Halblech

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Dieser Artikel behandelt die bayerische Gemeinde, zum Fluss gleichen Namens siehe Halblech (Fluss).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Halblech
Halblech
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Halblech hervorgehoben
47.62972222222210.820555555556800Koordinaten: 47° 38′ N, 10° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Höhe: 800 m ü. NHN
Fläche: 125,5 km²
Einwohner: 3426 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87642
Vorwahl: 08368
Kfz-Kennzeichen: OAL, FÜS, MOD
Gemeindeschlüssel: 09 7 77 173
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 18
87642 Halblech
Webpräsenz: www.halblech.de
Bürgermeister: Bernhard Singer (Überparteiliche Wählergemeinschaft Trauchgau)
Lage der Gemeinde Halblech im Landkreis Ostallgäu
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Über dieses Bild
Ortsteile Birnbaum und Trauchgau
Lüftlmalerei in Halblech

Halblech ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu.

Geographie[Bearbeiten]

Halblech liegt in der Region Allgäu. Im Ort endet der Allgäu-Radweg.

Ausdehnung des Gemeindegebietes[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Buching, Fronreitener Forst und Trauchgau.

Zur Gemeinde Halblech gehören unter anderem die Orte:

  • Gemarkung Buching: Bayerniederhofen, Berghof, Bruckschmid, Buching, Greith, Häringer, Hafenfeld (Hafenbauer), Helfenwang, Herdweg, Hergratsried, Kniebis, Lachen, Ostern, Pfefferbichl, Rauhenbichl, See, Thal, Zwieselried.
  • Gemarkung Trauchgau: Birnbaum, Eschenberg, Jans, Küchele, Halblech, Oberreithen, Ried, Schlöglmühle, Schober, Schwaighof, Serra, Stockingen, Trauchgau, Unterreithen, Zwingen.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet von Halblech gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Landsberg und war Teil der Herrschaft Hohenschwangau, die seit 1567 ein Teil Bayerns ist. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Halblech die Gemeinden Buching und Trauchgau.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1976 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Buching und Trauchgau zur neuen Gemeinde Halblech zusammengeschlossen.[2]

Am 1. Januar 1980 wurde das gemeindefreie Gebiet Fronreitener Forst aufgelöst, und der kleinere Teil (467,28 Hektar in die Gemeinde Halblech eingegliedert (der größere Teil mit 1398,40 Hektar kam an die östliche Nachbargemeinde Wildsteig).

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 2513 Einwohner, davon in Trauchgau 1299 und in Buching 1214[2]
  • 1970: 2797 Einwohner, davon in Trauchgau 1446 und in Buching 1351[2]
  • 1987: 3115 Einwohner
  • 2000: 3485 Einwohner
  • 2011: 3395 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Bernhard Singer (Überparteiliche Wählergemeinschaft Trauchgau).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.991 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 451 T€.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 13, im produzierenden Gewerbe 960 und im Bereich Handel und Verkehr 38 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 264 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1.150. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) und im Bauhauptgewerbe gab es je sieben Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 121 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2.704 ha.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 125 Kindergartenplätze mit 96 Kindern
  • Grundschule: 1 mit 12 Lehrern und 255 Schülern

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Halblech – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 779.