Hamana-See

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Hamana-See
Landsat-Aufnahme des Hamana-Sees
Landsat-Aufnahme des Hamana-Sees
Geographische Lage Präfektur Shizuoka, Chūbu, Japan
Abfluss zum Pazifik (Philippinensee)
Größere Städte in der Nähe Hamamatsu
Daten
Koordinaten 34° 44′ N, 137° 34′ O34.741111111111137.569722222220Koordinaten: 34° 44′ N, 137° 34′ O
Hamana-See (Japan)
Hamana-See
Höhe über Meeresspiegel T.P.
Fläche 64,97 km²[1]
Umfang 114 km[2]
Maximale Tiefe 13,1 m[2]

Der Hamana-See (jap. 浜名湖, Hamana-ko) ist ein See in der Nähe von Hamamatsu im Westen der japanischen Präfektur Shizuoka.

Im Altertum wurde der Hamana-See als „ferner Süßwassersee“ (遠淡海, Toho tsu Afumi) bezeichnet, und gab der Provinz Tōtōmi ihren Namen, im Gegensatz zum „nahen Süßwassersee“, dem Biwa-See. Bei einem Erdbeben 1498 wurde die Sandbank zwischen dem See und dem Pazifik durchbrochen, sodass Salzwasser eindrang. Heute ist er berühmt für Aale, ferner auch für Chinesische Weichschildkröten, Austern, Nori und Garnelen.

Touristisch erschlossen sind die Insel Benten-jima und der Kurort Kanzanji Onsen.

Der See hat eine Oberfläche von 65 km² bei einer maximalen Wassertiefe von 13,1 m.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hamana-See – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 湖沼面積. Kokudo Chiriin, 1. Oktober 2008, abgerufen am 15. September 2013 (japanisch).
  2. a b 日本の主な湖沼. MLIT, 2002, abgerufen am 15. September 2013 (japanisch).