Hamburgisches Weltwirtschaftsinstitut

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Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) wurde 2005 gegründet, um Teile der Forschungsarbeit des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs (HWWA) weiterzuführen, das Ende 2006 aufgrund der Empfehlung des Leibniz-Instituts wegen schlechter Evaluationsergebnisse von der öffentlichen Förderung ausgeschlossen wurde[1]. Bis Ende 2006 ist das HWWI/HWWA auch eines der fünf beratenden Wirtschaftsinstitute der Bundesregierung gewesen und aus dem gleichen Grund ausgeschieden. Direktor ist wie im HWWA Thomas Straubhaar. Straubhaar hat angekündigt, diese Position im September 2014 niederzulegen.[2]

Das HWWI ist aufgrund dessen ein ausschließlich privates Institut und versteht sich nun als privater Think Tank[3]. Es wird von der Handelskammer Hamburg und der Universität Hamburg als Gesellschafter getragen. Die Finanzierung des HWWI erfolgt durch eine langfristige Partnerschaft mit der Berenberg Bank, der Bucerius Law School Hamburg, der Hamburger Sparkasse, der Handelskammer Hamburg, der Hamburg School of Business Administration und der HSH Nordbank.

Das Institut ist liberal ausgerichtet und hat die Arbeitsschwerpunkte:

  • Konjunktur und globale Märkte
  • Umwelt und Klima
  • Energie und Rohstoffmärkte
  • Erwerbstätigkeit und Familie
  • Gesundheits- und Sportökonomik
  • Family owned Business
  • Immobilien- und Vermögensmärkte
  • Demografie, Migration und Integration
  • Regionalökonomie und Stadtentwicklung
  • Ordnungsökonomik und institutioneller Wandel
  • Sektoraler Wandel: Maritime Wirtschaft und Luftfahrt

Das Institut beteiligt sich ferner an zivilgesellschaftlichen Initiativen, wie dem Ostseenetzwerk.[4]

Das HWWI erhebt und veröffentlicht den HWWI-Rohstoffpreisindex.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Evaluationsbericht des Leibniz-Instituts (PDF; 1,2 MB), Zugriff am 18. April 2007; archiviert bei web.archive.org
  2. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. August 2013
  3. [1] (PDF; 164 kB) Siehe am Ende der Pressemitteilung.
  4. Vgl. Initiative von Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland und des Auswärtiges Amt