Hamburg-Ochsenwerder

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Wappen von Hamburg
Ochsenwerder
Stadtteil von Hamburg
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Koordinaten 53° 27′ 0″ N, 10° 6′ 0″ O53.4510.1Koordinaten: 53° 27′ 0″ N, 10° 6′ 0″ O
Fläche 14,1 km²
Einwohner 2451 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte 174 Einwohner/km²
Postleitzahl 21037
Vorwahl 040
Bezirk Bergedorf
Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein

Ochsenwerder ist ein Hamburger Stadtteil im Bezirk Bergedorf und Teil der Marschlande. Die Namensbedeutung geht wohl darauf zurück, dass seit jeher Ochsen auf der Insel weideten. 1142 wurde der Begriff Avenberg erstmals erwähnt, der Begriff Ossenwerthere 1254.

Geographie[Bearbeiten]

Ochsenwerder liegt in der feuchten Marsch unmittelbar an der Elbe im Südosten Hamburgs. Der Fluss bildet in seiner Mitte die Grenze zum Bundesland Niedersachsen.

Geschichte[Bearbeiten]

Ochsenwärder um 1400
Ochsenwärderinnen 1847

Die Besiedelung des Gebiets begann in der Mitte des 12. Jahrhunderts. Die Eindeichung und Kultivierung Ochsenwerders ist ab 1231 belegt. Im darauf folgenden Jahrhundert brachten Hamburger Teile Ochsenwerders in ihren Besitz. Mindestens seit 1333 gehören die Gebiete Spadenland, Tatenberg sowie Moorwerder und Stillhorn zum Ochsenwerder Kirchspiel. Die Stadt Hamburg kaufte am 23. April 1395 Ochsenwerder dem Grafen von Holstein ab, um in ihrem Interesse die Elbschifffahrt zu sichern. 1686 war Ochsenwerder den braunschweig-lüneburgischen Truppen ausgesetzt, die brandschatzten und plünderten. Erneut zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam es im Rahmen der Befreiungskriege gegen Napoleon zu Soldatendurchzügen.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Wirtschaft ist trotz der Lage innerhalb eines Stadtstaates bis heute landwirtschaftlich geprägt. Ochsenwerder gilt als traditionelles Gemüse-, Stauden- und Schnittblumen-Anbaugebiet zur Versorgung der Metropolregion. Immer mehr Betriebe stellen auf Bioproduktion um [1].

Die touristische Entwicklung vollzieht sich aus eigener Kraft und wird durch die gut ausgebaute Infrastruktur für Radfahrer und Inline-Skater geprägt [2]. Es bestehen Ab-Hof-Verkaufsstellen und gastronomische Einrichtungen.

Politik[Bearbeiten]

Für die Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft und der Bezirksversammlung gehört Ochsenwerder zum Wahlkreis Bergedorf. Die Bürgerschaftswahl 2011 brachte folgendes Ergebnis[3]:

  • SPD 42,2 % (+22,1)
  • CDU 34,7 % (-29,7)
  • GAL 8,7 % (+4,3)
  • FDP 7,1 % (+2,7)
  • Die Linke 3,1 % (+0,2)
  • Übrige 4,2 % (+0,2)

Bauwerke[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

In Ochsenwerder geboren[Bearbeiten]

Mit Ochsenwerder verbunden[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hamburg von Altona bis Zollenspieker, Hoffmann und Campe Verlag Hamburg, 1. Auflage 2002, ISBN 3-455-11333-8

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hamburg-Ochsenwerder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. private Internetseite zu Ochsenwerder
  2. Streckeninformation für Radler und Skater
  3. Amtliches Ergebnis des Statistikamtes der Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft 2008