Halbwinkeltechnik

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Zahnachse, Filmachse und Zentralstrahl bei der Halbwinkeltechnik

Die Halbwinkeltechnik (auch: Halbwinkelprojektion) ist eine zahnärztliche Röntgentechnik (Cieszyński 1907 und Dieck 1911).

Der Röntgenfilm (meist 2 x 3 cm oder 3 x 4 cm) wird dabei in den Mund eingebracht und vom Patienten selbst möglichst drucklos gehalten. Zahnachse und Filmachse (in der Zeichnung blau gestrichelt) bilden dabei einen Winkel (in der Zeichnung rot). Der Zentralstrahl (in der Zeichnung grün) wird nun so eingestellt, dass er in Höhe der Wurzelspitze senkrecht auf der gedachten Linie steht, die den oben genannten Winkel halbiert.

Eine Modifikation der Halbwinkeltechnik wurde 1924 von LeMaster angegeben: Hierbei wird in Höhe der Zahnkrone eine Watterolle zwischen Zahn und Film eingebracht, um den Winkel zu verringern.

[Bearbeiten] Literatur

  • Dieck, W.: Anatomie und Pathologie der Zähne und Kiefer im Röntgenbilde mit besonderer Berücksichtigung der Aufnahmetechnik. Hamburg, Lucas Gräfe & Sillem, 1911

[Bearbeiten] Siehe auch

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