Hamburg-Reitbrook

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Wappen von Hamburg

Reitbrook
Stadtteil von Hamburg

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Über dieses Bild
Koordinaten 53° 28′ 0″ N, 10° 9′ 0″ O53.46666666666710.15Koordinaten: 53° 28′ 0″ N, 10° 9′ 0″ O
Fläche 6,9 km²
Einwohner 501 (31. Dez. 2003)
Bevölkerungsdichte 72,6 Einwohner/km²
Postleitzahl 2....
Vorwahl 040
Bezirk Bergedorf
Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein

Reitbrook ist ein Hamburger Stadtteil im Bezirk Bergedorf. In Reitbrook bestimmen Milchhöfe und Getreideanbau das Bild. Durch den sandigen Marschboden ist der Anbau von Gemüse hier nicht möglich.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Reitbrooks geht auf das Jahr 1162 zurück, der Name bezeichnet ein Feuchtgebiet mit Bruchwald (Brook), das mit Reet (Reit) bewachsen war.[1] Zwischen 1202 und 1227 gehörte Reitbrook zu Dänemark und fiel danach mit den Marschlanden an Holstein. In der Mitte des 14. Jahrhunderts ging Reitbrook teilweise in den Besitz des Klosters Reinbek über. 1724 verpfändete Herzog Karl Friedrich Reitbrook für zwanzig Jahre an Hamburg. Sein Sohn Karl Peter Ulrich löste das Gebiet jedoch rechtzeitig wieder aus. Im Rahmen des Gottorper Vertrags ging Reitbrook 1768 in Hamburger Eigentum über.

[Bearbeiten] Politik

Für die Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft und der Bezirksversammlung gehört Reitbrook zum Wahlkreis Bergedorf. Die Bürgerschaftswahl 2011 brachte folgendes Ergebnis:[2]

  • SPD 41,5% (+21,6)
  • CDU 37,0% (-28,5)
  • GAL 8,1% (+2,1)
  • FDP 5,7% (+2,0)
  • Die Linke 3,1% (+1,2)
  • Übrige 4,6 % (+1,6)

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Reitbrooker Mühle

Das wichtigste historische Bauwerk im Ort ist die Reitbrooker Mühle nahe der Dove Elbe. Sie beherbergt heute einen Getreide- und Futtermittelhandel.

[Bearbeiten] Naturdenkmal

In Reitbrook liegt das etwa 48 Hektar große Naturschutzgebiet Die Reit zwischen dem Zusammenfluss der Dove Elbe und Gose Elbe.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

  • Alfred Lichtwark (* 14. November 1852; † 13. Januar 1914 in Hamburg) ist hier geboren und aufgewachsen. Sein Elternhaus steht links neben der Reitbrooker Mühle. Diese Windmühle am Vorderdeich 11 gehörte seinem Vater.

[Bearbeiten] Literatur

  • Harald Richert: Alfred Lichtwark: Blumenliebe und Gartenkunst. In: Lichtwark-Heft Nr. 69. Verlag HB-Werbung, Hamburg-Bergedorf, 2004. ISSN 1862-3549.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Hamburg-Reitbrook – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Horst Beckershaus: Die Namen der Hamburger Stadtteile. Woher sie kommen und was sie bedeuten, Hamburg 2002, ISBN 3-434-52545-9, S. 103
  2. http://wahlen-hamburg.statistik-nord.de/frameset.php?file=status_karte&wahl=77&frame=true
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