Haldensleben

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Haldensleben
Haldensleben
Deutschlandkarte, Position der Stadt Haldensleben hervorgehoben
52.290582511.41294472222254Koordinaten: 52° 17′ N, 11° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Börde
Höhe: 54 m ü. NHN
Fläche: 137,69 km²
Einwohner: 19.188 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 139 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 39340,
39343 (Hundisburg, Süplingen),
39345 (Detzel Gut, Detzel Schloß, Hütten, Satuelle, Uthmöden, Wedringen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 03904
Kfz-Kennzeichen: BK, BÖ, HDL, OC, OK, WMS, WZL
Gemeindeschlüssel: 15 0 83 270
Stadtgliederung: 3 Stadtteile, 6 Ortsteile und 7 Wohnplätze
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 20–22
39340 Haldensleben
Webpräsenz: haldensleben.de
Bürgermeister: Norbert Eichler (CDU)
Lage der Kreisstadt Haldensleben im Landkreis Börde
Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Altenhausen Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Ingersleben Beendorf Bülstringen Oebisfelde-Weferlingen Oebisfelde-Weferlingen Ingersleben Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Erxleben Hohe Börde Oschersleben (Bode) Angern Calvörde Hohe Börde Flechtingen Hohe Börde Hohe Börde Ingersleben Oebisfelde-Weferlingen Hohe Börde Eilsleben Oschersleben (Bode) Oebisfelde-Weferlingen Oschersleben (Bode) Hohe Börde Hötensleben Eilsleben Hohe Börde Altenhausen Burgstall Angern Oebisfelde-Weferlingen Oebisfelde-Weferlingen Flechtingen Hohe Börde Wanzleben-Börde Hohe Börde Sommersdorf Zielitz Calvörde Wanzleben-Börde Hohe Börde Calvörde Ingersleben Erxleben Loitsche-Heinrichsberg Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Hohe Börde Eilsleben Flechtingen Wefensleben Eilsleben Calvörde Wanzleben-Börde Eilsleben Wanzleben-Börde Hötensleben Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Westheide Wanzleben-Börde Am Großen Bruch Ummendorf Wanzleben-Börde Erxleben Oebisfelde-Weferlingen Altenhausen Wolmirstedt Oebisfelde-Weferlingen Westheide Altenhausen Erxleben Wanzleben-Börde Oebisfelde-Weferlingen Hohe Börde Haldensleben Harbke Sommersdorf Oschersleben (Bode) Loitsche-Heinrichsberg Bülstringen Wanzleben-Börde Völpke Burgstall Angern Westheide Oschersleben (Bode) Angern Wanzleben-Börde Rogätz Hohe Börde Hohe Börde Barleben Erxleben Am Großen Bruch Hötensleben Ausleben Burgstall Calvörde Wolmirstedt Kroppenstedt Flechtingen Wanzleben-Börde Burgstall Gröningen Colbitz Niedere Börde Oebisfelde-Weferlingen Sülzetal Oschersleben (Bode) HaldenslebenKarte
Über dieses Bild
Althaldensleben um 1860

Haldensleben (plattdeutsch Halslä) ist Kreisstadt des Landkreises Börde in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt klimagünstig eingebettet zwischen Magdeburger Börde, Colbitz-Letzlinger Heide und Elbaue. Durch Haldensleben hindurch fließt der Fluss Ohre, in der Nähe des Ortsteils Wedringen mündet die Beber in die Ohre. Haldensleben besitzt direkt am Mittellandkanal einen Binnenhafen. Nachbargemeinden sind Calvörde, Westheide, Burgstall, Colbitz, Niedere Börde, Hohe Börde und Bülstringen.

