Hallein

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Hallein
Wappen von Hallein
Hallein (Österreich)
Hallein
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: Hallein
Kfz-Kennzeichen: HA
Fläche: 26,99 km²
Koordinaten: 47° 41′ N, 13° 6′ O47.68310833333313.097033333333447Koordinaten: 47° 40′ 59″ N, 13° 5′ 49″ O
Höhe: 447 m ü. A.
Einwohner: 20.378 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 755 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5400
Vorwahl: 06245
Gemeindekennziffer: 5 02 05
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schöndorferplatz 14
5400 Hallein
Website: www.hallein.gv.at
Politik
Bürgermeister: Gerhard Anzengruber (ÖVP)
Gemeinderat: (2014)
(25 Mitglieder)
13
6
2
2
2
13 
Von 25 Sitzen entfallen auf:
Lage der Stadt Hallein im Bezirk Hallein
Abtenau Adnet Annaberg-Lungötz Bad Vigaun Golling an der Salzach Hallein Krispl Kuchl Oberalm Puch bei Hallein Rußbach am Paß Gschütt Sankt Koloman Scheffau am TennengebirgeLage der Gemeinde Hallein im Bezirk Hallein (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Hallein, im Hintergrund der Untersberg
Hallein, im Hintergrund der Untersberg
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Hallein (betont auf der kurz gesprochenen ersten Silbe) ist eine österreichische Stadt mit 20.378 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Tennengau im Bundesland Salzburg. Sie ist Bezirkshauptstadt des Tennengaus und zugleich ein wichtiger Industriestandort.

Geografie[Bearbeiten]

Hallein liegt an der Salzach, circa 15 Kilometer südlich der Landeshauptstadt Salzburg, und ist die zweitgrößte Stadt im Bundesland Salzburg. Die Stadt umfasst heute 9 Stadtteile. Katastralgemeinden sind Adnet II, Au, Burgfried, Dürnberg, Gamp, Gries, Hallein, Oberalm II und Taxach.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Anif (Bez. Sbg.-Umgebung)





Berchtesgaden (Lkr. Bgd.Ld., BYDE) Nachbargemeinden Adnet
Eck (Gemfr. Geb., BYDE) Kuchl Bad Vigaun
Staatsforst

Geschichte[Bearbeiten]

Namensherkunft[Bearbeiten]

Der Ort ist erstmals 1198 urkundlich nachweisbar, der Salzabbau bereits 1191. Die Stadterhebung erfolgte zwischen 1218 und 1232. Der Name Hallein ist seit der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts belegt,[1] ein typischer Hall-Name der Salzgewinnung: Bekannt ist Hallein vor allem durch die historische Salzgewinnung (siehe Salinenvertrag) und die historischen Funde aus der Zeit der Kelten. Im Unterschied zu anderen Hall-Orten ist die Siedlungskontinuität der Kelten- über Römerzeit bis hin zur bajuwarischen Landnahme gesichert.[2]

Salzabbau[Bearbeiten]

Aufgrund besonderer geologischer Verhältnisse reicht auf dem Dürrnberg bei Hallein das salzhaltige Gestein teilweise bis an die Oberfläche empor. Vereinzelt treten salzhaltige Quellen zutage, die schon von steinzeitlichen Jägern um 2500 bis 2000 v. Chr. genutzt wurden.

Um 600 v. Chr. begann der Abbau von Kernsalz im Untertagebau. Der Salzhandel verschaffte den Kelten einen heute noch in überaus reichen Grabausstattungen nachweisbaren beachtlichen Wohlstand. Er machte den Dürrnberg zusammen mit der am linken Salzachufer situierten Talsiedlung in prähistorischer Zeit zu einem wirtschaftspolitischen Zentrum ersten Ranges.

Mit der Einverleibung des keltischen Königreiches Norikum um 15 v. Chr. in das römische Weltreich wurde die Salzgewinnung auf dem Dürrnberg vermutlich als Folge der Einfuhr von Meersalz eingestellt.

Im Jahre 1198 wurde erstmals eine Salzpfanne in „muelpach“, einem Ort im Bereich der aufgegebenen keltischen Talsiedlung urkundlich erwähnt. Diese Bezeichnung wird im Laufe des 13. Jahrhunderts durch die Namen Salina und schließlich Hallein (= kleine Sudpfanne) abgelöst.

