Halsenbach
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Rhein-Hunsrück-Kreis | |
| Verbandsgemeinde: | Emmelshausen | |
| Höhe: | 410 m ü. NN | |
| Fläche: | 10,04 km² | |
| Einwohner: |
1.290 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 128 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56283 | |
| Vorwahl: | 06747 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SIM | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 40 045 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Rathausstraße 1 56281 Emmelshausen |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Erich Schneider | |
| Lage der Ortsgemeinde Halsenbach im Rhein-Hunsrück-Kreis | ||
Halsenbach ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Emmelshausen an.
Ortsteile von Halsenbach sind Ehr, Ehrerheide und Mermicherhof.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Im Mittelalter gehörte Halsenbach zum Gallscheider Gericht und damit seit dem 14. Jahrhundert zu Kurtrier. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.
Auf dem nördlichen Gemarkungsgebiet befand sich ein eisenzeitliches Gräberfeld, das beim Bau der Autobahn A61 (Ludwigshafen-Koblenz) in der Nähe der Fleckertshöhe in einem Waldstück (im Hirschtreiben) entdeckt und 1971 ausgegraben wurde. Dabei handelt es sich um eine kleine, aus 13 Einzelhügeln bestehende Grabhügelgruppe. Die Grabhügel sind an einem über den Hunsrück bzw. die Rheinhöhen verlaufenden Weg ausgerichtet, der in römischer Zeit ausgebaut wurde. Bei einigen Brandbestattungen wurde der Grabhügel direkt über den verkohlten Scheiterhaufen aufgeschüttet. Zu den bemerkenswerten Beigaben dieser Gräber gehören ein durchbrochen gearbeiteter Gürtelhaken und ein Gürtelring aus Eisen. Die erhaltene Keramik, darunter eine auf der Drehscheibe gefertigte Tonflasche, weist das Grabhügelfeld in die jüngere Hunsrück-Eifel-Kultur (HEK IIA bis IIB) bzw. in das zweite Viertel des 5. bis in die erste Hälfte des 3. Jahrhunderts v. Chr.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Halsenbach besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[2]
[Bearbeiten] Wappen
[Bearbeiten] Blasonierung
Das Wappen zeigt in Blau einen golden bekleideten Bischof, wachsend hinter einem roten Schild, darin ein silberner Balken.[3]
[Bearbeiten] Begründung
Bei dem Bischof handelt es sich um den heiligen Lambertus, dem Schutzpatron der in den Jahren 1712 - 1713 erbauten und nach ihm geweihten katholischen Pfarrkirche in Halsenbach. Das rote Schild mit silbernem Balken geht zurück auf das bis zum Ende des 18. Jahrhunderts in Gebrauch gewesene Schöffensiegel von Halsenbach als Sitz des ehemaligen "Gallscheider Gerichts".[3]
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Ortsansässige Unternehmen
Am Ort gibt es zahlreiche Gewerbebetriebe. In den ehemaligen Fabrikhallen des Musikinstrumentenherstellers Wersi sind mehrere Betriebe ansässig.
[Bearbeiten] Verkehr
Halsenbach liegt in unmittelbarer Nähe der Hunsrückbahn. Der eigentliche "Bahnhof Halsenbach" wurde um das Jahr 1900 weit abseits der Ortslage erbaut. Um den Bahnhof entwickelte sich die Stadt Emmelshausen. Im Ortsteil Ehr befindet sich ein weiterer Haltepunkt der Hunsrückbahn.
Etwa einen Kilometer nordöstlich von Emmelshausen zweigt die Kreisstraße K108 in nordwestlicher Richtung nach Halsenbach und Ney ab. In der Ortsmitte trifft die Kreisstraße K110 von Ehr kommend auf die Hauptstraße. Nach Süden durch das tiefe Tal der Preisbach gelangt man über Feldwege nach Liesenfeld und an die Baunhöller Mühle.
[Bearbeiten] Literatur
- Hendrik Kelzenberg: Das eisenzeitliche Gräberfeld von Halsenbach, Rhein-Hunsrück-Kreis (Bonner Beiträge zur Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie Band 3, hrsg. Helmuth Roth u. Hans-Eckart Joachim ), Bonn 2004.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
- ↑ a b Verbandsgemeinde Emmelshausen: VG Emmelshausen - Halsenbach. Abgerufen am 8. Juli 2011.
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