Ausdehnung des Stadtgebiets[Bearbeiten]

Der Ort hat seine größte Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung und steigt im Südwesten auf über 90 Meter Höhe an.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt Haldensleben gliedert sich in drei Stadtteile:

  • Haldensleben I (früher Neuhaldensleben)
  • Haldensleben II oder auch Althaldensleben (umgangssprachlich „Olln“)
  • Haldensleben III

Als Ortsteile der Stadt sind ausgewiesen:

Als Wohnplätze der Stadt sind ausgewiesen:

  • Benitz
  • Dammühle
  • Detzel
  • Hütten
  • Klausort
  • Forsthaus Lübberitz
  • Papenberg
  • Planken

Geschichte[Bearbeiten]

966 wird Haldensleben erstmals urkundlich erwähnt. Es taucht als „hahaldeslevo“ in einer Urkunde auf, in der Kaiser Otto I. einen gewissen Mamaco mit der Grafschaft Haldensleben belehnt. Neuhaldensleben war eine Kaufmannssiedlung der Burgwartfeste Althaldensleben, der 1150 die Marktrechte verliehen wurden. Die Stadt wurde 1181 nach langer Belagerung durch Erzbischof Wichmann von Magdeburg zerstört. Die Belagerung hatte nur deshalb Erfolg, weil die Angreifer die Ohre aufstauten und damit die Stadt unter Wasser setzten.[2] Seit 1215 gehörte Haldensleben zum Erzbistum Magdeburg. 1223 begann der Wiederaufbau der Stadt Neuhaldensleben. In Althaldensleben wurde 1228 das Zisterzienserinnenkloster Althaldensleben gegründet, eine Stiftung durch den Erzbischof Albrecht I. 1277 kam es in Neuhaldensleben zur Bildung des ersten Stadtrates. 1526 wurden die Marktrechte erneut verliehen und 1541 die Reformation eingeführt. 1636 forderte die Pest über 2000 Opfer und 1661 vernichtete ein Großbrand 60 Häuser.

Seit 1680 war Neuhaldensleben als sogenannte Immediatstadt direkt dem brandenburg-preußischen Herzogtum Magdeburg unterstellt und lag bis 1807 im Holzkreis. In diese Zeit (1701–1703) fällt auch der Bau des später klassizistisch umgebauten Rathauses. Unter Napoleon wurde das westlich der Elbe gelegene Gebiet des Herzogtums Magdeburg dem Königreich Westphalen seines Bruders Jérôme zugeordnet, wobei Halberstadt der Sitz des Saale-Departements wurde. 1810 erfolgte die Aufhebung des Klosters. Die Gebäude wurden an Johann Gottlob Nathusius verkauft, der die Industrialisierung der Dörfer Althaldensleben und Hundisburg vorantrieb. Die Keramikindustrie und der Landmaschinenbau wurden begründet, und es wurde eine Zuckerfabrik, die zweite in Deutschland, die Zucker aus Runkelrüben erzeugte, errichtet. Nach dem Wiener Kongress ging Neuhaldensleben zurück an Preußen in die neu geschaffene Provinz Sachsen und wurde 1816 Kreisstadt.

1938, nach der Inbetriebnahme des Mittellandkanals, wurden Alt- und Neuhaldensleben zu Haldensleben zusammengelegt. In der Zeit des Nationalsozialismus beteiligten sich die Ärzte und Schwestern des Landeskrankenhauses an den nationalsozialistischen Krankenmorden, denen zwischen 1941 und 1945 41 Patienten zum Opfer fielen. 1950 erfolgten Stadterweiterungen durch Industriegebiete im Osten und Wohngebiete im Süden. 1963 überließ Albertine Plock, Enkelin von Wilhelm Grimm, dem Kreismuseum einen Teilnachlass der Brüder Grimm (siehe Grimm-Ausstellung Haldensleben).

Die Stadt vergrößerte sich durch die Eingemeindung von Wedringen (1991), Satuelle (1992), Uthmöden (1992) und Hundisburg (1994). 1992/93 wurde das Industriegebiet Haldensleben Ost fertiggestellt. Die Stadt gewann 2005 Gold beim Wettbewerb Unsere Stadt blüht auf. 2006 und 2008 wurde Haldensleben zudem zur familienfreundlichsten Gemeinde in Sachsen-Anhalt und 2011 zur „Kommune des Jahres“ in Sachsen-Anhalt gewählt. Am 1. Januar 2014 wurde Süplingen mit seinem Ortsteil Bodendorf eingemeindet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 – 21.209
  • 1999 – 21.070
  • 2000 – 20.871
  • 2001 – 20.830
  • 2002 – 20.598
  • 2003 – 20.448
  • 2004 – 20.036
  • 2005 – 19.924
  • 2006 – 19.749
  • 2007 – 19.506
  • 2008 – 19.223
  • 2009 – 19.018
  • 2010 – 18.882
  • 2011 – 18.758