Die Salzproduktion wurde nach rund 1.000 Jahren Stillstand mit einem Sinkwerk, dem Verfahren des Nassabbaus im Salzbergwerk von den Salzburger Erzbischöfen wieder aufgenommen. Ihre gezielte Wirtschafts- und Preispolitik sicherte dem Dürrnberg und der Salinenstadt Hallein alsbald eine Vormachtstellung im gesamten Ostalpenraum. Aus dem Salzhandel, der vorwiegend über den Transportweg Salzach erfolgte, erwirtschafteten die Erzbischöfe über Jahrhunderte mehr als die Hälfte ihrer gesamten Einkünfte, die auch die Grundlage für den Reichtum und die Schönheit der Residenzstadt Salzburg bildeten.

Durch die Gewinnung eines Großteils der Reichenhaller Absatzmärkte stieg Hallein im 16. Jahrhundert zur leistungsfähigsten Saline im Ostalpenraum auf. Von diesem Salzertrag verspürten aber die Bergknappen und Salinenarbeiter ebenso wenig wie die Stadt Hallein insgesamt.

Mit dem Verlust der böhmischen Absatzmärkte an Österreich und einem verlorenen Salzkrieg gegen Bayern kam es zu starken wirtschaftlichen Einbußen und folglich zur Verarmung der Bergknappen und Salinenarbeiter. Im Verlauf der Protestantenausweisungen in den Jahren 1731/32 verließen auch 780 Dürrnberger Bergknappen mit ihren Familien das Land.

Das Erzbistum Salzburg verlor während der Napoleonischen Kriege im frühen 19. Jahrhundert seine Eigenständigkeit an mehrere Landesherren und wurde schließlich 1816 endgültig dem Habsburgerreich zugesprochen. Im Verbund mit dem österreichischen Salinenwesen war die Saline Hallein fortan von untergeordneter Bedeutung.

Eine längst überfällige Rationalisierung wurde 1854/62 mit dem Bau einer leistungsfähigen Salinenanlage auf der Pernerinsel eingeleitet. Der einseitig auf das Salzwesen ausgerichteten Ökonomie der Stadt Hallein versuchte man in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zunehmend mit neuen Betriebsansiedlungen entgegenzuwirken. Es entstanden z. B. ein Zementwerk, eine Zigarren- und eine Papierfabrik.

1954/55 erhielt der Salinenstandort Hallein mit der Errichtung einer modernen Thermokompressionsanlage einen letzten Innovationsschub.

1989 erlosch mit der Schließung der Saline und der Einstellung der Soleproduktion auf dem Dürrnberg eine über 2.500 Jahre alte Wirtschaftstradition. Kunst und Kultur erfüllen nun die zurückgelassenen Industriestätten mit Leben. Besonders die Pernerinsel als Standort für außergewöhnliche Produktionen der Salzburger Festspiele hat sich als wichtiger Faktor für Wirtschaft, Tourismus und Kultur etabliert.

Jüdische Geschichte der Stadt[Bearbeiten]

Hallein wuchs auf Grund seines Salzbergwerkes beginnend in der vorrömischen Zeit zu einem bedeutenden und wichtigen Handelszentrum heran, das erst im Mittelalter als solches von der Stadt Salzburg langsam abgelöst wurde. Die in Hallein lebende Jüdische Gemeinde war bis zu ihrer ersten Auslöschung im Jahr 1349 größer und bedeutender als jene in Salzburg. Als Erzbischof Pilgrim in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts wiederum jüdische Händler ermunterte, sich im Erzbistum niederzulassen, kam es zur Wiedergründung einer Jüdischen Gemeinde, deren Mitglieder (auch Frauen und Kinder) allerdings bereits im Jahr 1404 – ebenso wie jene in Salzburg – auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Dieser Verbrennung ging ein Einbruchsdiebstahl in der Müllner Kirche voran, der fälschlicherweise Juden angelastet wurde. Danach kam es im 15. Jahrhundert nochmals zur Gründung einer jüdischen Gemeinde in der Salinenstadt, die jedoch mit der Ausweisung der mittlerweile sehr wenigen Juden aus dem Erzbistum Salzburg durch Erzbischof Leonhard von Keutschach im Jahr 1498 ihr Ende fand.

