerufen am 18. Juni 2012. 
  2. http://www.spiegel.de/politik/ausland/london-zehntausende-protestieren-gegen-karikaturen-a-401764.html
  3. http://www.rediff.com/news/2007/apr/12uppoll.htm
  4. http://www.indianexpress.com/news/meerut-mla-suspended-for-remarks-on-sikhs/852382/