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Das Rathaus
Bürgerhaus am Marktplatz

Seit der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 besteht der Stadtrat aus 28 Mitgliedern und dem getrennt gewählten Bürgermeister. Die Wahlbeteiligung lag bei 35,62 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:[3]

Partei / Liste Sitze Stimmenanteil
CDU 9 32,05 %
Die Linke 5 18,54 %
SPD 3 10,70 %
Grüne 1 4,82 %
FDP 1 4,68 %
AfD 1 2,21 %
Freie Unabhängige Wählergemeinschaft (FUWG) 3 9,87 %
Bürger für Bürger Haldensleben 2 6,12 %
Wählergemeinschaft Pro Althaldensleben (WPA) 1 4,47 %
Einzelbewerber 2 5,21 %

Folgende Fraktionen haben sich gebildet:

  • CDU – 10 Mitglieder (einschließlich Bürgermeister)
  • Die Linke – 5 Mitglieder
  • SPD – 3 Mitglieder
  • DIE FRAKTION FUWG/WPA/DIE GRÜNEN/FDP – 6 Mitglieder
  • Bürgerfraktion – 4 Mitglieder
  • Ein Einzelbewerber bleibt fraktionslos.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 8. September 1995 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „In Gold eine blaue Burg mit zwei vierfenstrigen Türmen mit roten Spitzdächern und Knäufen, verbunden durch eine gezinnte Mauer mit geöffnetem schwarzen Tor und goldenen Torflügeln; zwischen den Türmen schwebend ein aufrechtstehender schwarzer Schlüssel mit Bart nach rechts.“

Dieses Wappen, das später in das Ratssiegel übernommen wurde, stammt wahrscheinlich aus der Zeit, als Haldensleben von Heinrich dem Löwen das Stadtrecht erhielt. Während die Burg auf die Befestigung und Wehrhaftigkeit der Stadt, vielleicht auch auf die schon von Kaiser Otto I. urkundlich erwähnte Burg Haldeslevo hindeutet, deutet der Schlüssel wohl auf die Lage zwischen Altmark und Magdeburger Börde hin: Haldensleben ist der Schlüssel zwischen Altmark und Börde.

Das Wappen wurde vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet.

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge der Stadt zeigt die Farben Blau/Gelb mit dem aufgelegten Stadtwappen.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Helmstedt Helmstedt Deutschland seit 1990
Viernheim Viernheim Deutschland seit 1992
Ciechanow Ciechanow Polen seit 1992

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schloss Hundisburg

Die Kulturdenkmale der Stadt sind im örtlichen Denkmalverzeichnis eingetragen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kühnsches Haus

Historische Altstadt mit mittelalterlichem Stadtkern und fast vollständig erhaltener, 2,1 Kilometer langer Stadtmauer, Bülstringer und Stendaler Torturm (beides 13. Jahrhundert) und klassizistischem Rathaus Haldensleben. Davor befindet sich der Haldensleber Roland, sowie der Breite Stein, ein vermutlich historisch zu Gerichtszwecken eingesetzter Stein. Vom früher ebenfalls zu mittelalterlichen Verteidigungsanlage gehörenden Hagentor sind nur geringe Reste erhalten geblieben. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Kühnesche Haus, ein prachtvoller Fachwerkbau von 1592, und weitere historische Fachwerkbauten wie das Repssche Haus und das Behrendssche Haus. Das Templerhaus von 1553 ist das älteste erhaltene Fachwerkhaus der Stadt, es war im 13. und 14. Jahrhundert Stadthof der Tempelritter. Das älteste Bauwerk der Stadt ist der Bülstringer Torturm, welcher zwischen 1240 und 1269 errichtet wurde. Darüber hinaus bemerkenswert sind: St.-Marien-Kirche (13. Jahrhundert), Kreismuseum mit Teilnachlass der Brüder Grimm in der Grimm-Ausstellung Haldensleben, Synagoge Haldensleben, das Grüttefiensches Haus am Markt, die Schinkel-Simultan-Kirche Althaldensleben, das als Berufsbildende Schule genutzte ehemalige Zisterzienserinnenkloster Althaldensleben, der Landschaftspark Althaldensleben-Hundisburg mit seltenen Pflanzenarten, größtes Großsteingräberfeld Nordeuropas mit zahlreichen Megalithanlagen im Haldenslebener Forst, Barockschloss Hundisburg mit Barockgarten und Konzertscheune, Technisches Denkmal Ziegelei Hundisburg (Herstellung historischer Backsteine und Museum), Denkmal für die Opfer des Faschismus auf dem Alten Stadtfriedhof, Gedenktafel auf dem Waldfriedhof für die Opfer der Aktion T4, Ehrenfriedhof an der Magdeburger Straße mit Gräbern von 87 Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen verschiedener Nationen, Gedenkstein für die jüdischen Opfer der Shoa auf dem ehemaligen Jüdischen Friedhof auf dem Trendelberg; Grabstätten auf dem Friedhof des Ortsteiles Wedringen für unbekannte KZ-Häftlinge bzw. Zwangsarbeiter.