1943 errichtete die SS ein Barackenlager für 1.500 bis 2.000 Menschen als Außenlager des KZ Dachau. Die dort untergebrachten zumeist politischen Gefangenen mussten in einem Steinbruch in der Nähe von Hallein Zwangsarbeit verrichten, wobei viele der Gefangenen an der körperlich schweren Arbeit oder durch Erschießung ums Leben kamen. Der Widerstandskämpferin Agnes Primocic gelang es gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, als die amerikanische Armee bereits kurz vor Salzburg stand, 17 noch Inhaftierte vor der bereits angeordneten Erschießung zu bewahren.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt Hallein Teil der amerikanischen Besatzungszone im besetzten Nachkriegsösterreich. In Hallein-Puch richtete die amerikanische Militärverwaltung ein Auffanglager für Displaced Persons, wie Flüchtlinge und Überlebende des Holocausts in der Nachkriegszeit genannt wurden, ein. Das Halleiner DP-Lager bekam von den Lagerinsassen, vorwiegend Personen jüdischen Glaubens, den Namen Beth Israel (auch: Bejt Israel, Bejß Jissroel) und blieb bis Mitte der 1950er Jahre bestehen.

1950 kam es zur Gründung des Fußballklubs Hakoah Hallein, dessen Mannschaft sich ausschließlich aus jüdischen Spielern des Lagers Beth Israel zusammensetzte. Trainiert wurde die Mannschaft von Heinrich Schönfeld, einem ehemaligen Erstligakicker von Hakoah Wien, der 1926 in die Vereinigten Staaten auswanderte und nach dem Krieg für wenige Jahre wieder nach Österreich zurückkehrte.

Brauereigeschichte[Bearbeiten]

Hauptartikel: Hofbräu Kaltenhausen

Im Jahre 1475 wurde nahe Hallein vom Salzburger Bürgermeister und Stadtrichter Hans Elsenheimer (auch: Johann Elsenhaimer) das sogenannte Kalte Bräuhaus errichtet, das nach dessen Tod 1498 in den Besitz der fürsterzbischöflichen Hofkammer überging. Etwa 300 Jahre später erwarb die bayerische Kurfürstin und österreichische Erzherzogin Maria Leopoldine von Österreich-Este (1776–1848) die Brauerei in Kaltenhausen. Sie hatte einen angeborenen Geschäftssinn und wirtschaftliches Feingefühl und konzentrierte sich im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit unter anderem auf die Modernisierung der Brauereien, die sich als rentable Investitionen erwiesen. So wurde die Brauerei Kaltenhausen in einen Brauerei-Großbetrieb umgewandelt.[3] Im Jahre 1898 wurde die Deutsche Bank Besitzer des prosperierenden Brauhauses, 1901 entstand auf Betreiben der Bank die "Aktiengesellschaft Brauerei Kaltenhausen". 1921 gehörte das Hofbräu Kaltenhausen zu den Gründungsbetrieben der ehem. Österreichischen Brau AG, aus der nach 1945 die Brau Union Österreich AG entstand. Heute gehört Kaltenhausen zur niederländischen Heinekengruppe. 2011 wurde der großtechnische Brauereibetrieb eingestellt.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Bevölkerung von Hallein stieg von 1961 bis 2001 von 13.329 auf 18.399 Einwohner. Damit liegt Hallein über dem wachsenden Durchschnitt des Bezirks. Ein Grund dafür war die Zuwanderung von Arbeitskräften aus der Türkei und dem ehemaligen Jugoslawien in den 1970er Jahren, die überwiegend für die Industrie benötigt wurden. Durch diesen starken Zuzug entwickelte sich Hallein in den letzten Jahrzehnten vermehrt zu einer multikulturellen Kleinstadt.[4]

Einwohner nach Stadtteilen[Bearbeiten]

2011 verteilten sich die Einwohner wie folgt auf die einzelnen Stadtteile Halleins:[5]

Ortsteil Einwohner 2011
Adneter Riedl: 290
Au: 1357
Bad Dürrnberg: 784
Burgfried: 3167
Gamp: 362
Gries: 382
Hallein: 6693
Neualm: 3419
Taxach: 3520

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretungswahl 2014
Wahlbeteiligung: 55,5 % (-13,1 %p)
 %
60
50
40
30
20
10
0
47,1 %
(-8,7 %p)
24,5 %
(-1,0 %p)
8,3 %
(-2,6 %p)
10,0 %
(+2,2 %p)
10,1 %
(n. k.)
2009

2014


Bürgermeister ist Gerhard Anzengruber (ÖVP). Im Gemeinderat sind die Parteien ÖVP mit 13 Mandaten, SPÖ mit 6 Mandaten, FPÖ sowie Grünen sowie NEOS mit je 2 Mandaten vertreten.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Hallein

Blasonierung: In Rot innerhalb eines silbernen Bordes ein schwarzhaariger schreitender hersehender silberner Mann mit langärmligem Wams, Kniehosen, Gürtel und Schuhen, auf der linken Schulter mit der linken Hand in einer Holzmulde einen Salzstock haltend, in der Rechten einen schrägrechten silbernen Stock, beidseitig begleitet von je einem silbernen konischen Holzgefäß (Perkufe).

