Hamburgischer Correspondent

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Kopf des Hamburgischen Correspondenten aus dem Jahr 1732

Der Hamburgische Correspondent war die erste in Hamburg regelmäßig erscheinende Tageszeitung.

Geschichte[Bearbeiten]

Der erste Verleger der Zeitung war Hermann Heinrich Hollen aus Schiffbek. Von 1712 bis 1714 gab er zunächst den "Holsteinischen Zeitungscorrespondenten" heraus. Am 29. April 1721 erschien die Zeitung erneut als "Holsteinischer Correspondent". Ab 1724 hieß die Zeitung Hamburgischer Correspondent.

1731 übergab Hollen die Zeitung seinem Schwiegersohn Georg Christian Grund. Nach dessen Tod blieb die Zeitung im Familienbesitz der "Grund'schen Erben".

Die Zeitung war lange Zeit das "meistgelesene und einflussreichste Blatt Europas".[1]

In der Zeit der Weimarer Republik wurde die Zeitung von der Hamburger Börsenhalle GmbH herausgegeben und diente als Parteizeitung der Deutschen Volkspartei (DVP). Die Auflage früherer Jahre wurde nicht mehr erreicht. Im Jahre 1934 wurde das Blatt durch den Verlag Hermanns Erben übernommen und erschien nur noch als Untertitel der Hamburger Nachrichten. [2]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Erich Lüth: Die Zeitungsstadt Hamburg. In: Das Organ für Presse und Werbung 37/1967, in: Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg, NL Wichelmann; hier zitiert nach: Christian Sonntag: Medienkarrieren. Biografische Studien über Hamburger Nachkriegsjournalisten 1946 – 1949 (= Dissertation Univ. Hamburg 2005.) Martin Meidenbauer Verlag, München 2006, ISBN 3-89975-577-4, S. 41. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  2. Sonntag, S. 41