Halid Bešlić

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Halid Bešlić 2007 in Toronto

Halid Bešlić (* 20. November 1953 in Vrapci, Jugoslawien, heute Bosnien und Herzegowina) ist ein bosnischer Folk-Sänger. Bešlić gehört zu den populärsten und berühmtesten Sängern auf dem gesamten Westbalkan. Er erlangte auch außerhalb des ehemaligen Jugoslawiens an Popularität, wie etwa in Ungarn, Rumänien, Bulgarien.

Biografie[Bearbeiten]

Bereits während seiner Schulzeit hatte er musikalische Auftritte. Nachdem er in der Jugoslawischen Armee gedient hat, zog er nach Sarajevo. Dort hielt er sich mit Auftritten in Restaurants über Wasser. Seine Popularität stieg in diesen fünf Jahren so stark an, dass er 1979 seine erste Single „Sanjam Majku“ aufnahm. Diese war sehr erfolgreich, sodass er bis Ende des Jahres die Alben „Sanjam majku”, und „Pjesma o Njoj” herausbrachte. 1983 erschien sein Album „Neću neću dijamante”, das innerhalb kürzester Zeit Platin erhielt. Den Erfolg des gleichnamigen Liedes zeigt die Übersetzung ins Bulgarische, wo es sich auch Jahre später noch in den Charts wiederfand. Bis 1990 erschienen im Jahresrhythmus neuen Alben. Auch diese erreichten Platinstatus.

Mittlerweile hat Bešlić beinahe 20 Alben veröffentlicht. Während des Krieges in Bosnien veranstaltete er in ganz Europa Tausende von Benefizkonzerten für die Opfer. Er spendete die Gage und unterstützte in jeglicher Art Einrichtungen wie SOS-Kinderdorf Sarajevo o.ä. Im Jahre 2008 ist sein Neues Album „Beslic 08” erschienen. Bei der Präsentation in Kroatien wurde er als der Frank Sinatra Bosniens gefeiert.

Sein Genre ist der Folk, bei dem moderne Popmusik mit traditioneller Musik des Balkans verschmilzt. Halid Bešlić ist in den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens sehr populär, ebenso wie bei Emigranten aus diesen Ländern in ganz Europa.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1979 - Singlovi
  • 1981 - Sijedi starac
  • 1982 - Pjesma samo o njoj
  • 1984 - Neću, neću dijamante
  • 1985 - Zbogom noći, zbogom zore
  • 1986 - Zajedno smo jači
  • 1986 - Otrov mi dajte
  • 1987 - Eh kad bi ti
  • 1988 - Mostovi tuge
  • 1990 - More i planine
  • 1991 - Ljiljani
  • 1993 - Sarajevo, grade moj
  • 1996 - Ne zovi me, ne traži me
  • 1997 - Robinja
  • 2000 - U ime ljubavi
  • 2003 - Prvi poljubac
  • 2007 - 08
  • 2013 - Romanija

Weblinks[Bearbeiten]