Das aktuelle Wappen hat einen oben dreibergförmigen Schildrand, darauf ein silbernes, von zwei zeltbedachten Türmen mit übereinanderliegenden roten Fenstern flankiertes, mittig abgeknicktes Gebäude mit sieben roten Bogenöffnungen, die mittlere höher. Ältere Darstellungen zeigen die Perkufen in natürlichen Farben.

Wappenerklärung: Der Mann stellt einen Salzträger dar, der den Jahrtausende alten Salzabbau der Stadt symbolisiert, nach der diese ihren Namen hat, ebenso die beiden Holzgefäße. Diese Perkufen waren unten offene, oben mit einem Ablaufloch versehene, kegelstumpfförmige Holzgefäße aus geraden Holzdauben und Eisenbändern, vom Küfer gefertigt, die wie ein Trichter mit dem feuchten Salzbrei durch die nun oben befindliche große Öffnung auf der Perstatt befüllt, nach Ablauf der Sole und Trocknen des Inhalts gestürzt und abgehoben wurden. Der Salzinhalt blieb als Kegelstumpf zur Weiterverarbeitung stehen.
Diese Salzkegel (Salzstöcke) waren über Jahrhunderte das allgemein übliche Transportgebinde weitgehend normierter Größe und wurden per Karren, und per Floß auf der Salzach weitertransportiert.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Mit 53% landwirtschaftlichen Biobetrieben liegt Hallein an erster Stelle bei der Verteilung der Biobetriebe nach politischen Bezirken (2011).

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Gesponserter Kreisverkehr mit dem Erdal-Frosch

Verkehr[Bearbeiten]

Straße[Bearbeiten]

Hallein liegt im Osten an der Tauernautobahn (A10) und an der Bundesstraße 159 (Salzachtal Straße). Diese Straßen verbinden Hallein mit Salzburg, Villach und Bischofshofen.

Bahn[Bearbeiten]

Bahnhof Hallein

Hallein liegt an der Salzburg-Tiroler-Bahn und verfügt neben dem Bahnhof über eine im Herbst 2005 neu erbaute S-Bahn-Haltestelle im Stadtteil Burgfried. Die Landeshauptstadt Salzburg ist von Hallein aus mit dem Regionalexpress der ÖBB und der Linie S3 (S-Bahn Salzburg) innerhalb von 15 bis 20 Minuten erreichbar.

Medien[Bearbeiten]

  • Bezirksblatt Tennengau, Gratiszeitung (wöchentlich), Kleinformat.
  • Tennengauer Nachrichten, Kleinformat, 3x monatlich wöchentliche Beilage in den Salzburger Nachrichten, 1x monatlich gratis
  • Halleiner Stadtzeitung, Gratiszeitung (5x jährlich), Broadsheet-Format.
  • Halleiner Zeitung 1952 - 1996, Kauf- und Abo-Zeitung (wöchentlich), Berliner Format, monatlich mit 5. Ausgabe als Gratiszeitung im Kleinformat, 3 bis 4x jährlich mit HZ-Farbmagazin auf Kunstdruckpapier (Format DIN A4).
  • Regional Zeitung Hallo, Gratiszeitung, Kleinformat (monatlich).
  • HSZ-Radiomagazin für Hallein. Wöchentliche Radiosendung der Halleiner Stadtzeitung im Rahmen der Radiofabrik Salzburg jeden Donnerstagmittag.
  • Kultur- und Festspielmagazin Hallein 1999 bis 2009 (jährlich), Farbmagazin auf Kunstdruckpapier, Format DIN A4.
  • Salzachtaler, Gratiszeitung (10 x jährlich), Kleinformat.
  • Salzschreiber, Onlinemagazin, Motto: Die Stadt Hallein im Visier.[6]
  • Publikation der Stadtgemeinde Hallein, Gratismedium, 4x jährlich, Format DIN A4.

