Handelskette (Unternehmen)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Eine Handelskette bezeichnet ein Handelsunternehmen, das mehrere Betriebsstätten besitzt. Diese sind entweder unselbständige Filialen des Handelsunternehmens oder folgen einem Franchiseprinzip mit vertraglich gebunden, jedoch rechtlich selbständigen Ladenbetreibern. Einige Handelsketten haben auch beide Formen; hier ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen, ob es sich um eine Filiale oder um das Geschäft einen eigenständigen Kaufmann handelt.
Darüber hinaus gibt es auch eher lose gebundene Freiwillige Ketten, die nur über ein Kooperationsabkommen mit einander verbunden sind und z.B. bestimmte Waren über einen zentralen Einkauf beziehen.
Bekannte Handelsketten mit Filialsystemen sind beispielsweise Aldi oder Lidl, reine Franchiser Fressnapf oder die Benetton Group. Sowohl nach dem Filial- als auch nach dem Frachisesystem arbeiten Rewe Group, Edeka und Obi. Zu den bekannteren Freiwilligen Ketten gehören z. B. Sport2000 und Expert.
[Bearbeiten] Literatur
Schröder, Hendrik: Handelsmarketing. 1. Aufl., redline Wirtschaft, Berlin 2002