Auf dem nördlich der Stadt gelegenen Trendelberg befindet sich der unter Denkmalschutz stehende Wasserturm auf dem Trendelberg. Östlich hiervon befindet sich ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude der Bergschloß-Brauerei.

Kulturelle Einrichtungen[Bearbeiten]

Museum Haldensleben

Museum Haldensleben, Bürger- und Kommunikationszentrum Kultur-Fabrik mit Alsteinklub mit rund 20 Veranstaltungen im Monat, Stadt- und Kreisbibliothek. „Kids & Co“, Jugendcafé „Senfkorn“ (Träger: CVJM), Jugendfreizeitzentrum „Der Club“, fünf Jugendclubs in den Ortsteilen, Musik- und Förderschule „Musikus“ (Privatschule), Musikschule des Landkreises, Kreis- und Stadtarchiv, Ausstellung zur Stadtgeschichte im Bülstringer Turm, Kreisvolkshochschule, Barockschloss Hundisburg mit Konzertscheune und Restaurant/Café, Haus des Waldes.

Kirchen[Bearbeiten]

Haldensleber Marienkirche hinter dem Rathaus

Im Gebiet der Stadt gibt es acht Kirchen:

In Haldensleben selbst in der Nähe des Marktplatzes die historische St.-Marien-Kirche, ihre gleichnamige Kirchengemeinde gehört zum Kirchenkreis Haldensleben-Wolmirstedt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Sowie an der Gerikestraße die katholische St.-Liborius-Kirche von 1938/39, sie gehört zur Pfarrei St. Christophorus im Dekanat Stendal.

In Althaldensleben als Teil der Schinkel-Simultan-Kirche die evangelische Lutherkirche und die katholische Kirche St. Johannes Baptist, im Stadtteil Satuelle steht die evangelische St.-Petrus-Kirche, im Stadtteil Uthmöden eine evangelische Kirche, im Stadtteil Hundisburg die evangelische St.-Andreas-Kirche und im Stadtteil Wedringen die evangelische Kirche unserer lieben Frauen.

Sport und Freizeit[Bearbeiten]

Der Sportverein Haldensleber SC hat seinen Sitz in Haldensleben. 1910 als Sport-Club Viktoria 1910 in Neuhaldensleben gegründet überstand der Sportverein eine Auflösung, mehrere Umbenennungen und Zusammenschlüsse. Im Jahre 2005 spaltete sich der erst 1998 fusionierte Althaldensleber Sportverein von HSC ab, um unter den Namen ISV Haldensleben an seiner alten Spielstätte an der Lindenallee sich neu zu gründen.