Bildung[Bearbeiten]

Mit 18 Schulen und mit mehr als 6.000 Schülern gilt Hallein in Salzburg allgemein als Schulstadt.

  • 5 Volksschulen
  • 3 Hauptschulen
  • Sonderpädagogisches Zentrum
  • Polytechnische Schule
  • Landesberufsschule Hallein
  • Höhere Lehranstalt und Fachschule für wirtschaftliche Berufe mit dem Schwerpunkt Wellness
  • Höhere technische Bundeslehranstalt Hallein[7]. HTL für Betriebsinformatik, Betriebsmanagement, Innenraumgestaltung & Möbelbau, Hochbau, Produkt- und Systemdesign (Ecodesign), Holzbautechnik & Zimmerei. Fachschulen für Maschinenbau, Tischlerei, Steinmetz, Bildhauerei[8]
  • Höhere Lehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik
  • Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule
  • Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium am Georgsberg
  • Universitäts- und Landessportzentrum Salzburg/Rif (ULSZ Rif)

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hallein
Hallein, Straße mit Kirchturm
Franz Xaver Gruber Grab und Museum
Keltenmuseum Hallein
Kirchen
  • Kath. Dechantkirche hl. Antonius Eremit, östlich davon Dechanthof östlich der Dechantkirche, an den Pfarrhof angebaut die Peterskapelle, südlich der Dechantkirche die Totenkapelle[9]
  • Evang. Schaitbergerkirche[9]
  • Bürgerspitalskapelle Hl. Kreuz[9]
  • Salinen-Kapelle[9]
  • Friedhofskapelle in Burgfried[9]
  • Ehemalige Klosterkirche hl. Georg der Augustiner-Eremiten in der Schützengasse[9]
  • Ehemaliges Augustinerkloster
  • Leprosenhauskapelle hl. Martin in Kaltenhausen[9]
Sonstiges

Kultur[Bearbeiten]

  • Kulturforum Hallein: Veranstalter kultureller Aktivitäten
  • Theater bodi end sole: Davisstraße
  • Tennengauer Kunstkreis - Galerie "KUNSTRAUM pro arte": Schöndorferplatz
  • 1Blick - Galerie im Vorhaus: Bayrhamerplatz
  • Kunstgemeinschaft FreiRäume
  • Internationale Sommerakademie Salzburg: einige Kurse der Sommerakademie finden in der Alten Saline auf der Pernerinsel in Hallein statt
  • Salzburger Festspiele: in der Alten Saline auf der Pernerinsel finden jedes Jahr einige Aufführungen statt
Museen

Sport[Bearbeiten]

Fußball:
Fußball auf Vereinsebene wird in der Keltenstadt seit den 1920er Jahren gespielt. Begonnen hatte es mit dem AC Hallein (Salzburger Landesmeister und Landespokalsieger in den 1930er Jahren) und dem SK Vorwärts Hallein. Weitergeführt wurde diese Tradition durch den 1. Halleiner Sportklub (Landesmeister und Landespokalsieger) und dem SK Olympia 1948 Hallein. Die heutigen Aushängeschilder im Halleiner Fußballgeschehen sind der 2004 gegründete FC Hallein 04 und Union Hallein.

Turnvereine:

  • ATSV Hallein
  • TV Hallein

Sonstige Sportvereine:

  • 1. KBC Hallein (Kickboxen)
  • 1. Halleiner Schachklub
  • 1. Halleiner Tennisclub
  • RC ARBÖ Hallein (Radsport)
  • ABC Luckypool Tennengau (Pool Billard)
  • Golfclub Salzburg Anlage Rif
  • Bogenclub Celtic Ravens Bad Dürrnberg
  • Abada Capoeira
  • 1. EV Hallein (Eisschützen)
  • Skiclub Hallein (Winterspor)

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Personen mit Beziehung zur Stadt:

  • Jakob Adlhart (1898 München - 1985 Hallein), Bildhauer
  • Jakob Adlhart (1936 Hallein), Architekt
  • Bernhard Prähauser (1921 Hallein), Bildhauer
  • Max Domenig (1886 Obervellach - 1952 Hallein), Bildhauer
  • Gottfried Bär (1952 Hallein), ehem. Tischtennisspieler
  • Anna Fenninger (1988 Hallein), Skirennfahrerin
  • Herbert Fux (1927 Hallein - 2007 Salzburg), Volksschauspieler und Politiker
  • Moriz Gelinek (1887 Hallein - 1979 Salzburg), Eisenbahn-Pionier und Unternehmer
  • Conrad Franz Xaver Gruber (1787 Unterweitzberg - 1863 Hallein), Komponist „Stille Nacht, Heilige Nacht“
  • Franz Xaver Gruber (1826 Lamprechtshausen - 1871 Hallein), Gründete 1849 die Halleiner Liedertafel
  • Felix Gruber (1840 Hallein - 1884 Hallein), Lehrer und Organist, ab 1863 Chorregent in Hallein
  • Clemens Holzmeister (1886 Fulpmes; † 1983 Hallein), Architekt und Ehrenbürger Salzburgs
  • Herbert Ilsanker (1967 Hallein), ehem. Fußballspieler
  • Sanel Kuljic (1977 Salzburg), Kindheit in Hallein, Fußball-Nationalspieler
  • Wolfgang Mittermayer (1911 Hallein - 1969 ebenda), Maler und Zeichner
  • Johann Georg Mohr (um 1656-1726 Hallein), Barock-Bildhauer, „Halleiner Meister“
  • Anton Neumayr (1887 Salzburg - 1954 ebenda), Bürgermeister von Hallein und Salzburg
  • Ernst Penninger (1919 Hallein - 1995 ebenda), Heimatforscher und Archäologe
  • Agnes Primocic (1905 Hallein - 2007 ebenda), Politikerin und Widerstandskämpferin
  • Joseph Schaitberger (1658 Dürrnberg bei Hallein - 1733 Nürnberg), evangelischer Glaubenskämpfer
  • August Joseph Schenk (1815 Hallein - 1891 München), Botaniker
  • Otto Strohmayr (1900 Hallein, † 1945 Hallein-Kaltenhausen), Architekt
  • Manfred Baumann (1956 Hallein), Journalist, Autor, Kabarettist und ORF-Redakteur
  • Erhard Riedlsperger (1960 Hallein), Drehbuchautor und Regisseur
  • Thomas Stangassinger (1965 Hallein), ehem. Skirennläufer
  • Adolf Ritter von Steinhauser (1825 Hallein - 1888 Salzburg), Regierungsrat und Ehrenbürger Salzburgs
  • Manfred Riederer (1946 Hallein), Maler und Zeichner
  • Edmund Stierschneider (1911 Wien - 1996 Hallein), Professor, akad. Maler, Gründer der Halleiner Zeitung, Initiator zur Gründung des Halleiner Gymnasiums
  • Odo Stierschneider (1939 Leoben), Herausgeber der Halleiner Zeitung (1970 - 1996), Herausgeber des Festspielmagazin Hallein (1999 - 2009), Herausgeber des Halleiner Internet-Magazins Salzschreiber seit 2009
  • Judith Wiesner (1966 Hallein), ehemalige Tennisspielerin
  • Michael Wildner (1970 Hallein), ehemaliger Leichtathlet
  • Daniel Kastner (1981 Hallein), Fußballspieler
  • Kurt Zeller (1945 Hallein - 2009 Hallein), Direktor des Halleiner Keltenmuseums und Leiter des Forschungszentrums Dürrnberg.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hallein – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eintrag zu Hallein in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (in AEIOU Österreich-Lexikon)
  2. Noch aus 200 n. Chr. finden sich Abbildungen von Adeligen in typische keltischer Tracht. Das Salzburger Bistum entsteht im 5. Jahrhundert, kurz nach Abzug der römischen Bürger.
  3. Österreichische Brauunion: Die Heimat des Edelweiß
  4. Rainer Lidauer, Malvine Stentel: Die Bevölkerung der Stadt Hallein. Eine Strukturuntersuchung auf Grund der Personenstandsaufnahme vom Oktober 1970. In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde. (MGSLK), Band 114, 1974, S. 311–340.
  5. Hallein in Statistik Austria
  6. Salzschreiber. Hallein im Visier:Kritisch.Konstruktiv.Provokant.Visionär. Abgerufen am 23. Dezember 2012.
  7. Höhere technische Bundeslehranstalt Hallein
  8. Einblicke in die Bildhauerschule Hallein 2010 auf YouTube, abgerufen am 23. Dezember 2012
  9. a b c d e f g h i j Dehio Salzburg 1986