Haldensleben besitzt außerdem das Sport- und Freizeitbad Rolli-Bad, sowie zwei Skateanlagen und eine BMX-Anlage.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Am letzten Augustwochenende findet das Altstadtfest statt. Im Jahre 2001 wurde gleichzeitig der Sachsen-Anhalt-Tag veranstaltet. Weitere Veranstaltungen mit überregionalem Ruf sind die internationale SommerMusikAkademie Schloss Hundisburg im Juli/August, Grimm-/Museumstag und Kunstsymposium im Juni, Markt-Spektakulum am zweiten Oktoberwochenende, regelmäßige Veranstaltungen auf Schloss Hundisburg, Sternenmarkt ab 2. Advent, Pfingstmasche – Volksfest, und ein Kinderfest im Mai.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Haldensleben liegt an der B 71 Magdeburg – Salzwedel – Uelzen sowie an der B 245 Halberstadt – Haldensleben. Über Landesstraßen sind unter anderem Oebisfelde, die B 1 und die B 189 erreichbar. Außerdem besitzen die nahegelegenen Bundesautobahnen 2 und 14 Ausfahrten nach Haldensleben. Geplant sind weiterhin der Neubau der B 245n als südwestliche Ortsumgehung und Zufahrtsstraße für das 2009 neu erschlossene Gewerbegebiet Südhafen (inklusive des Neubaus eines zweiten Binnenhafens an der Südseite des Mittellandkanals) sowie der Neubau der B 71n als Ortsumgehung des Ortsteils Wedringen und Zubringer für die geplante A 14-Nordverlängerung (MagdeburgSchwerin).

Der Bahnhof Haldensleben liegt an folgenden Bahnstrecken:

Der Bahnhof wird von Regionalbahnen der Linie Magdeburg – Haldensleben – Oebisfelde (– Wolfsburg) im Stundentakt (zwischen Haldensleben und Oebisfelde im Ein- bis Zweistunden-Takt) bedient. Der Bahnhof wird auch im Güterverkehr bedient.

Mehrere Landeslinien verkehren von/nach Haldensleben. Den örtlichen Busverkehr sowie den Stadtverkehr betreibt die BördeBus Verkehrsgesellschaft.

Durch den Ort verlief einst die Lüneburger Heerstraße, eine seit dem Mittelalter bestehende Handelsstraße, diese führte von Leipzig über Calvörde und Braunschweig nach Lüneburg.

Handels-, Industrie- und Fabrikationsbetriebe (Auswahl)[Bearbeiten]

Vilomix-Werk Haldensleben

Hermes Fulfilment GmbH Versandzentrum Haldensleben, Keramag AG Werk Haldensleben (Sanitärkeramik), Euroglas GmbH (Glaswerk), IFA-Rotorion Holding GmbH (Automobilzulieferer), Carcoustics GmbH (Automobilzulieferer), IFC Composite GmbH (Automobilzulieferer), Polystal Composites GmbH (Faserverbundstoffe), UHH Umschlags- und Handelsgesellschaft mbH, Brömse GmbH & Co. KG (Fensterproduktion), Druckhaus Rieck GmbH, Meiling Druck, Reinecke Zeltanlagen, Fachbaubetriebe für sämtliche Bausparten, Hövelmann Logistik GmbH & Co. KG (Spedition- und Logistikdienstleister), HTE-Bau Haldensleben, Pro Plan

Bildung[Bearbeiten]

Grundschulen[Bearbeiten]

  • Grundschule Gebrüder Alstein
  • Grundschule Otto Boye
  • Grundschule Erich Kästner
  • St. Hildegard Grundschule

Sekundarschulen[Bearbeiten]

  • Sekundarschule „Karl-Liebknecht“
  • Evangelische Sekundarschule

Gymnasien[Bearbeiten]

  • Professor-Friedrich-Förster-Gymnasium

Förderschulen[Bearbeiten]

Teilgebäude der BBS Landkreis Börde
  • Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule für Lernbehinderte
  • Johanne-Nathusius-Schule
  • Ohreschule

Sonstige Schulen[Bearbeiten]

  • Berufsbildende Schulen des Landkreises Börde
  • Landkreis Börde Kreisvolkshochschule Haldensleben
  • Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau
  • Ökoschule Haus des Waldes

Gesundheitswesen[Bearbeiten]

2007 hat Sana das Ohre Klinikum, ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit ca. 270 Betten, übernommen. Es besitzt ein von der Deutschen Krebsgesellschaft 2010 zertifiziertes Prostatakarzinom-Zentrum. Das Klinikum bietet Sprechstunden in Wolmirstedt an und betreibt ein Augenarztzentrum in Magdeburg.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Medien[Bearbeiten]

In der Magdeburger Straße 10 befindet sich die Redaktion der Haldensleber Volksstimme, einer Lokalausgabe der regionalen Tageszeitung Volksstimme.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Haldensleben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31.12.2013 (PDF) (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Slavenchronik Arnold von Lübeck II, S. 11
  3. Stadtanzeiger Haldensleben